Universitätsmedizin Halle (Saale): Dr. Andrea Huth und Dr. Ole Hensel erhalten Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt

Dr. Andrea Huth und Dr. Ole Hensel erhalten Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt
v. l. n. r.: Prof. Dr. Thomas Moesta (Ärztlicher Direktor des UKH) Dr. Andrea Huth (Augenärztin am UKH und Trägerin der Ehrennadel), Prof. Dr. Armin Willingmann (Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt), Dr. Ole Hensel (Neurologe am UKH und Träger der Ehrennadel), Prof. Dr. Michael Gekle (Dekan der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)


Dr. Andrea Huth und Dr. Ole Hensel haben einiges gemeinsam: Sie sind Ärzte am Universitätsklinikum Halle (Saale), sie engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Ausland – Dr. Huth in Tansania und Dr. Hensel in Nepal – und sie haben beide am heutigen 15. Mai 2019 für diesen langjährigen Einsatz die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt erhalten. Überreicht wurde die Auszeichnung von Prof. Dr. Armin Willingmann, Landesminister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.

Weiterlesen ...

Ethische Entscheidungen am Lebensanfang

Ethische Entscheidungen am Lebensanfang
Die Referenten und Teilnehmer der Fallbesprechung zum Thema „Ethische Entscheidungen am Lebensanfang“ waren (v. l. n. r.) Stephan Bernstein (Seelsorger Universitätsklinikum Magdeburg), Julia Sobbe, Schwester Antje Lampe, Dr. med. Hardy Krause, Dr. med. Kristin Wolf (alle Universitätsmedizin Magdeburg), Prof. Dr. phil., dipl. biol. Christoph Rehmann-Sutter (Universität Lübeck), Dr. med. Anke Rißmann, OA Dr. med. Michael Gleißner (beide Universitätsmedizin Magdeburg) und Dr. med. Anne Gläß („ambulantes palliativ Team“, Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg)


Diskussion ethischer Grenzsituationen in der pränatalen und pädiatrischen Betreuung am 8. Mai 2019 im Universitätsklinikum Magdeburg

Zusammen mit der Universitätskinderklinik Magdeburg veranstaltete das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt bereits zum fünften Mal eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Ethische Entscheidungen am Lebensanfang“. Der Einladung waren rund 60 Interessierte aus Medizin, Pflege, Beratung und Seelsorge gefolgt. Unter der Leitung von Frau Dr. med. Anke Rißmann, Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt, und Herrn OA Dr. med. Michael Gleißner, Universitätskinderklinik Magdeburg, wurden zwei Fallbeispiele aus dem klinischen Alltag vorgestellt und von Teilnehmern der Fallberatung sowie Gästen aus dem Auditorium diskutiert.

Weiterlesen ...

Identität und Fremdheit im Kontext traumatisierender Erfahrungen

v. l.: Claudia Bahn, Matthias Brenner, Harald Schickedanz, Andreas Lob-Hüdepohl, Simon Moses Schleimer, Thomas Arnold
v. l.: Claudia Bahn, Matthias Brenner, Harald Schickedanz, Andreas Lob-Hüdepohl, Simon Moses Schleimer, Thomas Arnold


17. Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

Am 29. und 30. März 2019 fanden die 17. Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften statt, die sich dem Thema „Identität und Fremdheit im Kontext traumatisierender Erfahrungen“ widmeten. Veranstalter des Symposiums waren die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara sowie die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg.

Weiterlesen ...

LAC MATERNUM: Muttermilch und Frauenmilchbanken

Am ersten Konferenztag wurden die Teilnehmer*innen durch die Magdeburger Frauenmilchbank geführt. (Fotos: Sarah Rinka)
Am ersten Konferenztag wurden die Teilnehmer*innen durch die Magdeburger Frauenmilchbank geführt. (Fotos: Sarah Rinka)

Eine medizinhistorische, kulturwissenschaftliche Betrachtung und medizinwissenschaftliche Bestandsaufnahme
zum 100-jährigen Jubiläum der Frauenmilchbanken in Deutschland

Am 19. Mai 1919 gründete die Kinderärztin Dr. Marie-Elise Kayser (1885-1950) die erste Frauenmilchsammelstelle Deutschlands in Magdeburg. Für das Institut für Geschichte, Ethik und Theorie der Medizin, die Universitätskinderklinik und die Frauenmilchbank an der Universitätsfrauenklinik Magdeburg war dies Anstoß für eine Tagung. Gemeinsam mit dem Amt für Gleichstellungsfragen und dem deutschlandweit agierenden Verein Frauenmilchbank-Initiative e. V. wurde am 13. und 14. Mai 2019 eine zweitägige interdisziplinäre, internationale Konferenz veranstaltet.

Weiterlesen ...

Halle feiert 20-jähriges Jubiläum der Hornhautbank MCH gemeinsam mit der DGFG

Hornhautbank MCH
Die Vortragenden des Halleschen Hornhautsymposiums in der Aula des Löwengebäudes (v. l. n. r.): Sebastian Bäurle, Prof. Dr. Hans-Gert Struck ML, Dipl.-Biol. Diana Wille, Dr. Erik Chankiewitz, Prof. Dr. Arne Viestenz, Martin Börgel, Dr. Anja Viestenz, Prof. Dr. Thomas Hammer, Dr. Andrea Huth, Dr. Jens Heichel, Prof. Dr. Jutta Herde


Ohne gesunde Hornhaut könne auch die beste Netzhaut kein Bild generieren, betonte der Dekan der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Michael Gekle in seinem Grußwort. In den zurückliegenden 20 Jahren wurden fast 10.000 Hornhäute kultiviert. Der Dekan betonte den genossenschaftlichen Aspekt der „Gewebebank“, denn sie agiert nicht profitorientiert: In die „Bank“ werden zwei Hornhäute eines Spenders gegeben. Diese werden kultiviert und die Pumpzellen der Hornhaut gepflegt und ernährt – bis sie zur Transplantation freigegeben wird. Dann heben zwei Empfänger je eine Hornhaut von der „Bank“ ab. Wenn wir aber von einer Bank reden, so soll diese doch ein positives Ergebnis vorweisen – worin besteht dies? Der Dekan verweist auf den gesellschaftlichen Mehrwert: Im November 2018 wurde dank der Mitteldeutschen Corneabank Halle (MCH) die 4000ste Hornhaut am UKH transplantiert. Durch die wiedergewonnene Sehkraft der Patienten steigt die Lebensqualität, Selbständigkeit und so mancher vorher Erblindete kann wieder sehen.

Weiterlesen ...