Goldenes Doktordiplom

Die Charité, die die Medizinischen Fakultäten in Berlin repräsentiert, ehrt seit vielen Jahren ihre Alumni, die vor 50 Jahren an der Charité promoviert haben, mit der Vergabe einer „Goldenen Doktorurkunde“. Auch in diesem Jahr soll diese wieder im Rahmen eines großen Festaktes im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte erfolgen. Leider ist der Kontakt zu so mancher Kollegin/manchem Kollegen verloren gegangen. Sollten Sie vor etwa 50 Jahren in Berlin promoviert haben oder jemanden kennen, für den das zutrifft, melden Sie sich doch bitte im Promotionsbüro der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Tel. (030) 450576018/016/058

180 Absolventinnen und Absolventen der Medizin verabschiedet

Das Gruppenbild der Absolventinnen und Absolventen im Foyer des Löwengebäudes der MLU bildete den Abschluss der Veranstaltung
Das Gruppenbild der Absolventinnen und Absolventen im Foyer des Löwengebäudes der MLU bildete den Abschluss der Veranstaltung

180 Studierende der Medizin haben im Frühjahr und Herbst 2018 ihr Studium an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beendet. Sie wurden am Samstag, dem 26. Januar 2019, feierlich verabschiedet. Der Festakt fand in der Aula des Löwengebäudes der Universität Halle statt.

Nach einer musikalischen Einführung sowie Begrüßung durch den Dekan, Prof. Dr. Michael Gekle, löste der Lehrpreisträger 2018, Prof. Dr. Stefan Plontke, seine „Gewinnschuld“ ein. „Kein Preis ohne Preis“, sagte er und übernahm gern den Festvortrag. In diesem ging er auf die Entwicklung der Medizin am Beispiel seiner Fachdisziplin, der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, ein.

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Onkologie in Sachsen-Anhalt: Interdisziplinär, Multiprofessionell, Innovativ

8. Sachsen-Anhaltischer Krebskongress am 22. und 23. März 2019 im Gesellschaftshaus Magdeburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der 8. Kongress der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft findet alle zwei Jahre statt und steht in diesem Jahr unter dem Titel: „Onkologie in Sachsen-Anhalt – Interdisziplinär, Multiprofessionell, Innovativ“. Die Onkologie ist eines der dynamischsten Fachgebiete der Medizin. Nirgendwo ist die Zeit „from bench to bedside“ so kurz wie hier. Das zeigt die Verleihung des Medizinnobelpreises 2018 für Grundlagenforschungen zur Immuntherapie. Forschung, die unmittelbar die Patientenversorgung beeinflusst hat. In den letzten 5 Jahren führte sie zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei vielen malignen Erkrankungen.

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In Memoriam – Nachruf für Prof. Dr. med. habil. Oskar Joachim Oppermann

(* 28.01.1936 – † 16.01.2019)

Prof. Dr. med. habil. Oskar Joachim Oppermann
Prof. Dr. med. habil. Oskar Joachim Oppermann

Am 16.01.2019 verstarb Prof. Joachim Oppermann wenige Tage vor Vollendung seines 83. Lebensjahres. Sein berufliches Leben stand ganz im Zeichen der Erforschung und Behandlung rheumatischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Prof. Oppermann wurde am 28.01.1936 in Lauchhammer/Niederlausitz geboren. Nach dem Abitur 1954 folgte das Medizinstudium an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und die Pflicht-assistenz an der Kinderklinik der Universität und am Bergmannskrankenhaus Senftenberg bis 1961. Die anschließende Facharztausbildung erfolgte dann wieder an der Universitätskinderklinik in Halle und wurde 1966 mit der Anerkennung für das Fachgebiet „Kinderkrankheiten“ abgeschlossen. Bereits 1958, im letzten Studienjahr, begann Prof. Oppermann seine Promotion mit umfassenden Untersuchungen zum komplexen Krankheitsgeschehen akuter rheumatischer Erkrankungen bei Kindern. Doktorväter waren Prof. Dickhoff und Prof. Weingärtner. 1960 konnte er Teilergebnisse der Promotionsarbeit publizieren und anlässlich des europäischen Pädiaterkongresses in Basel vorstellen. 1962 erfolgte die Promotion zum Dr. med. Titel der Dissertation: „Behandlung und Verlauf der rheumatischen Infektion im Kindesalter in 2 Jahrzehnten“. 1969 erhielt Prof. Oppermann die Verleihung der Facultas Docendi für das Fachgebiet „Pädiatrie“. 1970 wurde er Oberarzt der MLU-Kinderklinik. 1977 erfolgte die Anerkennung als Subspezialist für „Rheumatologie“. 1984 habilitierte Prof. Oppermann zum Dr. sc. med. mit dem Thema ,,Vergleichende zytologische Gelenkergussuntersuchungen im Kindesalter“ (Kurzfassung des Titels). 1985 wurde er zum Hochschuldozenten und Leiter der Abteilung „Pädiatrische Rheumatologie und Allgemeine Pädiatrie“ der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde der MLU ernannt.

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Mortalität im Zusammenhang mit angeborenen Fehlbildungen

Referenten zum Einsendertreffen
Referenten zum Einsendertreffen v. l. n. r.: K. Hartig, CA PD Dr. med. D. Schlembach, Dr. med. A. Rißmann, Dr. med. H. Willer (es fehlt: OÄ PD Dr. Dr. K. Scheller); Foto: E. Lindner, Universitätsmedizin Magdeburg

Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt

Bereits zum 14. Mal fand am 10.11.2018 das Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt statt. Den rund 50 Gästen aus Kliniken, Praxen, ambulanten Einrichtungen und Beratungsstellen bot sich ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm sowie die Möglichkeit des interdisziplinären Austauschs.

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