Chefarztwechsel im Institut für Pathologie in Dölau

v. l.: PD Dr. med. Jörg Buchmann und Dr. med. Jürgen Knolle
v. l.: PD Dr. med. Jörg Buchmann und Dr. med. Jürgen Knolle

Am 14. März 2018 wurde der Leiter des pathologischen Institutes am Krankenhaus Martha-Maria, PD Dr. med. Jörg Buchmann, offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und gleichzeitig der neue Leiter Chefarzt Dr. med. Jürgen Knolle offiziell in sein Amt als Nachfolger eingeführt. PD Dr. med. Jörg Buchmann war 16 Jahre lang Chefarzt des Instituts. Zeitlebens blieb der gebürtige Hallenser seiner Heimatstadt treu.
Nach Studium und Facharztausbildung an der Martin-Luther-Universität übernimmt er 1986 den Arbeitsbereich Gynäkopathologie an der Frauenklinik des Uniklinikums und verteidigt seine Habilitation im Jahr 1989. Zuvor erfolgte ein halbjähriges Zusatzstudium an der Karls-Universität Prag. 2001 wird PD Dr. med. Jörg Buchmann zum Chefarzt des Institutes für Pathologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau ernannt.

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Krebszentrum der halleschen Universitätsmedizin erhält Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft

Fast 500.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an einem bösartigen Tumor. Die Diagnose Krebs schockiert noch immer die Betroffenen, doch ist in den vergangenen Jahren die Krebssterblichkeit zurückgegangen und die Lebenserwartung von Tumorpatienten gestiegen. Mehr als die Hälfte der Patienten kann heute auf eine dauerhafte Heilung hoffen. Zu diesem medizinischen Fortschritt haben die Krebszentren in Deutschland beigetragen, in denen die Behandlung strukturiert und nach modernen, wissenschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt.

Das Krukenberg-Krebszentrum der halleschen Universitätsmedizin hat nun als erstes universitäres Krebszentrum in Sachsen-Anhalt für seine Arbeit das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten und kann sich „Zertifiziertes Onkologisches Zentrum“ nennen. „Das interdisziplinäre Konzept und die hohen fachlichen und organisatorischen Standards des Krukenberg-Krebszentrum Halle (KKH) wurden von der Deutschen Krebsgesellschaft gewürdigt“, erklärt der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Halle (Saale), PD Dr. Thomas Klöss. Das Krebszentrum ist eine gemeinsame Einrichtung des UKH und der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität.

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Prof. Dr. Wilfried Mau von der Universitätsmedizin Halle (Saale) ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften

Prof. Dr. Wilfried Mau
Prof. Dr. Wilfried Mau

Prof. Dr. Wilfried Mau, Direktor des Instituts für Rehabilitationsmedizin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) gewählt worden. Die Wahl fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Kongresses für Rehabilitationsforschung in München statt. Die Amtszeit dauert drei Jahre. Bisheriger Präsident war Prof. Dr. Dr. Uwe Koch vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der sich nicht mehr zur Wahl stellte.
Prof. Mau ist seit 2003 Vorstandsmitglied der DGRW und hat die Gesellschaft seither unter anderem in zahlreichen Stellungnahmen zur Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Rehabilitation vertreten. „Ein verbesserter Zugang zu den hervorragenden Möglichkeiten der Rehabilitation und ihre nahtlose Fortsetzung in der ambulanten Versorgung aller Haus- und Fachärzte gemeinsam mit anderen Berufsgruppen liegt mir als Präsident besonders am Herzen, damit die betroffenen Menschen in ihrem Alltag, bei ihrer Arbeit und mit anderen Menschen möglichst gut zurecht kommen“, sagt Prof. Mau. „Was das auch für die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft, ihre Leistungsfähigkeit und für ihr positives Lebensgefühl bedeuten kann, erleben wir in diesen Tagen am Beispiel der eindrucksvollen Entwicklung der Paralympics.“

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Neuer Professor für Kindertraumatologie und Kinderchirurgie

Kooperation mit dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle: Individuelle Therapie-Entscheidungen zum Wohle des Kindes

Prof. Dr. med. Martin Michael Kaiser
Prof. Dr. med. Martin Michael Kaiser

Die Kinderchirurgische Klinik der halleschen Universitätsmedizin hat mit Professor Dr. med. Martin Michael Kaiser (52) nicht nur einen neuen Direktor, sondern auch einen erweiterten Namen erhalten. Dieser spiegelt das zweite, auszubauende Standbein der Klinik wider: Universitätsklinik und Poliklinik für Kindertraumatologie und Kinderchirurgie. Gleichzeitig ist das der Beginn einer einzigartigen Kooperation auf dem Gebiet der Kindertraumatologie zusammen mit dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle. So bildet die Klinik von Prof. Kaiser einen Teil des BG Klinikums Bergmannstrost Halle. Er ist damit Klinikdirektor an der Universitätsmedizin und Chefarzt für Kindertraumatologie am Bergmannstrost.
„Wir behandeln Kinder vom Frühgeborenen bis hin zum 16. Geburtstag“, umreißt Prof. Kaiser die Patientengruppe, um die sich sein Team – auch in Kooperation mit anderen Kliniken der Universitätsmedizin – kümmern werde. Dabei werde das gesamte Spektrum der Kinderchirurgie und -traumatologie angeboten: von Eingriffen im Magen-Darm-Trakt und der Lunge, über urologische Erkrankungen bis hin zu Verletzungen und angeborenen Fehlbildungen.

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Neuer Professor für Kinderonkologie

Behandlung und Erforschung von Leukämien als Schwerpunkt – Hochwertige Förderung durch Europäischen Forschungsrat für exzellente Wissenschaftler

Univ.-Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann
Univ.-Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) hat Privatdozent Dr. med. Jan-Henning Klusmann (38) als neuen Professor für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I berufen. Zu der Einrichtung gehört auch das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) mit dem Stammzelltransplantationszentrum – in Kooperation mit der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV. Der gebürtige Göttinger hat zum 1. Januar 2018 seinen Dienst angetreten. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Klusmann liegen vor allem in der Forschung zu den unterschiedlichsten Formen der Leukämie, insbesondere bei Säuglingen und bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Seine klinischen Schwerpunkte sind die Diagnostik und Behandlung von akuten lymphatischen und myeloischen Leukämien, inklusive Knochenmarktransplantation. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin war bisher Oberarzt der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und hat das dortige Diagnostiklabor geleitet. Die Klinik gehört zu den größten Zentren für pädiatrische Hämatologie und Onkologie in Deutschland.

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