In Memoriam - Nachruf für Prof. Dr. med. habil. Jutta Freitag (1935 – 2014)

Prof. Dr. med. habil.  Jutta FreitagAm 20.01.2014 verstarb kurz nach einer notwendig gewordenen Operation Frau Prof. Dr. med. habil. Jutta Freitag.

Die ehemaligen Mitarbeiter der Radiologischen Klinik der Medizinischen Akademie Magdeburg nehmen Anteil und trauern.

Frau Prof. Freitag wurde am 18.06.1935 in Eisenach geboren und lebte dort bis zum Abitur 1953. Danach studierte sie in Halle Medizin und schloss mit Staatsexamen und Promotion 1959 ab. Nach einer Pflichtassistenz in Eisenach begann sie die Facharztausbildung im Januar 1961, zunächst kurzzeitig in Chirurgie, dann im Fach Radiologie in der Medizinischen Akademie Magdeburg.

Weiterlesen ...

Olaf Wegewitz - Geradewegs. Zu Fuß auf dem 11. Längengrad durch Deutschland

Malerei, Aufzeichnungen, Fotos und Zeichnungen (2009/2012)
4. März - 25. Mai 2014, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

„Ist es nicht gleiten, das schreiten auf sandpfaden, Gamehlen, Wibbese, wer ordnete die kiese die hier liegen unter unseren füßen, Mehlsien die Teichlosen zu Sallah, umher kein mensch nur dröhnen hinterm waldstück und aufwirbelnder staub, ernte, Prießeck, eiszeitgeschiebe; unter den füßen gletscherwege wandern wir südwärts, die eiszeitbewegungsrichtung, heimatgeschiebe quellen aus hügeln, liegen wie saat auf feldern verstreut und unter kirchenmauern gefügt, die geglätteten wangen einander verteut...“ (Olaf Wegewitz, aus: neutextfluss, Geradewegs. Zu Fuß durch Deutschland)

Weiterlesen ...

Renate Hartwig - Geldmaschine Kassenpatient

Direct Verlag, www.directverlag.de; 370 Seiten;
ISBN: 978-3-935246-13-2; Preis: 18,90 € (D)

Dieses lang erwartete Buch entzaubert die These vom Solidarsystem. Unser Gesundheitssystem steht auf der Kippe. Seit Jahrzehnten wird es Schritt um Schritt demontiert und dabei immer teurer. Aber nicht weil wir alle älter werden, sondern weil Machtkartelle um die Milliarden der Kassenbeiträge pokern, Investoren ihre Profite im Gesundheitsmarkt sehen, sich Ärztefunktionäre diesem Pokerspiel anpassen und der Mensch – ob gesund oder krank – ob alt oder jung – nur noch als Produkt einer finanziellen Wertschöpfungskette gesehen wird!
Mit kriminalistischer Spürnase folgte die Autorin dem Geldfluss der einbezahlten Kassenbeiträge und wie diese in Kanäle geleitet werden, die garantiert nichts mit der Behandlung von Patienten zu tun haben!

Weiterlesen ...

K. Hillenbrand - Berufswunsch Henker

Warum Männer im Nationalsozialismus Scharfrichter werden wollten

Campus Verlag Frankfurt/New York 2013, Taschenbuch, ISBN 978-3593-39723-8, 292 S., € 24,90

„Auf Grund meiner Interesse habe ich Lust und Liebe mich als Henker oder Scharfrichter zu bewerben“. So lautet der Eingangssatz im Bewerbungsschreiben des Mietwagenfahrers Werner Adolf G. aus Falkenberg vom 6. Januar 1937 an das Justizministerium in Berlin.

Weiterlesen ...