Das Unsichtbare sichtbar machen – DMSG-Broschüre klärt über verborgene Symptome und palliativmedizinische Betreuung auf

„…die unsichtbaren Symptome sind schwer zu erklären und an manchen Tagen mag ich mich einfach nicht dafür rechtfertigen, dass ich nicht mehr kann. Andererseits finde ich es aber wichtig, über diese Seite der Multiplen Sklerose aufzuklären…“, Michaela M. (56) begrüßt die aktuelle Broschüre der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), die die verborgenen Krankheitszeichen der MS vorstellt und ihre Bedeutung für den Alltag MS-Erkrankter beleuchtet.

Das Unsichtbare sichtbar machen – darum geht es in dem 28-seitigen Ratgeber, den der DMSG-Bundesverband gemeinsam mit der AMSEL, Aktion MS-Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, zum Welt MS Tag 2016 erarbeitet und herausgegeben hat. Seh- und Augenbewegungsstörungen, Schlafstörungen, Fatigue, Kognitionsstörungen, Depressionen, Sexualstörungen, Blasen- und Darmstörungen, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Sprech-, Atem- und Schluckstörungen gehören zu den häufigsten Symptomen, die mit einer Multiplen Sklerose einhergehen.

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Entscheidungen zur Organ- und Gewebespende - Erste Ergebnisse der aktuellen BZgA-Repräsentativbefragung

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute erste Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung „Einstellung, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in Deutschland 2016“ veröffentlicht.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Ich werde oft gefragt, ob ich selbst einen Organspendeausweis besitze. Den habe ich und trage ihn mit großer Überzeugung immer bei mir. Es ist gut, dass 81 Prozent aller Menschen in Deutschland der Organ- und Gewebespende aufgeschlossen gegenüberstehen. Allerdings hat nur ein Drittel der Bevölkerung tatsächlich einen Organspendeausweis. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen in Deutschland eine bewusste Entscheidung treffen und in einem Organspendeausweis festhalten. Denn diese Entscheidung kann Leben retten.“

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Hochschule Anhalt und Klinikum Dessau kooperieren

Netzwerke beschleunigen den Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis nachweislich. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Anhalt und dem Städtischen Klinikum Dessau wird jetzt mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. „Damit intensivieren wir unsere Zusammenarbeit weiter zum Vorteil von Studierenden und zur Teilhabe aller, die von den Arbeitsergebnissen profitieren werden. Sei es durch neue Denkansätze oder verbesserte Produkte“, betonen die Partner. Vize-Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Kaftan und Prof. Dr. habil. Markus Seewald von der Hochschule Anhalt sowie der Ärztliche Direktor Dr. med. Joachim Zagrodnick und Verwaltungsdirektor Dr. med. André Dyrna unterzeichneten den Vertrag am Standort in Köthen.

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Amerikanische Stiftung fördert Brustkrebsforschungsprojekt der halleschen Universitätsmedizin mit rund 360.000 Euro

Logo medizinische Fakultät HalleLogo UKHDie pinkfarbenen Schleifen sind weltweit zum Symbol des Kampfes gegen Brustkrebs geworden. Die „Susan G. Komen“-Stiftung nutzt sie seit 1991 als ihr Symbol, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Die Organisation ist eine weltweit agierende patientenfinanzierte Stiftung, die sich in der Brustkrebsforschung engagiert und besonders in den USA bekannt ist. Mit 405.000 US-Dollar (rund 360.000 Euro) wird nun für drei Jahre auch die Forschung der Gynäkologin Dr. Eva Kantelhardt vom Brustzentrum des Universitätsklinikums Halle (Saale) und dem Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Medizinischen Fakultät Halle gefördert. Bisher sind nach Angaben der Stiftung international seit 1994 bereits 169 Projekte in 20 Ländern unterstützt worden. Es ist jedoch das erste Mal, dass ein deutsches Projekt diese Förderung erhält.

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Hugo-Junkers-Preis – Jury erwartet spannende Bewerbungen

Das Trainingssystem „neotiv“ zur Vorbeugung von Demenz für das menschliche Gehirn oder auch der Nachweis, dass das sogenannte Signalprotein CtBP1 die Eiweißproduktion in gewissen Zelltypen verhindert – das sind zwei beispielhafte Beiträge, die im letzten Jahr zu den Finalisten des Hugo-Junkers-Preises zählten.

Die Arbeit und die Ergebnisse der beiden dazugehörigen Forscher- und Entwicklerteams vom Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND), dem ego.-Gründungstransfer im Projekt neotiv sowie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sind mehr als repräsentativ für die Forschungslandschaft in Sachsen-Anhalt. Das Team des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) Magdeburg nahm seine Auszeichnung zum 3. Platz mit Stolz entgegen. Das Land Sachsen-Anhalt kann sich angesichts solcher Innovationen glücklich schätzen: Ein Fortschritt zum Entgegenwirken der Volkskrankheit Demenz durch das Ingenieurs-, Softwareentwickler-, Industriedesigner- und Technologenteam und der Beleg für einen neuen Signalweg in unseren Nervenzellen durch die lange Forschungsarbeit von Neurowissenschaftlern wurden in der Region entwickelt.

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