Leserbrief: 3. Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen

Leserbrief von Prof. Dr. Frank P. Meyer zum Artikel „3. Konsensuskonferenz der Kardiologen
und Herzchirurgen“ im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 7-8/2018, S. 12 f.

Sehr geehrte Frau Dr. Heinemann-Meerz,

in Heft 7/8 Ärzteblatt Sachsen-Anhalt wird auf der 3. Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen Herr Dr. Gerhard Hoh zum Thema der lipidsenkenden Therapie in sekundär- und tertiärprophylaktischer Indikation zitiert. Der Konsens lautete: „Zur Senkung des LDL-Cholesterins mit dem Ziel der Reduktion von Herz- und Kreislaufereignissen in erster Linie Statine (Atorvastatin bevorzugt) …“

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Moritz Riesewieck: Digitale Drecksarbeit

Moritz Riesewieck: Digitale Drecksarbeit – Wie uns Facebook & Co.  von dem Bösen erlösenWie uns Facebook & Co. von dem Bösen erlösen

Verlag dtv München 2017, Taschenbuch, 10 farbige Abbildungen, 304 Seiten, 16,90 €

Jeder Mensch soll alles mit jedem teilen können. Wirklich alles, fragt sich der Leser bei der Lektüre des Buches, an dessen Anfang dieses Zitat Marc Zuckerbergs steht.

Die sozialen Netzwerke sind eine Art digitaler Öffentlichkeit. Sie gieren nach privaten Daten. So werden täglich ca. 350 Millionen Fotos allein bei Facebook abgelegt. Die Laufzeit der Videos, die in jeder Minute an Googles YouTube geliefert werden, sollen jeweils 300 Stunden ausmachen, eine unfassbare Menge. Und diese Bilddaten zirkulieren im Netz als alles für jeden, werden weiter gereicht, bestätigt und beurteilt, geteilt und geliked, sagt der Jargon. Bei weitem nicht alles, was da erst einmal so abrufbar ist, entspricht gesellschaftlichen Standards. Ruf und Anspruch der sozialen Netzwerke werden belastet. Vieles von den Netzinhalten muss möglichst schnell wieder aussortiert und gelöscht werden, um es dem allgemeinen Zugriff zu entziehen.

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