Auszeichnung für Hospiz- und Palliativzentrum Heinrich Pera in Halle

Das Hospiz- und Palliativzentrum Heinrich Pera in Halle wurde heute für die sektorenübergreifende Vernetzung der Hospiz- und Palliativversorgung mit dem Preis des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung (DHPStiftung) ausgezeichnet.

Vertreter des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands sowie Vertreter des Hospiz- und Palliativzentrum Heinrich Pera mit der Urkunde für den DHPStiftungspreis

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Medizinische Kooperation über Sektoren- und Ländergrenzen

Helmstedter und Oscherslebener Urologen etablierten kürzlich eine bemerkenswerte Kooperation gegen den Fachärztemangel in ländlichen Gebieten. Dabei steht sowohl die wohnortnahe ambulante Versorgung wie auch die ausgezeichnete stationäre Behandlung im Vordergrund.
Dafür wurde eigens eine sogenannte „Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft“ (ÜBAG) gegründet.

Das Team des Intersektoralen Facharzt-Zentrums Urologie: Dr. Steffen Reichelt, Dr. Gregory Kujat, Matthias Bongartz und Dr. Kristian Hrachowitz

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Prof. Dr. Felix Walcher ist Sprecher des Konvents der Universitätsprofessoren für Orthopädie und Unfallchirurgie

Prof. Dr. Felix Walcher
Prof. Dr. Felix Walcher

Der Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Magdeburg, Prof. Dr. Felix Walcher, ist neuer Sprecher des Konvents der Universitätsprofessoren für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Er wurde einstimmig in diese Funktion gewählt. Die beiden stellvertretenden Sprecher sind Prof. Dr. Markus Rickert, Gießen, und Prof. Dr. Thomas Pap, Münster.

Ziel des Konvents, das es seit 2015 gibt, ist es, das gemeinsame Fach Orthopädie und Unfallchirurgie an den Universitätsstandorten in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln und sich eine Stimme zu verschaffen.
 
Die neuen Sprecher haben sich zur Aufgabe gemacht, die Sichtbarkeit nach außen sowie den internen Informationsfluss sowohl in der klinischen Forschung, der Versorgungsforschung als auch in der Grundlagenforschung voranzubringen. Prof. Walcher: „Dies kann nur gelingen, wenn die einzelnen Standorte von den gegenseitigen Aktivitäten wissen und diese bestmöglich in Forschungsverbünde und überregionale Beantragungen münden lassen.“

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Sonderheft zum Thema „Kleinwuchs“ herausgegeben

Zum Thema Kleinwuchs wurde im November 2017 ein Sonderheft der renommierten Fachzeitschrift „Pediatric Endocrine Reviews“ von Klaus Mohnike, Patricia Carl, Karl-Heinz Klingebiel und Bernhard Zabel herausgegeben. Anlässlich einer Fachtagung im November 2012 hatte Prof. Laron aus Israel das DZK Bremen besucht. Beeindruckt von der außergewöhnlichen, von der Patienten-Selbsthilfe getragenen Institution regte er diese Publikation an, den BKMF, die Jahrestreffen in Hohenroda und die Vielzahl von Aktivitäten auch internationalen medizinischen Fachkreisen vorzustellen.

Neben den Beiträgen von der Gründungszeit bis zum aktuellen Profil des BKMF werden in diesem Sonderheft Artikel zu verschiedensten Kleinwuchsformen publiziert. Autoren sind Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats und weitere Ärzte und Forscher aus Frankreich, Spanien und den USA, die mit dem BKMF zusammenarbeiten.

Wie kann der Rettungsdienst verbessert werden?

Universität Magdeburg leitet Forschungsprojekt zur Verbesserung des Rettungsdienstes: „Inno_RD“

Wie kann die Notfallversorgung rund um den Rettungsdienst verbessert werden? Wissenschaftler des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg analysieren ab 2018, Versorgungsabläufe, an denen der Rettungsdienst beteiligt ist. Dafür warben sie mit  Partnern erfolgreich Fördermittel des Innovationsfonds (Gemeinsamer Bundesausschuss) ein. Zum Projektkonsortium unter der Gesamtleitung von Professor Bernt-Peter Robra (ISMG) gehören: Der BKK Dachverband, das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes, die Universitätsklinik für Unfallchirurgie Magdeburg sowie die Abteilung Medizinische Informatik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Das Konsortium wird durch die Verknüpfung von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Leitstellendaten und Einsatzprotokollen des Rettungsdienstes erstmalig das Versorgungsgeschehen vor, während und nach Rettungsdiensteinsätzen systematisch sichtbar machen. Fragestellungen sind beispielsweise: Werden die Patienten in die passende Zielklinik gebracht? Wie häufig und unter welchen Bedingungen kommt es zu Verzögerungen, weil ein Notarzt nachgefordert werden muss? Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand des Patienten nach der Versorgung durch den Rettungsdienst weiter? Sind Patientengruppen erkennbar, die keinen Rettungsdiensteinsatz benötigen?

Prof. Robra: „Darüber hinaus sollen Betroffene zu ihren Erfahrungen mit den Einsätzen befragt werden. Darauf aufbauend werden dann Experten Verbesserungsvorschläge für die Rettungsdienstversorgung ausarbeiten.“

Das Projekt „Integrierte Notfallversorgung: Rettungsdienst im Fokus – Inno_RD“ startet am 01.04.2018 mit einer Laufzeit von 27 Monaten.

Kontakt:
Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (ISMG)
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Silke Piedmont
Tel: (0391) 67 24302
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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