HBSC-Studie veröffentlicht Daten für Deutschland: Kinder und Jugendliche trinken weniger Alkohol

In der weltweiten, mehr als 40 Staaten umfassenden Kinder- und Jugendgesundheitsstudie HBSC („Health Behaviour in School-aged Children“) der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden am 26. September 2018 Daten zum Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht.

Auch für Deutschland wurden diese Daten erhoben und durch das hallesche Institut für Medizinische Soziologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität zur Verfügung gestellt. Institutsdirektor Prof. Dr. Matthias Richter leitet die HBSC-Studie seit 2015 in Deutschland. Weltweit konnte festgestellt werden, dass der Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen zurückgegangen ist.

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25 Jahre im Dienst der Krebspatienten: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V.

„25 Jahre muss man erstmal schaffen“, würdigte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff am 29. September 2018 einen gemeinnützigen Verein, der viel bewegt hat. Das Jubiläum repräsentiert ein Vierteljahrhundert ehrenamtlicher Tätigkeit, in denen das Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V. wertvolle Dienste sowohl im Sinne der Vernetzung im Gesundheitswesen und im Sinne der Transparenz durch die Registerarbeit als auch und vor allem zum Wohle der Krebspatienten leistete. Am 29. September 1993 schlug einst die Gründungsstunde des Tumorzentrums Anhalt auf Initiative von Mitgliedern des Städtischen Klinikums Dessau insbesondere von Prof. Dr. med. habil. Hans-Dieter Göring.

Vorsitzende und Mitglieder des Tumorzentrums Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V.
Vorsitzende und Mitglieder des Tumorzentrums Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V. (v. l. n. r.): Dr. med. A. Dyrna, Verwaltungsdirektor des Städtischen Klinikums Dessau (SKD); Univ.-Prof. Dr. med. Prof. honoraire Dr. h.c. C. Zouboulis, Chefarzt der Hochschulklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Immunologisches Zentrum des SKD; Prof. Dr. med. habil. H. Göring, Ehrenvorsitzender des Tumorzentrums Anhalt am SKD; Prof. Dr. med. U. Rebmann, Amtierender Vorsitzender des Tumorzentrums Anhalt am SKD; Prof. Dr. med. habil. M. Plauth, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des SKD; Dr. med. Joachim Zagrodnick, Ärztlicher Direktor des SKD und Dr. med. U. Krause, Leitender Oberarzt des Institutes für Pathologie des SKD (Foto: Grit Hachmeister)

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Landesnetzwerk Alphabetisierung und Grundbildung Sachsen-Anhalt: Schriftlos? Nein danke!

In Deutschland gibt es, so eine grundlegende Studie zu dem Thema, rund 7,5 Millionen funktionale Analphabeten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Die Betroffenen können zwar ihren Namen und wenige Worte schreiben, aber nur schwer bzw. gar nicht einen längeren Text lesen und verstehen.

Um dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde durch das Landesnetzwerk Alphabetisierung und Grundbildung Sachsen-Anhalt eine Wanderausstellung konzipiert. Das Ziel ist, auf die Problematik und Relevanz der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit aufmerksam zu machen – und das in einem Bundesland, in dem rund 200.000 funktionale Analphabeten leben.

Im Rahmen dieser Landesausstellung wird mit Fotos und Texten auf acht doppelseitig bedruckten Tafeln in einfacher Sprache die Geschichte des funktionalen Analphabeten Herrn M. auf seinem Weg zum Lerner erzählt. Auf diesen Tafeln wird u. a. eine Schreibprobe gezeigt, die verdeutlicht, wie ein Nicht-Leser sich im (Arbeits-) Alltag „durchmogeln“ kann. Laut der Level-One-Studie der Universität Hamburg gehen 60 Prozent der Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, einer Arbeit nach.

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Interdisziplinäre Schmerzkonferenz des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R.

Die Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. in Zusammenarbeit mit der Klinik für Schmerztherapie des Fachkrankenhauses Vogelsang lädt zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

03.12.2018: Frau Kirstin Wiedfeldt, Osteopathin
„Osteopathie in der Schmerzmedizin – Osteopathische Techniken in der Praxis sinnvoll kombiniert“

Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Daten zu Antibiotikaresistenz und Antibiotikaverbrauch für 2017 abrufbar

Das Robert Koch-Institut hat am 10.9.2018 wichtige Daten zur Antibiotika-Resistenz des Jahres 2017 veröffentlicht. Die beiden Überwachungssysteme Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) und Antibiotikaverbrauchs-Surveillance (AVS) liefern entscheidende Referenzdaten und Informationen zur Resistenzentwicklung und zum Antibiotikaverbrauch für 2017. Die Daten sind auf den Internetseiten https://ars.rki.de und https://avs.rki.de frei zugänglich und dort in interaktiven Datenbanken abrufbar.

Quelle: RKI