Mit 10.000 Euro dotierter Projektpreis der halleschen Medizin-Fachschaft geht an Projekt gegen Lernstress

Die Studierenden der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben entschieden: Ihr mit 10.000 Euro dotierter Projektpreis geht dieses Mal an das Institut für Medizinische Soziologie. Die Wissenschaftler Olaf Martin und Julia Roick wollen ein Coaching für Medizinstudierende entwickeln, das je nach Bedarf geeignete Lernstrategien, Zeitmanagement, Umgang mit Prüfungsangst oder auch Stressbewältigungsstrategien aufgreift. „Mit der Hilfe zur effizienteren Selbstorganisation soll Lernstress besser bewältigt werden können und so insgesamt die Studierfähigkeit verbessert werden. Wir freuen uns, die Lehre an der Medizinischen Fakultät studentenorientiert weiterzuentwickeln“, so Martin.
Berücksichtigt werde dabei der aktuelle Studienstand der jeweiligen Jahrgangsstufen. „Für unsere Lehrtätigkeit ist ein permanenter Austausch mit den Studierenden notwendig, um die studentischen Bedürfnisse mit dem Anspruch des Medizinstudiums in Einklang zu bringen. Wir freuen uns, dies nun im Rahmen des Projektpreises realisieren zu können“, sagt Martin.

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Nachwuchswissenschaftler aus Magdeburg erhält Forschungsförderung für Herzchirurgie

Dr. Max Wacker
Dr. Max Wacker

58.000 Euro für Projekt zur Entwicklung von Gefäßersatz

Der Assistenzarzt an der Magdeburger Universitätsklinik für Herz-Thorax-Chirurgie Dr. Max Wacker hat sich bei einem Nachwuchsprogramm für Herzchirurgie eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gesichert. Er erhält über ein Jahr insgesamt 58.000 Euro für die Umsetzung seines Forschungsprojekts zu Gefäßersatz aus Nanocellulose.

Der 31-Jährige war Teilnehmer einer DFG-Nachwuchsakademie – einem Programm, bei dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Anleitung von Experten Förderanträge für ihre Forschungsideen erarbeiten. Sein Projekt beschäftigt sich mit der Suche nach dem bestmöglichen schmalkalibrigen Gefäßersatz aus biokompatiblem Material. Dieser kommt etwa bei Bypass-Operationen zum Einsatz. Dr. Wacker arbeitet hierbei mit bakterieller Nanocellulose, auch Biocellulose genannt. Sie wird mit Hilfe eines Bakteriums aus Zuckerlösungen gewonnen und ist aufgrund ihrer hydrophilen Eigenschaft in der Lage, Wasser besonders gut in Form zu halten. Der Magdeburger forschte bereits in Köln in der Arbeitsgruppe seines heutigen Chefs, Professor Dr. Jens Wippermann.

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37. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Ärzte

Vom 11. bis 13. Oktober 2019 findet im Diakoniewerk Halle die 37. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Ärzte (AGCÄ) zu folgendem Thema statt:

Wege würdiger Sterbebegleitung – Palliativmedizin und Hospizarbeit

Nähere Auskunft einschließlich des konkreten Programms erteilt Frau Dipl.-Med. Rosemarie Dittrich, Große Hamburgr Straße 37, 10115 Berlin, Tel.: 030/2822509 bzw. per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr als 600.000 Euro Förderung für junge Wissenschaftlerinnen

Unterstützung für Projekte zur erfolgreichen Schwangerschaft

Doppelter Erfolg für das Forscherteam EXGYN: Nachwuchswissenschaftlerinnen der Abteilung für Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsmedizin Magdeburg ist es gelungen, gleich zwei hohe Förderungen kurz nacheinander einzuwerben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für die Einzelprojekte von PD Dr. Anne Schumacher und Dr. Nicole Meyer zusammen 684.000 Euro bewilligt.

Beide Forscherinnen beschäftigen sich mit Untersuchungen zur erfolgreichen Schwangerschaft. Ihre Projekte dienen dem Verständnis der immunologischen Mechanismen, die eine normale Schwangerschaft beeinflussen. Sie tragen somit dazu bei, mögliche Fehlprozesse zu erkennen und zu steuern, sodass in Zukunft konkrete Therapieansätze entwickelt werden können. Die Förderung der Projekte läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.

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