„HalOx“-Vorlesungsreihe wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr halten renommierte Forscher von der Universität Oxford im Rahmen der „HalOx International Lecture Series Disease Biology and Molecular Medicine“ in Halle Vorträge.

Den Auftakt übernimmt am Montag, dem 29. Februar 2016 um 19 Uhr Valentine M. Macaulay, Associate-Professorin am Onkologie-Department der Oxford University. Ihr klinisches Interesse gilt aktuell den Melanomen, also bösartigen Tumoren der Haut. Sie referiert allerdings zum Thema „Role of insulin-like growth factor signaling in cancer biology and therapy“: Das Hauptziel ihrer Forschung ist, die Rolle der insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF) bei der Signalübertragung und -verarbeitung zu verstehen. IGF-1 bindet an Rezeptoren auf der Oberfläche von Krebszellen und aktiviert interzelluläre Signalwege, die das Zellwachstum oder auch die Resistenz gegenüber Krebsbehandlungen fördern.

Valentine Macaulay hat an der Charing Cross Hospital Medical School Medizin studiert und sich in Medizinischer Onkologie am Royal Marsden Hospital in London sowie am Churchill Hospital in Oxford weitergebildet. Zudem hat sie einen PhD-Abschluss an den Chester Beatty Laboratories in London erworben.

Neu ist der Ort für die Vorlesungen: der Historische Vorlesungssaal im Christian-Wolff-Haus (Stadtmuseum) in der Großen Märkerstraße 10 in Halle.

Als Referenten werden im Verlauf des Jahres des Weiteren Christian Eggeling (11. April), Benedikt Kessler (30. Mai), Ahmed Ahmed (19. September), Adrian Harris (24. Oktober) und Wojciech Niedzwiez (28. November) in Halle erwartet. Die Vortragssprache der International Lecture Series ist Englisch, die Veranstaltungen sind für alle Interessierten offen und kostenlos. Insbesondere richten sich die Vorträge an (angehende) Mediziner, Pharmazeuten, Biologen, Biochemiker, Biotechnologen und (Bio-)Informatiker.

| Pi UKH

Bergmannstrost als überregionales Traumazentrum bestätigt

Logo Bergmannstrost HalleHalle (Saale), 29. Februar 2016 - Das BG Klinikum Bergmannstrost Halle wurde als überregionales Traumazentrum rezertifiziert und erfüllt damit weiterhin die hohen Anforderungen an die Behandlung von Schwerstverletzten. Die Zertifizierung erhielt die Unfallklinik im Februar nach einem intensiven Prüfverfahren gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und des Traumanetzwerks DGU. „Als Spezialklinik für Unfall-, Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte ist uns die erneute Zertifizierung als überregionales Traumazentrum sehr wichtig und wir freuen uns, dass wir für weitere drei Jahre in unserer Arbeit bestätig wurden“, erklärt Prof. Dr. Dr. Gunther Hofmann, Ärztlicher Direktor des BG Klinikums Bergmannstrost Halle. Das Bergmannstrost ist damit eines von zwei überregionalen Traumazentren im Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt Süd.

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Prof. Michael Gekle in das Fachkollegium Medizin der DFG wiedergewählt

Prof. Dr. Michael Gekle
Prof. Dr. Michael Gekle

Der Dekan der Medizinischen Fakultät Halle, Prof. Dr. Michael Gekle, ist für das Fachkollegium Medizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wiedergewählt worden. Prof. Gekle ist Mitglied des Faches Physiologie innerhalb des Fachkollegiums Medizin.

Die konstituierenden Sitzungen der Fachkollegien finden im April und Mai statt, dann beginnt auch die neue Amtszeit, die bis 2019 dauert. Prof. Gekle gehört bereits seit 2012 dem Fachkollegium Medizin an. „Meine Wiederwahl empfinde ich als große Wertschätzung“, sagt er. Er freue sich über das entgegengebrachte Vertrauen, das mit seiner Wahl ausgedrückt worden sei.

Die Aufgabe der Fachkollegien ist es, die Förderanträge für Forschungsvorhaben wissenschaftlich zu bewerten und dabei darauf zu achten, dass einheitliche und vergleichbare Maßstäbe bei der Begutachtung eingehalten werden. Zudem beraten sie die DFG in der Weiterentwicklung und Ausgestaltung ihrer Förderprogramme.

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Resolution für schnelle Fortführung der GOÄ-Verhandlungen

Die Ärzteschaft in Sachsen-Anhalt fordert eine zügige Fortführung der Verhandlungen zur Novellierung der Gebührenordnung (GOÄ)

Auf der Kammerversammlung in Magdeburg am Sonnabend, 16. April 2016, stellten die Mitglieder die Notwendigkeit der Reform in den Mittelpunkt und forderten ihre Kollegen auf, gemeinsam die Verhandlungen zu unterstützen. „Der Auftrag und die Unterstützung der Ärzteschaft aus dem außerordentlichen Ärztetag im Januar 2016 war deutlich. Die Ärzteschaft muss nunmehr geschlossen das gemeinsame Ziel verfolgen“. Mit diesen deutlichen Worten unterstreicht die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, die Haltung der Kammerversammlungsmitglieder.

Die Kammerversammlung verweist darauf, dass die derzeitige Gebührenordnung für Ärzte etwa 30 Jahre besteht. Sie hat seitdem keine substanziellen Änderungen erfahren. Daher kann sie nicht im Ansatz den aktuellen Stand der medizinischen Behandlungsmethoden widerspiegeln. „Dies führt zu erheblichen Problemen und Unsicherheiten bei der täglichen Anwendung. Anlass genug, sich geschlossen hinter die Bundesärztekammer als Verhandlungsführer zu stellen, damit diese ihren Auftrag aus dem außerordentlichen Ärztetag mit Leben füllen und die Interessen der Ärzte vertreten kann“ so die Präsidentin der Ärztekammer.

Zugleich bekundeten die Ärzte Ihre Erwartungen an die Politik und forderten, dass diese ihre Zusagen einhält und die dringend notwendige GOÄ-Novelle nicht dem bevorstehenden Bundestagswahlkampf opfert.

NAKO-Gesundheitsstudie geht in Halle ins dritte Jahr

Logo NAKO-Gesundheitsstudie„Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft“ 

„Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft“ – das ist das Motto der NAKO-Gesundheitsstudie (NAKO), die im Mai 2014 bundesweit und im Studienzentrum der Medizinischen Fakultät in Halle begonnen hat und die nun ins dritte Jahr geht. Bis Ende Februar 2016 konnten in Halle im Rahmen der Nationalen Kohorte (NAKO) bereits rund 3.000 Studienteilnehmer untersucht werden. Im Verlauf der nächsten drei Jahre werden es insgesamt 10.000 Einwohner und Einwohnerinnen aus Halle und dem Saalekreis sein. Bis Ende 2018 werden bundesweit 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 20 und 69 Jahren in 18 Studienzentren ausführlich medizinisch untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten und ihrem sozialen Umfeld befragt. Ab 2019 erfolgt die Einladung für eine erste Nachuntersuchung.

Ziel des in dieser Dimension bisher einmaligen Großprojektes, das auf voraussichtlich 20 bis 30 Jahre angelegt ist, ist die verbesserte Prävention, Früherkennung und Therapie der typischen Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes und Demenz. In Halle ist das Studienzentrum der NAKO auf dem Gelände des Medizin-Campus Magdeburger Straße zu finden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Die Ethikkommission und die Bundesbeauftragte für den Datenschutz haben aus forschungsethischer und datenschutzrechtlicher Sicht ihre Zustimmung zur Studiendurchführung erteilt.

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