Akademische Leitung der Medizinischen Fakultät Magdeburg wurde gewählt

Die Mitglieder des Fakultätsrates der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben die Akademische Leitung für die nächste Amtszeit ab dem 1. Oktober 2016 gewählt.
Als Dekan war Prof. Dr. med. Hermann-Josef Rothkötter bereits im Juli dieses Jahres gewählt worden. Der Direktor des Institutes für Anatomie tritt diese nebenamtliche Funktion bereits in dritter Legislaturperiode in Folge an. Als Prodekan für Forschung wurde Prof. Dr. med. Burkhart Schraven, Direktor des Institutes für Molekulare und Klinische Immunologie, zum dritten Mal wiedergewählt. Prodekan für Struktur in der nächsten Amtszeit des Fakultätsvorstandes ist Prof. Dr. med. Christoph Arens, Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Neu gewählt als Studiendekan ist auch Prof. Dr. med. Thomas Frodl, der die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie leitet.

Der neue Fakultätsvorstand mit Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter, Prof. Dr. Burkhart Schraven, Prof. Dr. Christoph Arens und Prof. Dr. Thomas Frodl (v. l.)
Der neue Fakultätsvorstand mit Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter, Prof. Dr. Burkhart Schraven, Prof. Dr. Christoph Arens und Prof. Dr. Thomas Frodl (v. l.)

Die Amtszeit des neuen Fakultätsvorstandes dauert vier Jahre und beginnt am 1. Oktober 2016. Diese Funktionen werden nebenamtlich wahrgenommen. Dem Fakultätsrat gehören die gemäß § 77 Abs. 3 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt gewählten Mitglieder und der Dekan als Vorsitzender an. Der Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät hat 23 stimmberechtigte Mitglieder.

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Intensivtransportwagen für Sachsen-Anhalt

18-monatiges Pilotprojekt startet am 1. Oktober 2016

Dr. med. Karsten zur Nieden, apl. Prof. Dr. med. habil. Uwe Ebmeyer

Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt
Die Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt befindet sich seit Jahren in einem Umbruch, der mit den Begriffen Spezialisierung und Standortreduktion beschrieben werden kann. Diese auch politisch gewollte Spezialisierung schreitet weiter voran.

Die Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Polytrauma sind neben der Behandlung von Kindern, der Behandlung von Patienten mit Rückenmarkverletzung oder der Behandlung von Schwerbrandverletzten nicht mehr an jedem Standort auf dem erforderlichen Standard möglich. Auch die Weiterbehandlung in (Früh-) Rehabilitationseinrichtungen ist hier zu nennen. Damit verbunden nimmt auch der Bedarf an Verlegungen zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen über die letzten Jahre stetig zu.

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Dreiländertreffen Herzinsuffizienz 2016 in Halle vom 19. bis 21. Oktober 2016

Logo Mitteldeutsches HerzzentrumLiebe Kolleginnen und Kollegen,

der einzige deutschsprachige Herzinsuffizienz-Kongress findet dieses Jahr in Halle an der Saale statt. Er wird mittlerweile zum 16. Mal als Dreiländertreffen, also gemeinsam von Deutschland, Österreich und Schweiz, mit Unterstützung der jeweiligen Fachgesellschaften veranstaltet.

Das Programm steht in diesem Jahr unter dem Motto „Innovative Herzinsuffizienztherapien im klinischen Alltag“ und behandelt viele Fragen, die uns im Alltag bewegen: Wieviel darf ein herzinsuffizienter Patient trinken, was ist das optimale Gewicht, welche neuen Medikamente gibt es, etc. Besonders herausheben will ich auch die Sitzung zusammen mit der Europäischen Herzgesellschaft (ESC) zu den neuen Herzinsuffizienz-Leitlinien. Teile des Programmes finden zusammen mit den „Young Cardiologists of tomorrow“ der ESC statt, wo wir die Grundlagen der Herzinsuffizienz-Therapie noch einmal gründlich beleuchten. Die Referenten sind hochkarätig.
Details finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.herzinsuffizienz-d-a-ch.org/2016-Halle/Programm.php
Der Eintritt ist für alle Ärzte aus Sachsen-Anhalt und der Umgebung von Halle frei. Es wäre schön, Sie zu diesem Kongress begrüßen zu dürfen. Ich denke, die Themen der Tagung sind nicht nur für Spezialisten, sondern für alle mit der Versorgung herzinsuffizienter Patienten Befassten von großem Interesse.

