Ausschreibung: Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung 2022

Bewerbungsschluss: 20. Januar 2022

Die Deutsche Herzstiftung vergibt gemeinsam mit dem DGK-Zentrum für kardiologische Versorgungsforschung (DGK-ZfkVF) erstmalig im Jahr 2022 den Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung.

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und kann wie folgt geteilt werden. Der Erstplatzierte erhält 6.000 Euro, der Zweitplatzierte 3.000 Euro und der Drittplatzierte 1.000 Euro. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Versorgungsforschung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Teilnahmeberechtigt sind in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Die Arbeit darf einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten. Sie kann bereits veröffentlicht sein, jedoch nicht früher als in dem der Ausschreibung vorangegangenen Jahr. Titel und Zusammenfassung in deutscher Sprache sind den eingereichten Arbeiten grundsätzlich voranzustellen. Die Arbeit sollte sich nicht im Bewerbungsverfahren für einen anderen Wissenschaftspreis befinden.

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Erste Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung CoSiD

Großteil der Bevölkerung sieht Corona-Schutzimpfung positiv – Ungeimpfte haben weniger Vertrauen in die Impfung

Die Mehrheit der Bevölkerung ab 16 Jahren hat eine positive Einstellung zur Corona-Schutzimpfung und fühlt sich darüber gut informiert. Das zeigen die Ergebnisse einer Reihe deutschlandweiter Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Corona-Schutzimpfung in Deutschland (CoSiD-Studie).

Von 19 Prozent der Befragten, die im Erhebungszeitraum Juli 2021 angaben, noch ungeimpft zu sein, wollten sich mit knapp 27 Prozent ein Viertel der Ungeimpften auf jeden Fall bzw. eher noch impfen lassen. Mit 52 Prozent gab etwa die Hälfte an, sich (eher) nicht impfen lassen zu wollen. 21 Prozent waren noch unentschlossen. 54 Prozent der Ungeimpften, die unentschlossen waren oder sich noch (eher) impfen lassen wollten, gaben in der CoSiD-Studie den eigenen Schutz vor einer Ansteckung als wichtigsten Grund an, gefolgt von dem Wunsch, zu einem normalen Leben zurückzukehren, was 35 Prozent der Befragten angaben. Für 47 Prozent der Befragten, die eine Impfung (eher) ablehnten, sprachen vor allem der nach ihrer Meinung noch zu wenig erforschte Impfstoff sowie für 37 Prozent die Nebenwirkungen der Impfung.

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Neue ÄZQ-Kurzinformation: Schnarchen – Was hilft gegen das nächtliche Sägen?

Neue ÄZQ-Kurzinformation: Schnarchen – Was hilft gegen das nächtliche Sägen?Die neue Kurzinformation ist heute erschienen. Sie gibt einen verständlichen und kompakten Überblick über Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten des einfachen Schnarchens. In vielen Schlafzimmern gibt es nachts ein Sägekonzert. Das kann vor allem die Partnerin oder den Partner zur Verzweiflung bringen. Wer sich umhört und umschaut, findet viele Tipps und Hilfsmittel gegen das Schnarchen. Doch vieles ist teuer. Hinzu kommt, dass die Wirksamkeit von vielen Angeboten bisher kaum oder noch gar nicht in Studien untersucht wurde.

Vor diesem Hintergrund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) ein kurzes Informationsblatt entwickelt. Es beschreibt Ursachen und Risikofaktoren. Außerdem erfahren Interessierte, welche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten Fachleute aufgrund aktueller Erkenntnisse beim einfachen Schnarchen empfehlen. Praxen und Kliniken können die Kurzinformation kostenlos ausdrucken und auslegen sowie an Patientinnen, Patienten oder Interessierte weitergeben.

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Gracias de Dios

Sozialmedizinische Betrachtung einer Reise auf der Insel Hispaniola mit den Staaten
Dominikanische Republik und Haiti

Dominikanische Republik

Im Rahmen eines mehrwöchigen, spanischen Sprachpraktikums mit Unterkünften bei einheimischen Familien in Los Terrenas an der mit Palmen besäumten Nordküste und in Santo Domingo, der etwa drei bis vier Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt und ersten Stadt Amerikas nach Kolumbus sowie bei einer Rundreise von 2000 km über die Tropeninsel mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Motorradtaxi durch den mittleren gebirgigen Teil von Haiti, konnte ich die gewaltigen sozialen Unterschiede dieser Welten gegenüber denen hinter den fünf Meter hohen Hotelmauern der Luxusklasse im August 2021 sehr intensiv erkunden.

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