Die 81-jährige Ärztin wird für die herausragenden Verdienste ausgezeichnet, die sie sich als Wissenschaftlerin und Hochschullehrerin um das deutsche Gesundheitswesen und die Ärzteschaft erworben hat. Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse finden Ausdruck in 147 Publikationen, 176 Vorträgen und in zwei Patenten. Zudem ist sie Mitautorin eines Lehrbuches der Pharmakologie und Toxikologie. Neben umfangreicher Seminar- und Vorlesungstätigkeit hat sie zahlreiche Diplomarbeiten, Promotionen und eine Habilitationsarbeit betreut. Besonders lag ihr die Förderung des weiblichen Nachwuchses am Herzen. Taube war Mitglied der Ethik-Kommission der Martin-Luther-Universität Halle-Wit-tenberg. Sie engagiert sich als Kulturbotschafterin der Stadt Halle. Seit 2005 ist sie stellvertretende Vorsitzende des von ihr mitgegründeten Gutenberger Kulturvereins Sachsen-Anhalt. Am Landgericht Halle engagiert sie sich als Schöffin.
Auf den Vorschlag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt erhielt Prof. Taube die Paracelsus-Medaille der Bundesärztekammer.

| Pi Staatskanzlei (Auszug)