Wir gratulieren im März

rote Schlaufe

zum 60. Geburtstag

02. März Dipl.-Med. Jutta Sasse
Osterburg (Altmark)
03. März Dipl.-Med. Ulrike Haferkorn
Aschersleben
03. März Dipl.-Med. Karola Schladitz
Hecklingen
03. März Dipl.-Med. Frigga Rößler
Querfurt
05. März Dr. med. Barbara Reiser
Haldensleben

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Zum Jahreswechsel Rückblick und Ausblicke

Leserbrief von Prof. Dr. Frank P. Meyer zum Editorial von Herrn Henrik Straub im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, Heft 12/2015, S. 5

Sehr geehrte Frau Dr. Heinemann-Meerz,

zum Jahreswechsel beklagt Herr Henrik Straub, dass es schwerfällt, „unbeeindruckt und unbeschwert den Urlaub für das kommende Jahr zu planen“ wegen der „schockierenden Terroranschläge arabischer Fanatiker, die hunderte unschuldiger Menschen das Leben kosteten.“

Das ist wohl wahr. Verblüffend ist allerdings seine Verwunderung: „Auf der ganzen Welt ist offensichtlich kein wirklicher Schutz dagegen möglich…“ Hat Herr Straub die Historie nicht verfolgt oder ignoriert er sie? Die völkerrechtswidrigen Kriege des Westens in Afghanistan, im Irak, in Libyen waren doch regelrechte Terrorsucht-Programme.

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Laudatio auf Prof. Dr. med. habil. Zuhir Halloul zur Ernennung zum apl-Professor

Das Leben ist sicherlich immer Gabe und Aufgabe zugleich.

Unter diesem Leitsatz ist der bisherige berufliche und persönliche Weg von Prof. Dr. med. habil. Z. Halloul mit der Verleihung der apl-Professur am 10.12.2015 durch den Rektor der hiesigen Alma mater Herrn Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljahn als wichtiger Meilenstein gewürdigt worden.

Die Etappen auf diesem Weg sind gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion eine Reflexion der Vergangenheit mit Visionen für die Zukunft.

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In Memoriam - Nachruf für OMR Dr. Eberhard Scheibe

Nachruf für OMR Dr. Eberhard Scheibe(*23.12.1931 – † 17.1.2016)

Auf einer Ferienreise nach Sotschi hatte ich 1962 das Ehepaar Dr. Scheibe kennengelernt. Daraus entstand dann, was in einer Urlaubsbekanntschaft selten der Fall ist, eine lebenslange Freundschaft. Um die Grandeur Eberhard Scheibes zu würdigen, seien Rückblicke in sein Curriculum vitae erlaubt.

Eberhard Scheibe besuchte von 1942 bis 1950 das Friedrichs Gymnasium, die spätere Karl-Marx-Oberschule in Altenburg/Thür., die er als Klassenbester mit dem Abitur abschloss. Von 1950 bis 1955 Medizinstudium in Jena. Es folgten zwei Assistenzarztjahre in verschiedenen Polikliniken, einem NVA-Lazarett und der Univ.-Augenklinik Halle (Saale). 1957 wurde er in Halle zum Dr. med. promoviert. Von 1958 bis 1990, also 42 Jahre (!) leitete Scheibe das Landambulatorium Teuchern. Zusätzlich war er noch seit 1958 Leiter der ambulanten medizinischen Einrichtungen des Kreises Hohenmölsen.

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Jens Förster - Was das Haben mit dem Sein macht

Cover: Jens Förster - Was das Haben mit  dem Sein machtDie neue Psychologie von Konsum und Verzicht

Pattloch Verlag, München 2015, ISBN 978-3-629-13069-3, geb. im Oktavformat, Schutzumschlag, 333 S., € 19,99

Ich bin was ich habe, sagt der Philosoph Jean Paul Sartre 1944 in seinem berühmten Essay „Das Sein und das Nichts“ und stellt damit beide Eigenschaften menschlicher Existenz gleich. Erich Fromm, Philosoph und Psychoanalytiker, nennt 1976 sein wohl bekanntestes Werk „Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft“ und erkennt eine Gegnerschaft zwischen beiden angewandten Begriffen in Form dieser substantivierten Hilfsverben der deutschen Sprache. Dass es dazu eine Menge zu sagen gibt, weist allein schon die umfangreiche Literaturliste des vorliegenden Buches aus. Jens Förster sah sich offensichtlich veranlasst, die grundsätzlichen Gedanken seines großen Vorgängerautors zu hinterfragen, sie unter den Bedingungen der weiterentwickelten Gesellschaft auf praktische Anwendbarkeit hin zu überprüfen. Er ist Professor für Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum.

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