Zum Hauptinhalt springen

36 erfolgreiche Bewerber

Herzliche Begrüßung des LAQ-Jahrgangs 2026

Herzliche Begrüßung des LAQ-Jahrgangs 2026

In der KVSA ist der neue LAQ-Jahrgang 2026 herzlich begrüßt worden.

Foto: KVSA

Was erwartet mich im Studium über die Landarztquote? Wer sind meine Kommilitonen, wer meine Ansprechpartner in der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA), wer an meiner Universität? Wie begleitet, berät und unterstützt mich die KVSA während des Studiums und darüber hinaus?

Auf diese und viele weitere Fragen haben die Stu­dierenden des neuen, nunmehr siebten Jahrgangs der Landarztquote (LAQ) Sachsen-Anhalt am 8. September 2026 Antworten erhalten. In diesem Jahr sind es erstmals 36 LAQ-Studierende. Der Landtag Sachsen-Anhalts hatte im Mai die Vorabquote auf 8,8 Prozent und damit um vier Studienplätze erhöht und die KVSA als zuständige Stelle – somit nun für das komplette LAQ-Verfahren verantwortlich – benannt. Die KVSA hat gemeinsam mit Thomas
Dörrer und Dr. Stephan Fuchs, die Klasse Allge-meinmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertretend, sowie Dr. Robin John und Prof. Thomas Lichte, die Klasse Hausärzte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vertretend, den neuen Jahrgang im Haus der Heilberufe in Magdeburg begrüßt. Zudem haben LAQ-Studierende, die schon länger dabei sind, von ihren Erfahrungen berichtet und Fragen beantwortet – in großer Runde oder im persönlichen Gespräch.

„Sie haben, als Sie sich um einen Medizinstudienplatz über die Landarztquote beworben haben, alles richtig gemacht. Glückwunsch, dass Sie zu den 36 erfolgreichen Bewerbern gehören. Ich verspreche Ihnen: Landarzt ist ein toller Beruf. Sie werden Ihre Patienten über Jahrzehnte behandeln und betreuen, nicht selten mehrere Generationen einer Familie. Sie werden Vertrauen und Wertschätzung erleben“, sagt Dr. Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, zu den Studierenden. Dr. Böhme weiß, wovon er spricht, er ist selbst Hausarzt in Stendal.

Die Landarztquote ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Sicherstellung der ambulanten Versorgung in der Fläche. „Wer über die Landarztquote hier studiert, will hier später auch Menschen hausärztlich versorgen“, weiß der KVSA-Vorstandsvorsitzende. „Damit sind die LAQ-Studierenden für uns – und natürlich auch für die Menschen Ihrer späteren Tätigkeitsregion – eine feste Größe. Sie lassen uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“

Auch Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ist gern zur Begrüßung des neuen LAQ-Jahrgangs gekommen: „Hausärzte sind oft die ersten Ansprechpartner, wenn Menschen krank sind. Gerade im ländlichen Raum müssen wir gezielt junge Menschen für den Arztberuf gewinnen, damit eine wohnortnahe und verlässliche Gesundheitsversorgung gesichert ist. Mit der Landarztquote können junge Menschen ihren Traumberuf ergreifen und zur Daseinsvorsorge auf dem Land beitragen. Ich danke den angehenden Ärzten dafür, dass sie sich entschieden haben, Teil der medizinischen Zukunft Sachsen-Anhalts zu werden. Und ich danke der Kassenärztlichen Vereinigung, die unsere zukünftigen Landärzte nicht nur auswählt, sondern auch während und nach dem Studium verlässlich an ihrer Seite steht.“

Mit Blick auf die Altersstruktur der Ärzteschaft in Sachsen-Anhalt weist Dr. Jörg Böhme darauf hin, dass zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in absehbarer Zeit neben der hausärztlichen auch eine fachärztliche Vorabquote notwendig sein wird, um mit einer festen Größe an Facharzt-Nachfolgern rechnen zu können – denn der Bedarf werde merklich zunehmen. Dies werde genauso wichtig sein, wie eine allgemeine Erhöhung der Anzahl an Medizinstudienplätzen, um die Patientenversorgung in bewährter Weise auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Pi KVSA


Weitere Artikel