Stark gegen Infektionen: Nationaler Aktionstag „Saubere Hände“ am 5. Mai

Wie Patient-Empowerment bei der Eindämmung von nosokomialen Infektionen helfen kann

Im Krankenhaus erworbene sogenannte nosokomiale Infektionen nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Treten sie auf, erhöhen sich Morbidität und Mortalität. Vor allem durch eine Verbesserung der Händehygiene, der einzigen Maßnahme, die sich für sich alleine als wirksam erwiesen hat, kann ein erheblicher Anteil vermieden werden. Verschiedene Strategien zur Reduzierung nosokomialer Infektionen in Kliniken durch regelmäßige Händedesinfektion wurden in den letzten Jahren untersucht. In jüngster Zeit rücken auch Patienten und Besucher bei der Verbesserung der Händehygiene in den Fokus. Dies gilt für Erwachsene, Kinder und ihre Eltern und wird unter dem Begriff „Patient-Empowerment“ zusammengefasst. Diese Strategie integriert sie als wichtige Komponente eines multimodalen Ansatzes, um die Händehygienecompliance der Mitarbeiter im Krankenhaus zu verbessern. Auch die WHO in ihrer „WHO´s SAVE LIVES: Clean your hands“-Kampagne sieht in der Patientenbeteiligung eine wichtige Komponente.

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Wiederbelebung: Neue BZgA-Infokarte zeigt, wie einfach es geht

Hausärztinnen und Hausärzte als Multiplikatoren besonders gefragt

„Prüfen – Rufen – Drücken“: Wie eine Laienreanimation ablaufen sollte, zeigt eine neue Infokarte für die Brieftasche, die kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestellt werden kann. Mit dieser Kurz-Anleitung im praktischen Scheckkartenformat will das bei der BZgA angesiedelte Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) auf die Bedeutung der Laienreanimation aufmerksam machen.

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Vorsicht bei Zeckenstichen: Zahl der FSME-Fälle in Deutschland steigt

Jetzt gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen!

Wer eine Reise in FSME-Risikogebiete plant, sollte sich rechtzeitig impfen lassen. Dazu rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und informiert auf www.impfen-info.de über die FSME-Impfung. FSME wird durch Zecken übertragen und führt zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 583 FSME-Erkrankungen und damit fast 100 Fälle mehr als im Vorjahr (2017: 486) an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Das ist die höchste Zahl von FSME-Fällen seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001.

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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“: Verlängerung der Anmeldefrist bis zum 31. Dezember 2020

Die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ unterstützt Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Die durch Bund, Länder und Kirchen zum 1. Januar 2017 errichtete Stiftung erbringt Anerkennungsleistungen in Form von persönlichen Beratungsgesprächen, wissenschaftlicher Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse und Geschehnisse und der Gewährung pauschaler Geldleistungen. Bund, Länder und Kirchen haben die Anmeldefrist für Betroffene um ein Jahr verlängert. Betroffene können sich nun bis zum 31. Dezember 2020 bei einer von den Ländern eingerichteten Anlauf- und Beratungsstelle melden, um Stiftungsleistungen zu erhalten. Gerne können Sie Ihre Patientinnen und Patienten darüber informieren.

Hier erhalten Sie entsprechende Informationen: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de und Infotelefon der Stiftung: Tel.: 0800/221 2218.

Erstmals Tag des Gesundheitsamtes am 19. März 2019

Wer entscheidet bei einem Masernausbruch vor Ort über die Maßnahmen zur Bekämpfung? Wer kümmert sich um die infektionshygienische Überwachung der Kliniken? Wer erhebt Daten zur Bewertung der gesundheitlichen Situation von Schulanfängern? Wer berät die Politik vor Ort bei Gesundheitsfragen? Die Arbeit der rund 400 kommunalen Gesundheitsämter in Deutschland ist vielfältig, unverzichtbar – und nicht ausreichend gewürdigt. „Dabei ist das Gesundheitsamt eine zentrale Säule für den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung“, betonte Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des ersten „Tags des Gesundheitsamtes“ am 19. März 2019.

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