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Medizinethik

Prof. Jan Schildmann von der Universitätsmedizin Halle erneut in den Vorstand der Zentralen Ethikkommission gewählt

Prof. Jan Schildmann von der Universitätsmedizin Halle erneut in den Vorstand der Zentralen Ethikkommission gewählt

Foto: Unimedizin Halle (Saale)

Was bedeutet „gutes und richtiges Handeln“ im Gesundheitswesen, insbesondere vor dem Hintergrund technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen? Damit befasst sich die Zentrale Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer. Der Internist und Medizinethiker Prof. Dr. Jan Schildmann von der Universitätsmedizin Halle wurde nun erneut in den Vorstand des unabhängigen Gremiums berufen.

„Insbesondere Ärztinnen und Ärzte, aber auch alle anderen im Gesundheitssystem, sind ständig mit ethischen Herausforderungen konfrontiert. Wie ist mit Künstlicher Intelligenz bei der ärztlichen Entscheidungsfindung umzugehen? Haben Ärztinnen und Ärzte angesichts des Klimawandels eine besondere Verantwortung? Aufgabe der Zentralen Ethikkommission ist es, dabei Orientierung zu geben“, erklärt Prof. Schildmann, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universitätsmedizin Halle. Er wurde bereits zum vierten Mal als Mitglied der Kommission berufen und gehört seit 2023 dem Vorstand an.

Unter seiner Federführung ist für die aktuelle Amtsperiode eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit Rassismus in der Medizin geplant. „Rassismus betrifft Ärztinnen und Ärzte in ganz unterschiedlichen Situationen. Aber es mangelt an konkreten Vorschlägen unter Berücksichtigung berufsethischer und rechtlicher Anforderungen.“

Pi (Auszug)