Verständlich und kompakt: Kurzinformationen für Patienten

Auf zwei Seiten informieren die Kurzinformationen für Patienten (KiP) einfach und allgemein verständlich über Erkrankungen oder andere wichtige Gesundheitsthemen. Alle Informationen beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Sie erscheinen als doppelseitiges PDF-Dokument zum kostenlosen Downloaden und Ausdrucken.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) erstellt die verlässlichen und qualitätsgesicherten Informationen. Sie sollen Patientinnen und Patienten und deren Angehörige unterstützen, Entscheidungen bei Gesundheitsfragen eigenständig und kompetent zu treffen. Das Besondere an den Informationsmaterialien: Sie beruhen auf aktuellen und geprüften wissenschaftlichen Aussagen. Außerdem entwickelt das ÄZQ alle Materialien gemeinsam mit ärztlichen Experten und Patientenvertretern aus verschiedenen Selbsthilfeorganisationen.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Ernährung in Europa: Jeder zweite bis dritte Todesfall ist vermeidbar!

Von insgesamt 4,3 Millionen kardiovaskulären Todesfällen im Jahr 2016 in Europa gehen 2,1 Millionen auf eine unzureichende Ernährung zurück. Auf die 28 Mitgliedstaaten der EU entfallen davon rund 900.000, auf Russland 600.000 und auf die Ukraine 250.000 Todesfälle. Jeder zweite bis dritte vorzeitige Todesfall könnte durch eine bessere Ernährung vermieden werden. Das berichtet ein internationales Forscherteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Kompetenzclusters nutriCARD und der University of Washington in den USA in der aktuellen Ausgabe des „European Journal of Epidemiology“.

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Neues Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz im Robert Koch-Institut

Bundesgesundheitsminister Spahn: Globale Gesundheitsgefahren erkennen und abwehren

In einem neuen Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) bündelt und verstärkt das Robert Koch-Institut seine Kompetenzen in diesem Bereich. Das Zentrum hat seine Arbeit zu Beginn dieses Jahres in Berlin aufgenommen.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Gesundheitskrisen wie Infektionsausbrüche sind in unserer global vernetzten Welt kein Problem einzelner Staaten. Das neue Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz im Robert Koch-Institut wird dazu beitragen, weltweite Gesundheitsgefahren zu erkennen und abzuwehren. Die internationale Perspektive ist wesentlicher Teil einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik. Und wir stärken damit auch den Gesundheitsschutz in Deutschland“.

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Ständige Impfkommission empfiehlt: Impfung gegen Gürtelrose

Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung). Die Gürtelrose-Impfung wird erst zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat.

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Wieder mehr Organspender in 2018

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO): 2019 bringt neue Chancen für die Organspende

Die Organspende hat sich im vergangenen Jahr erstmals seit dem Jahr 2010 wieder deutlich positiv entwickelt. Bundesweit haben 955 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet, das entspricht 11,5 Spendern pro Million Einwohner.

Im Vergleich zum Vorjahr (797 Spender) bedeutet das eine Steigerung von knapp 20 Prozent. Von diesen Spendern konnten 3.113 Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) erfolgreich an die Patienten auf den Wartelisten zur Organtransplantation vermittelt werden, darunter 1.607 Nieren, 295 Herzen, 779 Lebern, 338 Lungen, 91 Bauchspeicheldrüsen sowie 3 Dünndärme. Das sind 519 Organe mehr als in 2017.
Jeder Spender hat somit im Durchschnitt drei schwerkranken Patienten eine neue Lebenschance geschenkt. Gleichzeitig konnten 3.264 Organe verstorbener Spender in deutschen Kliniken transplantiert werden. Im Jahr 2017 waren es 2.765 Organübertragungen. Aktuell stehen in Deutschland noch immer rund 9.400 Patienten auf den Wartelisten (Stand Dezember 2018, Eurotransplant) zur Organtransplantation.

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