Neben der Fortbildung ist es für uns alle auch eine Chance, die wunderbare Region Halle/Sachsen-Anhalt in Kultur, Medizin und Wissenschaft international zu präsentieren. Hier würde ich mich über Ihre Unterstützung freuen.

Stefan Frantz
Kongresspräsident

Professionelle psychologische und sozialrechtliche Unterstützung für Krebspatienten

„Seit meiner Darmkrebsdiagnose im Januar 2016 nutze ich das Angebot der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Magdeburg“, sagt Herr K.

„Ich bin nach der Diagnosestellung in ein Loch gefallen. Das war ein totales Gefühlschaos und ich zog mich erst mal zurück. Mein Hausarzt gab mir den Hinweis, dass ich mich hier melden kann, um professionelle Unterstützung zu bekommen. Erst war ich skeptisch und hatte auch Bedenken, mit Fremden über meine Ängste zu sprechen. Meine Frau ermutigte mich dann aber, einfach mal einen Termin zu machen, und zu gucken, was passiert. Durch die Mitarbeiter der Beratungsstelle habe ich umfangreiche Hilfe erfahren und kann seitdem besser mit meiner Erkrankung umgehen. Auch die Fragen bezogen auf meine berufliche Perspektive konnte ich für mich klären. Die Gespräche haben mich erleichtert. Ich grübele weniger, kann wieder besser schlafen und rede offener mit meiner Frau und meinen Kindern. Ich bin den Mitarbeitern der Psychosozialen Krebsberatungsstelle sehr dankbar, dass ich mich jederzeit mit meinen Anliegen und Gedanken vertrauensvoll an Sie wenden kann.“

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Prof. Dr. med. Peter Würl startet im Städtischen Klinikum Dessau als neuer Chefarzt für Chirurgie

Prof. Dr. med. Peter Würl, Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Städtischen Klinikum Dessau
Prof. Dr. med. Peter Würl, Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Städtischen Klinikum Dessau

Seit 1. August 2016 leitet Prof. Dr. med. Peter Würl (55) die Klinik für Chirurgie des Städtischen Klinikums Dessau. Der Facharzt für Chirurgie sowie Viszeral- und Thoraxchirurgie, mit Zusatzqualifikation Proktologie folgt in dieser Funktion Privatdozent Dr. Dr. med. habil. Reinhard Schück nach, der in den Ruhestand ging und die Klinik insgesamt 13 Jahre lang führte.

Zur Expertise von Prof. Würl gehört ein breites operatives Spektrum insbesondere auf dem Gebiet der Chirurgie bösartiger Tumore und eine interdisziplinäre Sichtweise. Mit der Nachfolgebesetzung ist eine Neustrukturierung der Klinik für Chirurgie verbunden. Das Leistungsspektrum deckt die gesamte Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie ab.

Prof. Dr. med. Peter Würl (55) absolvierte sein Medizinstudium in Magdeburg und Halle/Saale. Anschließend folgten Stationen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Universität Leipzig sowie an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universität Ulm, wo er zum außerordentlichen Professor berufen wurde. Zuletzt leitete er die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Diakoniekrankenhauses in Halle/Saale. Während seiner bisherigen Laufbahn erhielt er Forschungsförderungspreise und mehrere Auszeichnungen von Fachgesellschaften. Hervorzuheben sind sein Engagement in nationalen und internationalen Berufsorganisationen sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Fachmagazinen. Zu-
dem prägte er die studentische Lehre an allen Tätigkeitsstandorten stets inhaltlich und strukturell mit.

| Pi und Foto: SKD