Dem Leben verpflichtet – 70 Jahre Pathologie in Quedlinburg

Das Ärzte-Team am Institut für Pathologie im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Quedlinburg: Oberärztin Martina Zander, Dr. Christian Schrader (links), Chefarzt Uwe Hildebrandt (Foto: Tom Koch/Harzklinikum)

Festveranstaltung am 12. September im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Pathologen sind als „Lotsen in der Diagnostik und Therapie“ aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken. Uwe Hildebrandt, Chefarzt am Institut für Pathologie im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben: „Mit der Eroberung des Körpers durch endoskopische Methoden und Biopsien ist der Pathologe vom Ende des Behandlungsprozesses an seinen Anfang gerückt.“ Die Möglichkeiten einer immunhistologischen Diagnostik, beispielsweise Hor-monrezeptor-Untersuchungen, HER2/neu-Testung usw. sowie die intraoperative Schnellschnitt-Diagnostik bieten bereits wichtige therapierelevante individuelle Untersuchungsergebnisse. „Mit dem Einzug molekularpathologischer Methoden in unseren Berufsalltag haben sich die Möglichkeiten einer zielgerichteten Behandlung bzw. einer individualisierten Therapie in den klinischen Fächern rasant entwickelt“, so der Institutschef.

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt folgende Vertragsarztsitze aus:

Fachgebiet: Augenheilkunde*
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort:  Halle

 

Fachgebiet: Kinder- und Jugendmedizin
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort:  Lutherstadt Wittenberg

 

Fachgebiet: Hausärztliche Praxis
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort:  Hötensleben

Herausforderung Wunde

9. Interdisziplinäre Fachtagung für Wundbehandlung

Dr. med. B. Brinkers, PD Dr. med. habil. J. Tautenhahn, Dr. med. C. Zemlin, Dr. med. H. Bien, Dr. med. T. Schilling, G. Pliske, Ch. Burkert, Dr. med. H.-H. Ladetzki (fehlend Dr. med. M. Brinkers, B. Temme, Dr. med. C. Meißner)
Foto: Autorin

Der Ansturm zur alljährlichen Fachtagung „Der Wund(e) Punkt“ am 25.05.2018 bestätigte die Veranstaltung als etablierte Weiterbildung in Sachsen-Anhalt. Über 200 Krankenschwestern, Pflegende und Therapeuten fanden sich wie gewohnt im Dorint Herrenkrug Parkhotel Magdeburg ein. Auch das Interesse der Ärzte konnte vermehrt geweckt werden, sodass bereits jeder fünfte Teilnehmer Mediziner war. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und der ICW informierten sich bereits zum 9. Mal Fachkundige über die Herausforderungen in der Wundbehandlung. Sowohl die referierenden Experten als auch die zahlreichen Industrieaussteller standen den Wissbegierigen zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung, sodass auch die 9. IFFW wieder ein voller Erfolg wurde.

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Finanzspritze für erfolgreiche Karrierewege von forschenden Ärzt*innen

From Bench to Bedside:

Zellen werden im Labor kultiviert
Foto: Stefan Berger

Der Sonderforschungsbereich 854 des Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation richtet ein 360.000 € schweres Nachhaltigkeitsprogramm für Clinician Scientists im Bereich der Immunologie und Entzündungsforschung ein.

Clinician Scientists, also Ärztinnen und Ärzte, die neben ihrer klinischen Tätigkeit auch in der Forschung aktiv sind, sind wichtig, um Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller in Innovationen zu verwandeln, die den Patienten zugutekommen. Oder eben auf Englisch, den Weg „From Bench to Bedside“ zu verkürzen.

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Reha-Wiki „EDgar“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) liefert strukturiertes Material für Lehrende in der Rehabilitation

Wie kann man didaktisch gute Lehrveranstaltungen für den Bereich Rehabilitation gestalten? Welche Inhalte sollten und müssen vermittelt werden und wie kann dies auch interaktiv geschehen?

Da kann die Online-Plattform „EDgar“ helfen. Es liefert strukturiertes, didaktisch aufbereitetes Material, das eine multiprofessionelle, praxisnahe und interdisziplinäre Lehre in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Studierende aber auch verschiedene Berufsgruppen des Reha-Sektors ermöglicht. Dafür ist die Plattform technisch als „MediaWiki“ umgesetzt worden und in vier Themenportale gegliedert: Lehr- und Lernziele, Lehr- und Lernmethoden, Lehrmaterialien und Glossar.

Die Plattform richtet sich vor allem an hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten deutscher Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die im Bereich Rehabilitation tätig sind. Daher auch der Name EDgar, der für „Entwicklung einer für Dozenten frei verfügbaren Datenbank mit strukturierten rehabilitationsbezogenen Lehrmaterialien“ steht. Die Basis bilden die kürzlich, unter der Mitarbeit von Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Mau, revidierten kompetenzbasierten Lernziele des Querschnittbereichs Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren.

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