Neue Strategien bei Neurofibromatosen

Amerikanischer Professor sprach auf Symposium im Klinikum Dessau

Städtisches Klinikum Dessau
Städtisches Klinikum Dessau

Seltene Erkrankungen bilden seit vielen Jahren einen Schwerpunkt im Städtischen Klinikum Dessau. Die Krankheitsgruppe der verschiedenartigen Neurofibromatosen gehört dazu und rückte am 10. November 2018 in den Mittelpunkt eines Symposiums mit internationaler Besetzung. Unter dem Titel „Auf dem Weg zur Heilung der Neurofibromatosen – neue Strategien“ richtete sich die Veranstaltung an Ärzte sowie an Patienten und Angehörige.

Priv.-Doz. Dr. med. Anja Harder übernahm die wissenschaftliche Leitung des Symposiums. Die Fachärztin für Neuropathologie arbeitet am Institut für Pathologie des Städtischen Klinikums Dessau und schaffte es, im Verbund mit mehreren Förderern den international anerkannten Prof. Robert A. Kesterson als Referenten nach Dessau zu holen.

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Untersuchungen an Initiationsfaktoren im Lymphdrüsenkrebs weisen auf möglichen neuen Marker hin

Julia Unterluggauer
Julia Unterluggauer

Die Translationale Medizinische Forschungsgruppe rund um Prof. Dr. Dr. Johannes Haybäck, Direktor des Instituts für Pathologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, forscht seit Jahren an der Rolle von eukaryontischen Initiationsfaktoren (eIFs) in unterschiedlichen Erkrankungen. Julia Unterluggauer untersuchte hierbei im Rahmen ihrer Dissertation die Bedeutung von eIFs im Lymphdrüsenkrebs mit dem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom im Speziellen. In einer in der renommierten Fachzeitschrift „Blood Cancer Journal“ veröffentlichten Arbeit konnte sie in Kooperation mit verschiedenen nationalen und internationalen Forschern, insbesondere in Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Dr. Alexander Deutsch von der Klinischen Abteilung für Hämatologie der Medizinischen Universität Graz, nachweisen, dass eIFs auf molekularer Ebene eine wichtige Rolle bei dieser Erkrankung spielen.

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23 Deutschlandstipendien gehen an Studierende der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Gleich 23 Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin und der Gesundheits- und Pflegewissenschaften profitieren in diesem Jahr von Deutschlandstipendien, die die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zusammen mit Förderern vergibt. Die Medizinische Fakultät ist damit wie auch in den Vorjahren Spitzenreiter an der Universität.

Die Stipendien gehen an zwei Studierende des Bachelor-Studiengangs Evidenzbasierte Pflege, drei Studierende des Master-Studiengangs Gesundheits- und Pflegewissenschaften, fünf Zahnmedizinstudierende sowie 13 Humanmedizin-Studierende.

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Modernes Ambiente für praxisnahe Medizinerausbildung in Magdeburg

Mitarbeiter und Studierende konnten die neue Lehrklinik besichtigen, sich über die Kursangebote informieren und auch selbst üben
Mitarbeiter und Studierende konnten die neue Lehrklinik besichtigen, sich über die Kursangebote informieren und auch selbst üben

Skillslab: Wissen – Üben – Anwenden

Seit Semesterbeginn können sich die Studierenden der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) über ihr klinisches Übungszentrum Skillslab „MAMBA“ (Magdeburger Ausbildungszentrums für Medizinische Basisfertigkeiten) in einem modernen neuen Domizil freuen. Am 16. November 2018 öffnete das Skillslab seine Türen und bot Mitarbeitern und Studierenden der Universitätsmedizin die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten im Haus 97 zu besichtigen, sich über die zahlreichen Kursangebote zu informieren und auch selbst zu üben.

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Neuer Professor für Kardiologie an der halleschen Universitätsmedizin

Prof. Dr. med. Daniel Sedding
Prof. Dr. med. Daniel Sedding

In Sachsen-Anhalt sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Bundesvergleich besonders stark verbreitet. Die Bevölkerung schneidet bei den Risikofaktoren für einen Herzinfarkt ungünstig ab. Umso wichtiger ist es daher, die Patientenversorgung, Prävention und Forschung auf dem Gebiet der Herz- und Kreislauf-Erkrankungen in Sachsen-Anhalt voranzutreiben. Das Mitteldeutsche Herzzentrum der halleschen Universitätsmedizin verstärkt sich mit einem renommierten Kardiologen: Prof. Dr. Daniel G. Sedding ist seit dem 1. Dezember 2018 neuer Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III. Der 46-Jährige hat in Gießen und Boston/USA Medizin studiert und ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin. Bisher war er als leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie/Angiologie und W2-Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Bereits während seines Studiums und im Rahmen der anschließenden Promotion hatte er sich intensiv mit den Erkrankungen des Herzens und der Gefäße beschäftigt.

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