Verleihung der Volkmar-Sachs-Medaille an Prof. Dr. Marcell Heim

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V., die im September 2015 in Basel stattfand, wurde Institutsdirektor Prof. Dr. med. Marcell Heim, die Volkmar-Sachs-Medaille verliehen.

Prof. Heim, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin der Magdeburger Uni-versitätsklinik, erhielt die Auszeichnung im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses für seine besonderen Verdienste in der klinischen Transfusionsmedizin und sein herausragendes berufspolitisches Engagement. Prof. Dr. med. Reinhold Eckstein von der Universitätsklinik Erlangen hielt die Laudatio und würdigte mit sehr persönlichen Worten auch den großen Einsatz Prof. Heims beim Aufbau der ersten großen Knochenmark- und Stammzellspenderdatei in Ostdeutschland. Zur Koordination von Spendeprogrammen der unterschiedlichen Stammzelldateien in Deutschland wirkt er auch seit Jahren im Vorstand der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD) mit. Des Weiteren ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Plasmapherese e. V., die alle Aktivitäten der Plasmaspendezentren in Deutschland zusammenfasst. Schon in seiner Zeit am Universitätsklinikum in München setzte sich Prof. Heim sehr dafür ein, dass die qualitätssichernden Maßnahmen bei der Herstellung und Anwendung von Blutprodukten auch bei den transfundierenden Ärzten in mehrtägigen Kursen vermittelt werden, so dass bestimmte Fortbildungsprogramme auch Eingang in das Transfusionsgesetz fanden. Prof. Dr. med. Rainer Blasczyk aus Hannover, Vorsitzender der DGTI, überreichte nicht nur die Urkunde und die Medaille, sondern zeigte seine Freude, dass Prof. Heim über das Pensionsalter hinaus für ein weiteres Semester aktiv die Belange der Transfusionsmedizin an der Uni in Magdeburg und die anderen Aktivitäten fortsetzt.

| Pi und Foto: UKM

Kunst und Neurologie: Zehntes Wittenberger neurologisches Kolloquium

Logo Alexianer„Wallraf-Quartett“ begleitete Veranstaltung musikalisch

Die Alexianer Klinik Bosse Wittenberg feierte am 14. November 2015 zehntes Jubiläum ihres Wittenberger neurologischen Kolloquiums. Das Kolloquium in der Wittenberger Leucorea widmete sich der Liaison von Kunst und Neurologie. Namhafte Referenten aus Medizin und Wissenschaft hielten zwölf Vorträge.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör sprach das Grußwort. Die Klinik für Neurologie an der Klinik Bosse organisierte die Veranstaltung.

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Stiftungsprofessur für Plastische Chirurgie, Handchirurgie und Brandverletztenmedizin ins Leben gerufen

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Kooperation zwischen Universität, Universitätsmedizin und Bergmannstrost

An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entsteht eine Stiftungsprofessur für Plastische Chirurgie, Handchirurgie und Brandverletztenmedizin. Diese wird vom Berufsgenossenschaftlichen Klinikum Bergmannstrost Halle für die nächsten fünf Jahre finanziert. Die Professur ist Teil der Vereinbarungen über eine intensive Zusammenarbeit zwischen Bergmannstrost und der halleschen Universitätsmedizin, die vor genau einem Jahr getroffen worden ist. Der Rektor der Martin-Luther-Universität, Professor Dr. Udo Sträter, und Prof. Dr. Stephan Brandenburg vom BG Klinikum Bergmannstrost Halle, unterzeichneten am 26. Oktober 2015 eine entsprechende Vereinbarung unter Anwesenheit des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner.

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Erfolgreiche Rezertifizierung des Gefäßzentrums Aschersleben-Schönebeck

Logo Deutsche Gesellschaft für GefäßchirurgieDas Gefäßzentrum Aschersleben-Schönebeck, bestehend aus dem AMEOS Klinikum Aschersleben und Schönebeck sowie der Praxis für Gefäßmedizin Dr. Volkmar Rahms in Schönebeck, ist erneut von der DGG zertifiziert worden. Alle Beteiligten sind sehr froh nach der Zertifizierung 2008 und der ersten Rezertifizierung 2012 bereits zum zweiten Mal rezertifiziert zu werden. Möglich macht das die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen beiden Standorten, die hervorragende fachliche Arbeit und die medizinisch hochmodernen Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten.

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Abschlusssymposium des Projektes NEUROTRANS

Hausärzte und Neurowissenschaftler suchen Gemeinsamkeiten

Am 09.09.2015 fand in Magdeburg das Abschluss-Symposium des Projektes NEUROTRANS auf Einladung des Instituts für Allgemeinmedizin und des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie statt. Das Projekt startete im Oktober 2013 in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen am Standort Magdeburg (DZNE, Prof. Düzel, Prof. Heinze) an der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Uni-versität Magdeburg. Untersucht wurden Erfahrungen und Sichtweisen aus Praxis und Forschung, d. h. von Hausärzten und Neurowissenschaftlern, zur Prä-vention, (Früh)Erkennung und Behandlung demenzieller Erkrankungen. Beide Gruppen agieren bisher weitgehend unabhängig voneinander. Ziel des Projektes ist, einen wechselseitigen Wissenstransfer zwischen diesen Akteuren zu fördern und gemeinsamen Forschungsvorhaben den Weg zu bereiten. Dazu wurden u. a. Interviews und Gruppendiskussionen mit Vertretern beider Gruppen geführt, über die im Symposium berichtet wurde.

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