Jahrestagung der Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Seit 50 Jahren gibt es in Deutschland nun die Kinder- und Jugendpsychiatrie als eigenständige Facharztgruppe. Seit 40 Jahren gibt es den Berufsverband BKJPP, dieses Jubiläum wollen wir in diesem Jahr feiern. Vom 15.11.-17.11.2018 werden zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Jahrestagung in Magdeburg über Fach-themen diskutieren, sich über berufspolitische Entwicklungen informieren und diese diskutieren. Das Hauptinteresse gilt der Versorgungsverbesserung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen.

Das Leitthema der Jahrestagung lautet: „Geschwister“. Es soll die verschiedenen Perspektiven geschwisterlicher Beziehungen beleuchten, sowohl in den behandelten Familien, als auch zu „Geschwisterfächern“. Wir verstehen uns als Fach mit zahlreichen Schnittstellen zwischen Medizin und Pädagogik, zur Kinder- und Jugendmedizin und dem Übergang in die Erwachsenenmedizin. Eine besondere Bedeutung hat die Schnittstelle zwischen den Sektoren, die es insbesondere in unserem Fach immer wieder zu überwinden gilt bei der Wahl des bestmöglichen Behandlungssettings für die jungen Patienten mit ihren Familien.

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Premiere für Einsatz von Karbon-Implantaten bei Wirbelsäulen-OP

Bastian Himpe zeigt an einem Modell, an welchen Teilen der Wirbelsäule Implantate eingesetzt werden können.
Bastian Himpe zeigt an einem Modell, an welchen Teilen der Wirbelsäule Implantate eingesetzt werden können.

Erstmalig in Mitteldeutschland hat ein Expertenteam der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg eine Stabilisierung der Wirbelsäule ausschließlich mit Karbon-Implantaten durchgeführt.Der 68-jährige Patient aus Sachsen-Anhalt musste wegen einer Tumorerkrankung operiert werden, da alternative konservative und minimal-invasive Verfahren nicht mehr ausgereicht haben, um die Belastungsfähigkeit der Wirbelsäule wiederherzustellen.

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Modernste Diagnostik eröffnet neue Perspektiven für „personalisierte“ Medizin

Priv.-Doz. Dr. Norbert Naß, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Pathologie, vor dem Bildschirm des neuen multispektralen Mikroskopsystems VECTRA-Polaris
Priv.-Doz. Dr. Norbert Naß, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Pathologie, vor dem Bildschirm des neuen multispektralen Mikroskopsystems VECTRA-Polaris

Im Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde am 13. August 2018 im Beisein von Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann das multispektrale Mikroskopsystem VECTRA-Polaris eingeweiht.
Eine präzise pathologische Diagnose ist die Basis für eine exzellente, maßgeschneiderte Therapie für jeden Patienten. Diese „personalisierte Medizin“ eröffnet vollkommen neue Perspektiven in der Onkologie. Vorreiter dafür ist die nun mögliche Multiplex Immunfluoreszenz-Methode, mit der Untersuchungen viel schneller und genauer durchgeführt werden können.

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Ehrung für Herrn Professor Dr. med. habil. Hans Donat

Professor Dr. med. habil. Hans Donat
Foto: privat

Herr Professor Dr. med. habil. Hans Donat, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Magdeburg, erhielt anlässlich des 15. International Symposium for Immunology of Reproduction (15th ISIR), vom 15.-17. Juni 2018 in Varna, Bulgarien von „The International Coordination Committee for Immunology of Reproduktion“ eine Ehrung. Der Berufsverband der Frauenärzte Sachsen-Anhalt freut sich über die Würdigung der Verdienste von Prof. Donat und gratuliert herzlich.

Dipl. Med. D. Meisel
Vorsitzende des BVF Sachsen-Anhalt

 

 

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt informiert: West-Nil-Fieber

Erstmals wurde in Deutschland bei einem Vogel, der Mitte August 2018 in Halle (Saale) in seiner Voliere tot aufgefunden worden war, eine Infektion mit dem West-Nil-Virus (WNV) festgestellt. Der Nachweis gelang im Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) und wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt.

Das WNV wird vor allem über Vektoren, z. B. Aedes-Stechmücken, aber auch über die in Deutschland vorherrschenden heimischen Culex-Stechmücken sowie durch Zecken auf Vögel (Hauptwirt) und den Menschen übertragen. Beim Einschleppen und Ausbreiten von WNV in nicht endemische Gebiete spielen Zugvögel eine wichtige Rolle. Serologische Untersuchungen bei Vögeln und anderen Vertebraten weisen darauf hin, dass WNV in Europa weit verbreitet ist. Krankheitsfälle bei Vögeln, aber auch bei Pferden treten saisonal kurz vor den menschlichen Erkrankungen auf. Sie können daher als Indikator für die Gefährdung des Menschen durch WNV angesehen werden. Der Mensch wird als Fehlwirt angesehen, der nicht zur weiteren epidemischen Verbreitung beiträgt.

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