Die „Kranzspende“ ist eine sinnvolle Sache. Umso erstaunter war ich beim Lesen im Ärzteblatt, dass die Mitgliederzahl sich rückläufig entwickelt und somit im Todesfall keine 6.000 Euro pro Mitglied mehr gezahlt werden können.
Ich bin 83 Jahre und meine Generation hat nach der Wende in den Praxen die Versorgung sichergestellt und den Laden am Laufen gehalten und das bei Honorarkürzungen durch Herrn Seehofer und vielen finanziellen Unwägbarkeiten! Heute verdienen die Kollegen viel mehr. Das sei ihnen gegönnt. Aber man sollte die Alten nicht „bestrafen“. Ich habe von Anfang an bei jedem verstorbenen Kollegen über 30 Jahre meinen Beitrag in der Kranzspende geleistet.
Deshalb Vorschlag an den Vorstand der KV mit der Bitte: Versuchen Sie mit den finanziellen Mitteln der KV einen Ausgleich zu finden, damit auch in Zukunft die Differenz ausgeglichen wird und die Kranzspende im Todesfall bei den „Alten“ auch weiterhin 6.000 Euro beträgt.
Mit kollegialen Altersgrüßen
Dr. Hans-Joachim Klingebiel,
FA für Pädiatrie und praktischer Arzt, Naumburg