Wir gratulieren im Oktober

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

01. Oktober     Dr. med. Roland König
    Magdeburg
01. Oktober    Dr. med. Iris Günther
    Magdeburg
08. Oktober    Honorarprof. Dr. med. habil. Jörn Kekow
    Gommern
09. Oktober     Dr. med. Gabriele Dieckmann
    Sülzetal
11. Oktober    Valentina Polachowski
    Gommern

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In Memoriam - Nachruf für Obermedizinalrat Doz. Dr. med. habil. Bernd Thriene

Obermedizinalrat Doz. Dr. med. habil. Bernd ThrieneDirektor des Hygieneinstituts Magdeburg und Sachsen-Anhalt von 1973 – 2005
Leiter der Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. von 2006 – 2013
* 19.03.1940 – †  14.07.2015

Am 14. Juli 2015 verstarb OMR Doz. Dr. med. habil. Bernd Thriene, langjähriger Direktor des Hygieneinstituts in Magdeburg. Wir verlieren mit ihm einen erfahrenen und visionären, nicht immer unumstrittenen Hygieniker von beeindruckender Schaffenskraft und mit beispielhaftem fachlichem und sozialem Engagement.

Bernd Thriene wurde am 19.3.1940 in Köthen/Sachsen-Anhalt geboren. Nach Abitur und Grundwehrdienst studierte er in Leipzig und Magdeburg Medizin. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau, die Augenärztin Dr. Gisela Thriene, kennen und lieben. 1967 promovierte er mit dem Thema „Die partielle Komplementbindungsreaktion mit verschiedenen Antigenen“. Er blieb zunächst an der Medizinischen Akademie Magdeburg und begann eine Facharztweiterbildung am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie bei Prof. H. Hudemann. 1969 wurde er Kreishygienearzt der Stadt Magdeburg und schloss seine Facharztweiterbildung 1971 mit der Gebietsbezeichnung Hygiene ab.

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Eike Pies - Dorothea Christiane Erxleben geborene Leporin (1715 - 1762) 

Wer noch einen Hut männlich zu tragen pflegt, sollte ihn ziehen vor dieser Frau, sofern er auf ihre Spuren trifft. Und das kann täglich passieren. Dass Frauen heute in aller Selbstverständlichkeit promovieren, wenn man sie nur lässt, und den Beruf einer Ärztin in For-schung, Lehre und Praxis ausüben –  Dorothea Christiane Erxleben hat es erkämpft. Vor 300 Jahren wurde sie im Vorharz geboren. Man kennt sie hier in Mitteldeutschland und angrenzenden Regionen. Kliniken, Bildungseinrichtungen, Wissenschaftsprogramme, Preise und Straßen tragen den Namen der Dr. Dorothea Erxleben aus dem Quedlinburg des ausgehenden Barock und beginnenden Klassizismus, aus der Zeit der Aufklärung, letztere besonders evident an der preußischen Reformuniversität Halle a. d. Saale.  Eike Pies, der Autor des hier vorzustellenden Bändchens, hat sich ihrer bereits 2011 publizistisch bemächtigt. Aus seinen Tasten stammt u. a. ein Buch über Johann Andreas Eisenbarth (1663-1723, s. ÄB SAT 1/2005), diesen modernen Praktiker seiner Zeit.  Die Struktur des Buchinhalts zu Dorothea Erxleben mit 10 Kapiteln incl. Literaturauswahl verrät den populärwissenschaftlichen Ansatz seines Schöpfers. Es beginnt mit den Frauen in der Medizin von Hildegard von Bingen bis Lydia Rabinowitsch-Kempner. Es folgt dann ein Abschnitt zum Elternhaus Leporin mit Wurzeln resp. Stationen in Dreileben und Aschersleben. Das Kapitel Die erste promovierte Ärztin in Deutschland

Verlag Dr. Eike Pies, Sprockhövel 2011,  ISBN 978-3-928441-8o-3,
Broschur i. Oktavformat, 63 S., zahlr. sw. Abb., € 15,-

Wer noch einen Hut männlich zu tragen pflegt, sollte ihn ziehen vor dieser Frau, sofern er auf ihre Spuren trifft. Und das kann täglich passieren. Dass Frauen heute in aller Selbstverständlichkeit promovieren, wenn man sie nur lässt, und den Beruf einer Ärztin in Forschung, Lehre und Praxis ausüben – Dorothea Christiane Erxleben hat es erkämpft. Vor 300 Jahren wurde sie im Vorharz geboren. Man kennt sie hier in Mitteldeutschland und angrenzenden Regionen. Kliniken, Bildungseinrichtungen, Wissenschaftsprogramme, Preise und Straßen tragen den Namen der Dr. Dorothea Erxleben aus dem Quedlinburg des ausgehenden Barock und beginnenden Klassizismus, aus der Zeit der Aufklärung, letztere besonders evident an der preußischen Reformuniversität Halle a. d. Saale.

Eike Pies, der Autor des hier vorzustellenden Bändchens, hat sich ihrer bereits 2011 publizistisch bemächtigt. Aus seinen Tasten stammt u. a. ein Buch über Johann Andreas Eisenbarth (1663-1723, s. ÄB SAT 1/2005), diesen modernen Praktiker seiner Zeit.

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