Neues Verfahren und dessen Anwendung in Nature Communications vorgestellt

Logo Leibniz-Instititu für NeurobiologieInnovative Methode macht neu hergestellte Proteine in lebenden Fliegen sichtbar

Damit Gewebe und Organe funktionieren und vielzellige Organismen lebensfähig sind, ist das Zusammenspiel verschiedener Zelltypen entscheidend: Nervenzellen, Nierenzellen oder Muskelzellen unterscheiden sich enorm in ihrer Form und Funktion. Proteine (Eiweiße) bilden das individuelle Mobiliar der Zellen, aber auch ihre Werkzeugkiste und Infrastruktur – sie sorgen für die Vielfalt der Zellen. Bisher war es jedoch nicht möglich, die Bildung individueller Eiweiße in ganz bestimmten Zellen zu beobachten und so die Dynamik im Proteinhaushalt zu verstehen. Details zu einer neuen Forschungsmethode haben Wissenschaftler um Prof. Dr. Daniela Dieterich vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und Dr. Ulrich Thomas vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) nun im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.

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Bewerber für Medizinstudium in Magdeburg absolvierten Auswahltest

Logo medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgTrotz Semesterferien herrschte am 14. August 2015 reger Andrang in den Hörsälen auf dem Campus der Universität und des Uniklinikums: Die Medizinische Fakultät Magdeburg hatte etwa 700 Bewerber bis zu einem Abiturnotendurchschnitt von 1,9 für einen Studienplatz im Wintersemester 2015/16 zu einem naturwissenschaftlichen Auswahltest eingeladen.

Als Auswahltest wird der sogenannte „HAM-Nat“ (Naturwissenschaftstest der Medizinischen Fakultät Hamburg) eingesetzt. Der HAM-Nat ist ein Multiple-choice-Test mit 80 Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Die Fragen überprüfen Kenntnisse auf Gymnasialniveau und deren Anwendung.

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Ethische Entscheidungen am Lebensanfang

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, erfüllen Liebe und Glück den Raum. Umso dunkler sind die Gefühle, wenn das freudige Ereignis von Krankheit oder Behinderung überschattet wird. Doch auch mit solchen teilweise tragischen Situationen müssen sich Ärzte und Pflegekräfte tagtäglich beschäftigen und sind dabei in ihrer Entscheidungsfindung oft ethischen Konflikten ausgesetzt.

Am 08.04.2015 versammelten sich deshalb über 70 Teilnehmer, davon Ärzte (52 %) und Schwestern (27 %) aus Klinik und Praxis sowie Berater (3 %) und Seelsorger zur Fortbildung zum Thema „Ethische Entscheidungen am Lebensanfang“ im Universitätsklinikum Magdeburg.

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Ärzte für die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber in Halle gesucht!

In Anbetracht der weiterhin stark steigenden Zugangszahlen von Asylsuchenden ist es geplant, eine weitere Zentrale Anlaufstelle in Halle einzurichten. Zur Absicherung der medizinischen Grundversorgung sind für die Stadt Halle 4 Arztstellen zu besetzen.

Ansprechpartner:
Dr. med. Christine Gröger, Amtsärztin
Niemeyerstr. 1, 06110 Halle
Tel.: 0345/221-3220
Fax: 0345/221-3222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt informiert: Anstieg von Tuberkulosefällen in Sachsen-Anhalt

Während der Jahre 2001 bis 2009 ist die Tuberkulose (TB)-Inzidenz in Sachsen-Anhalt stetig gesunken. Später schien sie im Bereich von 5 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner im Jahr zu stagnieren. Im Vergleich zu 2014 mit 2,97 Fällen pro 100.000 Einwohner ist 2015 ein Anstieg der kumulativen TB-Inzidenz auf bereits 4,71 Fälle pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen (jeweils nur Meldewochen 1 bis 34). Die deutliche Zunahme von TB-Erkrankungen betrifft den Landkreis (LK) Harz, es sind aber auch andere LK/kreisfreie Städte betroffen, insbesondere Magdeburg, Burgenlandkreis, Altmarkkreis Salzwedel, Saalekreis und Halle.

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