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Jahresbilanz 2025 der DRF Luftrettung

Schnelle Hilfe aus der Luft gewinnt weiter an Bedeutung

Schnelle Hilfe aus der Luft gewinnt weiter an Bedeutung
Gut gerüstet für Einsätze in der Dunkelheit
Foto: Simon Berendes/DRF Luftrettung

Die Luftrettung ist ein wichtiger Bestandteil der schnellen Notfallversorgung in Deutschland, dies zeigen die Einsatzzahlen der DRF Luftrettung aus dem letzten Jahr. Insgesamt verzeichnete die gemeinnützige Luftrettungsorganisation mit 1,6 Prozent einen leichten Einsatzzuwachs (2024: 35.850 Einsätze).

Insbesondere in der Dunkelheit wurden die Crews der DRF Luftrettung häufiger eingesetzt. Ein weiteres klares Indiz für die qualitativ herausragende Arbeit der rot-weißen Luftretter sind die Beauftragungen, die die DRF Luftrettung 2025 in verschiedenen Ausschreibungsverfahren erhielt. CEO Dr. Krystian Pracz erneuert seine Forderung an die Politik, die Reform der Notfallversorgung konsequent voranzutreiben.

Vor dem Hintergrund der Diskussionen über Krankenhaus- und Notfallreform nimmt die Luftrettung einen wichtigen Stellenwert im Gesamtsystem Notfallrettung ein. Die Luftretter leisten vor allem dann wichtige Arbeit, wenn es um die Versorgung schwerstverletzter und -erkrankter Patienten geht: das zeigen die Zahlen aus der Jahresbilanz der DRF Luftrettung 2025.
Häufigste Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der Hubschrauber waren wie in den Vorjahren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall: medizinische Notfälle, bei denen die schnelle Hilfe aus der Luft überlebenswichtig ist. Auch zu Unfällen und Stürzen wurden die rot-weißen Luftretter besonders oft alarmiert. 226-Mal kam die Rettungswinde zum Einsatz, um Patienten auch in schwer zugänglichem Gelände schnell notärztlich zu versorgen und auszufliegen: im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 41 Prozent.

Einsatzzahlen 2025 der DRF Luftrettung nach Stationen | Grafik: DRF Luftrettung
Führend in Deutschland: 24-Stunden-Notfallhilfe aus der Luft

An 13 Stationen der DRF Luftrettung waren die Besatzungen in 2025 rund um die Uhr einsatzbereit, an zwei weiteren Stationen mit erweiterten Randzeiten. Insgesamt ein Viertel ihrer Einsätze leisteten die Besatzungen dieser Stationen bei Dunkelheit. Dieser hohe Anteil zeigt deutlich: Der Bedarf nach schneller notärztlicher Hilfe aus der Luft ist auch außerhalb der Tageslichtzeiten gegeben, insbesondere im Herbst und Winter, wenn die Menschen auch nach Sonnenuntergang noch vielfach aktiv sind. Die Luftrettung bei Dunkelheit sollte deshalb umfassender zur Verfügung stehen. „Das ist eine der zentralen Forderungen, die wir mit Nachdruck an die Politik richten“, unterstreicht Dr. Krystian Pracz, CEO der DRF Luftrettung. „Eine umfassende und flächendeckende Notfallversorgung darf nicht von Tageszeiten abhängen. Technisch sind wir bereits heute an allen unseren Standorten in der Lage, auch nach Sonnenuntergang zu fliegen. Wir fordern daher eine bedarfsgerechte Erweiterung, die dem sozialen Leben gerecht wird – also sowohl die Ausweitung der Randzeiten als auch der 24-Stunden-Luftrettung. Notfälle kennen keine Uhrzeit.“

Pi (Auszug) DRF Luftrettung