Hochmoderne Gleichgewichtsdiagnostik in virtueller Umgebung

Tilman Vees, Yvonne Becker, Lisa Witte und Prof. Ulrich Vorwerk (v. l. n. r.) stellen das neueste Gerät für Gleichgewichtsdiagnostik und -training vor.
Tilman Vees, Yvonne Becker, Lisa Witte und Prof. Ulrich Vorwerk (v. l. n. r.) stellen das neueste Gerät für Gleichgewichtsdiagnostik und -training vor.

Universitätsmedizin Magdeburg erweitert ihr Diagnose-Spektrum

Die Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg bekam Anfang Juni ein hochmodernes Gerät zur Durchführung von Gleichgewichtsdiagnostik und -therapie. Hierdurch können Untersuchungsmöglichkeiten auf vielfältige Weise erweitert werden. Zusätzlich kann die Universitätsmedizin Magdeburg Patient*innen mit Schwindel, Gleichgewichtsproblemen und/oder Bewegungsstörungen eine individuelle und zielgerichtete Therapie anbieten. Schwindel ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf viele unterschiedliche Ursachen zurückzuführen ist. Daher ist eine differenzierte Diagnostik notwendig.

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Erstmalige Zungenschrittmacher-Implantation an der Universitätsmedizin Magdeburg

Implantat kann das Aussetzen der Atmung in der Nacht verhindern

In der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Magdeburg wurde die erste Implantation eines sogenannten Zungenschrittmachers zur Therapie der nächtlichen obstruktiven Atmungsstörung (OSAS) durch Oberärztin Anja Giers durchgeführt. Bei dieser Erkrankung kommt es durch eine Instabilität zu einer teilweisen oder vollständigen Verlegung der Atemwege. Die Standardtherapie erfolgt üblicherweise mit einer nächtlichen Atemwegsüberdruckbehandlung über eine Nasen- oder Mundnasenmaske. Diese wird jedoch nicht von allen Patient*innen gut vertragen. Der Zungenschrittmacher stimuliert sanft die Zungenmuskelnerven, sodass ein nächtliches Zurückfallen der Zunge verhindert wird und kann in ausgewählten Fällen eine Alternative darstellen. Oberärztin Dr. Giers und Dr. Stephanie Kühne haben die Implantation erfolgreich durchgeführt. „Der Patient hat ein Jahr lang verschiedene Masken ausprobiert, konnte aber aufgrund einer Hauterkrankung nicht suffizient therapiert werden“, berichtet Dr. Giers.

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Wissenschaftler der Universität Halle untersuchen die Rolle dreier Rezeptoren bei der Entstehung von Gefäßerkrankungen

Gefäßerkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Insbesondere deren Folgen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Niereninsuffizienz, sind ein wesentliches Risiko für dauerhafte Schädigungen oder gar den Tod von Patientinnen und Patienten. In einem gemeinsamen Projekt analysieren der Pharmakologe Professor Dr. Ralf Benndorf und die Physiologen Professor Dr. Michael Gekle und Privatdozentin Dr. Barbara Schreier von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Bedeutung dreier Rezeptoren in Gefäßzellen für krankhafte Gefäßveränderungen von vaskulärer Dysfunktion bis hin zur Atherosklerose. Diese drei Rezeptoren beeinflussen im Zusammenspiel die Wirkung einer der wichtigsten gefäßaktiven Substanzen, das Hormon Angiotensin II, und sind somit für dessen gefäßschädigende Wirkung mitverantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt insgesamt mit rund 460.000 Euro.

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Sehen, messen, schonend behandeln: Dritter Herzkatheter-Messplatz erweitert die Behandlungsmöglichkeiten für Herzpatienten

Mit hochmodernem, dritten Herzkatheter-Messplatz steigert die Universitätsmedizin Halle (Saale) ihre Kapazitäten und Behandlungsmöglichkeiten in der kardiovaskulären Medizin. (v. l.: Prof. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Halle (Saale); Prof. Daniel Sedding, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III; Stefan Witte, Funktionsbereichsleiter Herzkatheter-Labor) Mit hochmodernem, dritten Herzkatheter-Messplatz steigert die Universitätsmedizin Halle (Saale) ihre Kapazitäten und Behandlungsmöglichkeiten in der kardiovaskulären Medizin. (v. l.: Prof. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Halle (Saale); Prof. Daniel Sedding, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III; Stefan Witte, Funktionsbereichsleiter Herzkatheter-Labor)
Mit hochmodernem, dritten Herzkatheter-Messplatz steigert die Universitätsmedizin Halle (Saale) ihre Kapazitäten und Behandlungsmöglichkeiten in der kardiovaskulären Medizin. (v. l.: Prof. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Halle (Saale); Prof. Daniel Sedding, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III; Stefan Witte, Funktionsbereichsleiter Herzkatheter-Labor) Mit hochmodernem, dritten Herzkatheter-Messplatz steigert die Universitätsmedizin Halle (Saale) ihre Kapazitäten und Behandlungsmöglichkeiten in der kardiovaskulären Medizin. (v. l.: Prof. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Halle (Saale); Prof. Daniel Sedding, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III; Stefan Witte, Funktionsbereichsleiter Herzkatheter-Labor)

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ONKO-Expertensprechstunden im Aktionsmonat „Gemeinsam gegen den Krebs“ im September 2021

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft und die Landesverbände der Krebsselbsthilfe laden zu virtuellen „ONKO-Expertensprechstunden“ ein

Der Krebsaktionstag in Halle (Saale) ist traditionell eine der größten Plattformen für Krebsbetroffene und ihre Angehörigen im Austausch mit Medizinern, Pflegenden und der Selbsthilfe. Aufgrund der aktuellen Lage haben sich die Veranstalter entschieden, dass eine Präsenzveranstaltung wie in den letzten Jahren nicht möglich ist. Vor dem Hintergrund der voraussichtlich eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten nutzen die Kooperationspartner digitale Möglichkeiten.

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