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Mitteilungen aus der Kammer
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Das Gesundheitssystem krankt am Bürokratismus
Magdeburg/Ärztekammer. 40, 4 Milliarden Euro Verwaltungskosten im Gesundheitswesen. Die Unternehmensberatung AT Kearney ermittelt diese alarmierende Zahl für das Jahr 2010 in ihrer jüngst veröffentlichten Studie. In Zeiten klammer Kassen – gerade im Gesundheitswesen – ist dies eine erschreckende Meldung.
„Seit Jahren beklagen wir Ärzte den übertriebenen und zeitraubenden Bürokratismus. Das Ergebnis der Studie bestätigt die Problematik und holt sie endgültig auf die aktuelle Agenda. Auf Grund der vorliegenden Diagnose muss nun eine passende Therapie gefunden werden“, erklärt die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz. Anlass war ein Pressegespräch, das im Vorfeld zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Heilberufler Sachsen-Anhalts am 11. Januar 2011 in Magdeburg stattfand.
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Weiterbildungskurs Palliativmedizin erfolgreich beendet
Grund zur Freude hatten die 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des dritten Blocks der Fallseminare im Rahmen des Weiterbildungskurses Palliativmedizin, die zum Abschluss ihren Nachweis über die Kursabsolvierung in Empfang nehmen durften. Sie haben erfolgreich das Kurssystem mit dem 40-stündigen Basiskurs und den Fallseminaren über 120 Stunden absolviert und erfüllen nun die Voraussetzungen, um die Abschlussprüfung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin bei der Ärztekammer beantragen zu können.
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Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Bauchschmerz, Notfall, Blinddarm?
Plötzliche Schmerzen etwas oberhalb der Leistengegend, da denkt man sofort an eine Blinddarmentzündung. Aber das ist nicht immer die richtige Diagnose. Hinter solchen Schmerzen im Unterbauch, oft verbunden mit Erbrechen oder auch leichtem Fieber, kann sich unter anderem auch eine Drehung der Eileiter und der Eierstöcke verstecken: Eine solche Drehung von Eileitern und Eierstöcken, der medizinische Fachbegriff lautet „Adnextorsion“, ist der häufigste gynäkologische Notfall.
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Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF)
Hausgeburten – erhöhtes Risiko
Eine große, soeben veröffentlichte Studie mit fast 65.000 Schwangeren in Großbritannien hat belegt, dass die Hausgeburt mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden ist. Die Autoren waren angetreten, um zu beweisen, dass die außerklinische Entbindung sicher und risikoarm ist. Stattdessen zeigte sich, dass 45% der Erstgebärenden während der geplanten Hausgeburt in eine Klinik transportiert werden mussten, weil die Hebammen auftretende Komplikationen nicht mehr beherrschen konnten. Schwere Komplikationen wie Hirnschäden, Armlähmungen, Lungenprobleme oder Knochenbrüche des Babys traten bei den Hausgeburten in 9,3 von 1.000 Fällen auf. Nach Entbindungen in der Klinik wurden schwere Komplikationen nur in 5,3 von 1.000 Entbindungen gefunden.
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Tätigkeitsbericht 2010
Magdeburg, den 04.06.11: Der Präsident der der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Henning Friebel, hat den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2010 vorgelegt.
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