Organspende – Gedenkpark in Halle erhält zum zehnten Mal Zuwachs durch neue Bäume

Ministerin Petra Grimm-Benne: Die Organspende braucht mehr Anerkennung und Wertschätzung in unserer Gesellschaft

„Die Entscheidung zur Organspende ist eine sehr wichtige. Sie kann das Leben von Patienten retten, die auf eine neue Niere oder Lunge angewiesen sind. Gleichzeitig gibt sie den eigenen Angehörigen Gewissheit, wenn sie zum Willen des Verstorbenen gefragt werden“, erklärte Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. „Der Gedenkpark in Halle will uns mit seinem lebendigen Dasein an die Sinnhaftigkeit der Organspende erinnern. Mit der Pflanzung weiterer Bäume wollen wir ihn wieder ein Stück wachsen lassen. So verdient auch die Organspende mehr Wertschätzung und Anerkennung in unserer Gesellschaft.“

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Wie uns bewusst wird, was wir tun

Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung an Magdeburger Neurologen verliehen

Dr. Max-Philipp Stenner
Dr. Max-Philipp Stenner

Der Verhaltensneurologe Dr. Max-Philipp Stenner vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) und der Universitätsklinik für Neurologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erhält für seine Untersuchungen zum menschlichen Bewusstsein ein Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung. Gefördert wird damit seine Arbeit zu Fragen, wie der Mensch Bewegungen zielgerichtet steuert und wie er sich dabei seiner Handlungen bewusst wird. Mit jeweils einer Million Euro unterstützt die VolkswagenStiftung junge Forscher aller Fachgebiete und deren Projekte, die durch ihre außergewöhnlichen Lösungsansätze hervorstechen.

Wir erleben es beim Tennisspielen, beim Musizieren oder bei alltäglichen Handlungen wie Schreiben oder Sprechen: Während sich unsere Muskeln in exakt aufeinander abgestimmter Abfolge zusammenziehen und wieder entspannen und unseren Körper da durch zielgerichtet bewegen, haben wir nichts anderes als eben dieses Ziel vor Augen: den gegnerischen Spieler in die linke Ecke zu treiben, eine Melodie zu spielen oder in Wörtern auszudrücken, was wir sagen wollen. Aber wie kommt es zu den rasanten, exakt koordinierten und höchst anpassungsfähigen Abfolgen von Muskelkontraktionen, die nötig sind, um diese Ziele zu erreichen? Und wie entsteht dabei unser bewusstes Erleben der eigenen Handlung? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, wurde Max-Philipp Stenner jetzt für sein Projekt „Sensorimotor Rhythms for Internal Forward Modelling in the Human Brain“ mit einem Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung ausgezeichnet.

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Bundesministerin Wanka übergibt neues Proteinzentrum

Schub für die Proteinforschung der Uni Halle

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist um ein neues Forschungszentrum reicher: Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat das „Proteinzentrum Charles Tanford“ an die MLU übergeben. Dort bündelt die MLU ihre Expertise im Bereich der Proteinbiochemie. Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt haben gemeinsam rund 40 Millionen Euro in den Forschungsneubau investiert.

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Hallesche Augenärztin fährt zum Hilfseinsatz nach Tansania

Mehr als 400 Patienten in zwei Wochen: Spenden werden benötigt

Etwa 90 Prozent aller der etwa weltweit 37 Millionen blinden Menschen wohnt in den Armutsländern unserer Erde. Dabei wären die meisten Ursachen für Blindheit wie Grauer und Grüner Star oder Flussblindheit vermeidbar. Jedoch fehlt es in den armen Regionen an der nötigen medizinischen Versorgung. Linderung will der Verein „Vision für Puma“ schaffen. Puma ist eine Stadt in Tansania, etwa 400 Kilometer vom Flughafen Kilimanjaro entfernt, auf etwa 1500 Meter Meereshöhe gelegen.
Dr. Andrea Huth, Oberärztin der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, reist Ende Oktober mit einem Team aus einer OP-Schwester und zwei Assistenzärzten nach Puma, um zwei Wochen lang augenkranke Patientinnen und Patienten zu versorgen.

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