Verlässlich informiert – neue Kurzinformation zum Stottern

PatienteninformationenJeder hat ab und zu Sprachprobleme: Man findet nicht die richtigen Worte, verhaspelt oder wiederholt sich. Stottern unterscheidet sich von diesen normalen „Schwierigkeiten“. In der neuen Kurzinformation erfahren Betroffene und deren Angehörige, was Stottern ist, an wen sie sich wenden können und wie es wirksam behandelt werden kann.

Stotternde Menschen haben Mühe, flüssig zu sprechen. Das kann seelisch belasten und den Alltag beeinflussen. Auch Eltern sind oft verunsichert, wenn ihr Kind stottert. Sie erfahren in dem Informationsblatt, dass Stottern keine seelische Störung ist und genetische Ursachen eine wichtige Rolle spielen.

Stottern tritt bei Kindern oft plötzlich auf und verschwindet in den meisten Fällen von selbst wieder. Hingegen bleibt bei Erwachsenen die Redeflussstörung fast immer bestehen. Die Kurzinformation beschreibt, welche Verfahren tatsächlich helfen und was man besser lassen sollte. Zudem gibt sie Betroffenen und ihren Gesprächspartnern praktische Hinweise, wie sie mit dem Stottern besser umgehen können.

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Leitlinie Unipolare Depression: Kurzfassung erschienen

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätDie Kurzfassung der kombinierten S3-Leitlinie/Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression ist erschienen. Sie kann über die Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abgerufen werden. Ende 2015 war die aktualisierte S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression veröffentlicht worden. Nun steht auch die Kurzfassung der Leitlinie zur Verfügung. Sie bietet einen schnellen Überblick über die Empfehlungen und Algorithmen zu Diagnostik und Therapie unipolarer Depressionen und ergänzt das Angebot an Formaten für Fachkreise und Patienten:

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Leben mit einem Kunstherz: Was Betroffene wissen müssen

Logo Deutsche HerzstiftungGut vorbereitet in die Therapie: Neuer Ratgeber (kostenfrei) hilft Betroffenen und ihren Angehörigen bei der Vorbereitung auf die Kunstherz-Therapie – ein Nachschlagewerk auch für Ärzte und Pflegepersonal

Die Herzschwäche ist mit über 444.000 stationären Aufnahmen pro Jahr der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung in Deutschland. Ist bei schwerer Herzschwäche der Herzmuskel z. B. nach einem Herzinfarkt zu sehr überlastet, um genügend Blut in den Körperkreislauf zu pumpen und die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, ist eine Herzverpflanzung oftmals die beste Therapie, um den Patienten für ein symptomfreies Leben zu stabilisieren. Jährlich werden rund 1.000 Herzunterstützungssysteme (Kunstherzen) als Alternative für ein Spenderherz oder zur Überbrückung verpflanzt, weil nur rund 280 Spenderherzen zur Verfügung stehen.
„Die Situation bei den Herztransplantationen ist derart dramatisch, dass die Kunstherztherapie für Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche oftmals die einzige Option und damit unverzichtbar geworden ist.

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Viel Resonanz beim Tag der Organspende in Erfurt am 3. Juni 2017

Im Zentrum Erfurts auf dem Domplatz trafen sich Politiker, prominente Künstler sowie Experten und Betroffene mit einem gemeinsamen Ziel: über Organspende aufzuklären und auf die gesamtgesellschaftliche Dringlichkeit des Themas hinzuweisen. Viele der Besucher nutzten die Gelegenheit, an 23 Infozelten und einem Organspendetruck Fragen rund um die Organspende und Transplantation zu stellen.

Der Tag begann besinnlich mit einem ökumenischen Dankgottesdienst in der Predigerkirche. Klinikseelsorgerin Tabea Schwarzkopf, Evangelischer Kirchenkreis Erfurt, Senior Dr. Matthias Rein, Evangelischer Kirchenkreis Erfurt und Pfarrer Michael Neudert, Katholischer Dom St. Marien, leiteten den Gottesdienst. Unter dem Leitspruch „Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei Dir“ (Ps. 139,18) kamen Organempfänger, Spenderangehörige und Mediziner zu Wort. Im Mittelpunkt stand das Gedenken an die verstorbenen Organspender.

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Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2015 sind veröffentlicht

Logo DSODie Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung aller Transplantationszentren auf ihrer Webseite www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2015.

Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen. Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Dies erleichtert es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu vergleichen.

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