Nach der schweren Grippewelle und vor der nächsten Grippewelle: Schutzmöglichkeiten besser nutzen!

or der nächsten Grippewelle: Schutzmöglichkeiten besser nutzen!
Die Grippewelle im Winter 2017/18 ist außergewöhnlich schwer gewesen. Das zeigt der neue Influenza-Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts mit seinen umfangreichen Auswertungen. So gab es zum Beispiel geschätzte neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche, zwei Millionen mehr als in den starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15. Besonders ältere Menschen können schwer an der Grippe erkranken oder sogar versterben. „Die Schutzmöglichkeiten müssen besser genutzt werden“, betont RKI-Präsident Lothar H. Wieler. Die Impfung ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die wichtigste Schutzmaßnahme. Außerdem werden vor allem gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten empfohlen, um das Erkrankungsrisiko zu verringern.

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Im Zeichen von Verantwortung: 70. Urologen-Kongress in Dresden

Rund 6.500 internationale Teilnehmer besuchten den 70. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), der seit dem 26. September in Sachsens Landeshauptstadt tagte und am 29. September seine Türen in der Messe Dresden schloss. Auf der weltweit drittgrößten urologischen Wissenschafts- und Fortbildungsplattform unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. Paolo Fornara wurden neueste Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie aus allen Bereichen der Urologie diskutiert.

Im wissenschaftlichen Fokus der rund 150 Einzelveranstaltungen stand der Paradigmenwechsel in der Uro-Onkologie hin zu personalisierter Früherkennung, Diagnostik und Therapie. Dazu gehört der Einsatz von prädiktiven Biomarkern, die im Rahmen einer personalisierten Medizin vorab anzeigen, welche Therapie bei welchem Patienten individuell das beste Behandlungsergebnis erwarten lässt. Weitere Schwerpunkte galten u. a. der Uro-Gynäkologie, den innovativen roboter-assistierten Operationsmethoden und angesichts des demografischen Wandels der geriatrischen Urologie.

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Herzinfarktpatienten profitieren besonders von der Luftrettung

Hubschrauber des Typs H145
Hubschrauber des Typs H145

Zwischenbilanz der DRF Luftrettung: bundesweit 19.216 Einsätze im 1. Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2018 war die DRF Luftrettung bundesweit 19.216 Mal im Einsatz (1. Halbjahr 2017: 18.494). Damit wurden die rot-weißen Luftretter in Deutschland insgesamt fast vier Prozent häufiger alarmiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Unfällen waren akute Herzerkrankungen häufigster Alarmierungsgrund. Insbesondere im Falle eines Herzinfarkts müssen Betroffene schnellstmöglich in einer Spezialklinik behandelt werden.

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Vorhofflimmern, eine bedrohliche Volkskrankheit

Herzwochen – Herz aus dem Takt: 

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung im November: Vier Wochen lang
über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und
Online-Aktionen sowie Infomaterial

Unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2018 mit über 1.000 Veranstaltungen (Termine ab Mitte Oktober unter  www.herzstiftung.de). Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. In den 1990er Jahren glaubte man, diese Rhythmusstörung sei ein „Schönheitsfehler des EKG“. Heute weiß man: Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall.

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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ unterstützt Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Die durch Bund, Länder und Kirchen zum 1. Januar 2017 errichtete Stiftung erbringt Anerkennungsleistungen in Form von persönlichen Beratungsgesprächen, wissenschaftlicher Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse und Geschehnisse und der Gewährung pauschaler Geldleistungen. Noch bis zum 31. Dezember 2019 können sich Betroffene bei einer von den Ländern eingerichteten Anlauf- und Beratungsstelle melden, um Stiftungsleistungen zu erhalten.

Infos unter: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de und Infotelefon der Stiftung (0800 221 2218)