Ministerpräsident Haseloff überreicht an Professor Rebmann das Verdienstkreuz am Bande

Ministerpräsident Haseloff überreicht an  Professor Rebmann das Verdienstkreuz am Bande
Ministerpräsident Haseloff überreicht an Professor Rebmann das Verdienstkreuz am Bande

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff überreichte Prof. Dr. Udo Rebmann am 2. November 2017 in der Magdeburger Staatskanzlei das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Die Staatskanzlei erklärte, dass sie den renommierten Mediziner für seine außerordentlichen Verdienste um die qualifizierte Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses ausgezeichnet hat. Er sei Gründer des Urologisch-Onkologischen Arbeitskreises Sachsen-Anhalt e. V. und Förderer zahlreicher Selbsthilfegruppen. Das Engagement spiegelt sich auch in den vielfältigen Aufgaben für die Ärztekammer wider.

Herr Prof. Rebmann ist Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und zugleich Vorsitzender des Ausschusses ärztliche Weiterbildung und als solcher auch für die ärztliche Weiterbildung auf Bundesebene in der Bundesärztekammer aktiv. Gleichzeitig ist er beispielsweise Vorsitzender der Fach- und Prüfungskommission Urologie.

Foto: Staatskanzlei/Ines Berger

Treffen der Leitenden Krankenhausärzte Mitteldeutschlands in Sangerhausen

Am 15. und 16.09.2017 fand der Jahreskongress des Verbundes der mitteldeutschen Krankenhausärzte im „Europa-Rosarium Sangerhausen“ statt. Eingeladen hatte der Landesvorsitzende, Herr Dr. B. Klinge (Ärztlicher Direktor der Helios-Klinik Sangerhausen) des Landesverbandes Sachsen-Anhalt.

Den Eröffnungsvortrag hielt Dr. J. Phenn, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Klinik Sangerhausen. Er referierte zum Thema „Asymmetrische Bedrohungen und medizinische Konzepte“. Eindrucksvoll schilderte Herr Dr. J. Phenn seine Erlebnisse als Militärarzt bei der Bundeswehr, unter anderem seine Erfahrungen aus der Dienstzeit in Afghanistan. Kritisch nahm er auch zur Situation der Notarztversorgung in Deutschland Stellung. Bei der angestrebten Neuordnung der Notfallzentren dürfen nach Meinung der Anwesenden, notarztärztliche Strukturen nicht auf Kosten kleinerer Einrichtungen reduziert werden.

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15. Bad Kösener Groddeck-Symposium

M = IVb + P1 [IVa + (P2i x EVi)] … oder „Mythos Motivation“?!

„Motivation“, das Thema beim diesjährigen Groddeck-Symposium in Bad Kösen, traf offenbar genau ins Schwarze, denn immerhin füllten fast 160 Besucher den altehrwürdigen Saal des benachbarten Hotels, in dem traditionell der wissenschaftliche Teil der Veranstaltung stattfand.

Herr Dr. med. O. Ballaschke, Chefarzt der Burgenlandklinik, deutete in seiner Einführung, die vom Mitbegründer der Doktrin des Hedonismus, dem griechischen Philosophen Epikur über Freudsche Triebe, die Maslowsche Bedürfnispyramide bis hin zu Prozesstheorien der Motivation und schließlich einer Motivationsgleichung zur Weg-Ziel-Theorie der Führung reichte, bereits an, dass viele Fragen offen bleiben werden. Dennoch gab es viel Interessantes und auch Neues zu hören.

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 05.09.2017 folgende Stellenausschreibungen beschlossen:

Stellenausschreibungen

Mangels bestehender Job-Sharing-Verhältnisse bei Hausärzten im Planungsbereich Mittelbereich Zeitz und bei Psychotherapeuten in den Planungsbereichen Harz, Magdeburg und Salzlandkreis können Zulassungen im folgenden Umfang erteilt werden:

Planungsbereich Arztgruppe Stellenzahl
Mittelbereich Zeitz Hausärzte 1,0
Harz Psychotherapeuten 0,5
Magdeburg Psychotherapeuten 0,5
Salzlandkreis Psychotherapeuten 0,5

 

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Neuer Ansatz zur Therapie der diabetischen Nephropathie

Wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie (IKCP) der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg veröffentlichten in der renommierten Fachzeitschrift Journal of American Society of Nephrology (JASN) einen potentiell neuen Therapieansatz der diabetischen Nephropathie.

 Bei der diabetischen Nephropathie handelt es sich um eine progressive Nierenerkrankung, welche für mehr als 40 Prozent der neu-diagnostizierten terminalen Nierenerkrankungen weltweit verantwortlich ist. Die diabetische Nephropathie verursacht auf der einen Seite hohe sozioökonomische Kosten. Auf der anderen Seite stellt sie die Hauptursache der Morbidität und Mortalität bei diabetischen Patienten dar. Hat sich diese Erkrankung erst einmal manifestiert, können derzeitige Therapien weder ein Fortschreiten noch eine Heilung der Nieren herbeiführen. Im Idealfall können die vorhandenen Therapien das Fortschreiten der diabetischen Nephropathie verlangsamen. Es werden also dringend neue Therapiemöglichkeiten benötigt.

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