Zertifiziertes Hernienzentrum am Krankenhaus St. Marienstift

Logo Klinik St. MarienstiftHernienzentrum am St. Marienstift in Magdeburg erhält hohe Qualität bescheinigt

Leisten-, Schenkel- und Nabelbruchoperationen, aber auch Hiatushernien, Bauchwandhernien, parastomale Hernien, Narbenhernien sowie epigastrische Hernien gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie) weltweit. In deutschen Krankenhäusern werden jährlich rund 350.000 Hernienoperationen durchgeführt.

Am 17.02.2016 erhielt die Klinik für Chirurgie am Krankenhaus St. Marienstift in Magdeburg das Qualitätszertifikat der Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Hernien (CAH) als Kompetenzzentrum Hernienchirurgie verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde überbrachte Professor Dr. Jost, Mitglied des Vorstandes der DGAV aus Berlin,  persönlich das Zertifikat an das Team der Chirurgen unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Bernd Heinzmann.

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Stiftungsprofessur für Pneumologie

Prof. Dr. Jens Schreiber
Prof. Dr. Jens Schreiber

Der Magdeburger Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Schreiber wurde auf die Stiftungsprofessur für Pneumologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Der Direktor der Universitätsklinik für Pneumologie war seit dem
1. März 2007 Chefarzt des Fachbereiches Pneumologie, dem Anfang dieses Jahres der Status einer eigenständigen Universitätsklinik zuerkannt wurde.

Prof. Dr. med. Jens Schreiber, geboren 1960 in Halle/Saale, absolvierte sein Medizinstudium an der Humanmedizinischen Fakultät der Staatlichen Medizinischen Akademie in Kalinin (heute: Tver) in der ehemaligen Sowjetunion. 1985 begann er seine Facharztausbildung für Innere Medizin am Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose, Berlin-Buch. 1987 erfolgte die Promotion mit Untersuchungen zur Bedeutung von Neuropeptiden bei obstruktiven Atemwegserkrankungen. Anschließend arbeitete er als Assistenzarzt/Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Medizinischen Klinik im Forschungszentrum Borstel.

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Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen Sachsen-Anhalts am 05. März 2016 in Quedlinburg

Im aktuellen Herzbericht der Deutschen Herzstiftung hatte sich wieder gezeigt, dass Herz-Kreislauferkrankungen in den neuen Bundesländern im bundesdeutschen Vergleich am Häufigsten sind. Sachsen-Anhalt sticht hier besonders durch die unverändert höchste Herzinfarktsterblichkeit aller Bundesländer hervor (1).

Alle in der kardiovaskulären Medizin in unserem Bundesland Tätigen sind sich dieser Problematik seit Jahren bewusst, wobei die Kommunikation dieses Themas in das gesellschaftliche und politische Leben mindestens jährlich über die Medien erfolgt. Leider hat dies bis dato zu keinen wirklichen Änderungen im gesellschaftlichen Alltag des Bundeslandes geführt.

Trotz gut definierter Leitlinien und hervorragender Evidenz in fast allen Bereichen der Herzmedizin ist es insbesondere für Niedergelassene und Rehabilitationskliniken oft schwierig, unterschiedliche Diagnostik- und Therapiestrategien aus den verschiedenen klinischen Einrichtungen in der Behandlung der Patienten umzusetzen.

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Comics zur Identifizierung traumatisierter Flüchtlingskinder

Zwei Hallenser Psychotherapeutinnen entwickeln Materialien, deren Einsatz den Kindern außerdem hilft, das Erlebte zu verarbeiten

Wenn Trolle auf Seefahrerreise zur Insel des Sicheren Ortes, der Stärke oder zur Insel der Angst aufbrechen, dann ist es immer auch ein Aufbruch zu den schmerzenden Stellen, die Kinder nach traumatisierenden Erlebnissen zurückbehalten. „Wir nutzen die den Kindern vertraute Welt der Phantasie, um uns gemeinsam über Geschichten gezielt belastenden Erlebnissen zu nähern“, erzählt Dr. Sabine Ahrens-Eipper, eine der Initiatorinnen des Projektes. „Die Kinder identifizieren sich mit bestimmten Figuren, erzählen damit viel leichter über ihre Erfahrungen, über ihre Ängste und Unsicherheiten.“

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Jahresrückblick Innere Medizin: Was hat sich 2015 getan?

Das Jahr 2015 hat wieder viele neue Entwicklungen, Konzepte und Studien in der Inneren Medizin gebracht. Die internistischen Departments der beiden Uniklinika in Sachsen-Anhalt haben hierzu in Rahmen ihrer Jahresrückblicke Bilanz gezogen. Dies ist der Bericht über die Veranstaltung des Department für Innere Medizin der Universitätsklinik Halle am 16.01.2016 im Schloss Teutschenthal, ein Bericht der Universitätsklinik Magdeburg folgt in Kürze.

Die Kardiologie entwickelt, wie Oberarzt Dr. Sebastian Nuding berichtete, den Gedanken der Teambildung zur Bewältigung komplexer klinischer Pro-bleme weiter. Nachdem die gemeinsame, interdisziplinäre Behandlung für minimalinvasive Herzklappeninterventionen verpflichtend ist, empfehlen Guidelines dies nun auch erstmals für die Behandlung der infektiösen Endokarditis. Neu bei der Diagnostik dieses Krankheitsbildes ist die Stärkung alternativer bildgebender Verfahren (z. B. Kardio-CT und PET/CT). Die neue Leitlinie zum akuten Koronarsyndrom ohne ST-Strecken-Hebungen (NSTE-ACS) ermöglicht die schnellere Diagnostik eines Myokardschadens (NSTEMI) mit einem 1h-Protokoll der Bestimmung hochsensitiver kardialer Troponine und empfiehlt den radialen Zugangsweg zur Verminderung von Blutungskomplikationen.

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