Prof. Arne Viestenz – neuer Professor für Augenheilkunde

Prof. Arne Viestenz
Prof. Arne Viestenz

Aus dem Saarland an die Saale

Das Interesse für das Fach Augenheilkunde wurde bei Dr. Arne Viestenz schon sehr früh geprägt. Augenärzte hatten seinem Vater das Augenlicht wiedergegeben. Mit Begeisterung kann der Arzt immer noch von seinem Fachgebiet berichten.
Seit dem 1. Februar 2017 leitet er die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde und hat die Professur für das Fachgebiet inne. Er war bisher stellv. Geschäftsführender Professor für Augenheilkunde in der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar. „Für uns ist es eine Rückkehr nach Mitteldeutschland, was uns sehr freut“, sagt Arne Viestenz, der nun mit seiner Frau – die ebenfalls Augenärztin ist und am UKH als Oberärztin tätig sein wird – und drei Kindern in Halle lebt.

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Impulsgeber gegen das „Gewitter im Kopf“

Epileptische Anfälle entstehen durch eine fehlerhafte Informationsverarbeitung in den Gehirnzellen – vergleichbar mit einem Kurzschluss oder einem Gewitter im Gehirn. In manchen Fällen ist die Erkrankung genetisch bedingt, bei anderen Patienten sind Fehlbildungen, Stoffwechselerkrankungen, Entzündungen oder durch Sauerstoffmangel verursachte Schädigungen des Gehirns Ursache der Epilepsie. Die Bandbreite der Anfallssymptome bei jungen Patienten ist vielfältig. Nicht immer müssen die Anfälle mit Bewusstlosigkeit, Zucken, Speicheln, dem Verdrehen der Augen und Hinfallen einhergehen. Anfälle können sich auch als ein kurzes Innehalten oder eine ausbleibende Reaktion auf Ansprache zeigen. Im Alltag stellen Anfälle ein Risiko dar, zum Beispiel im Straßenverkehr oder beim Sport. Die Erkrankung kann, sofern sie nicht hinreichend gut behandelbar ist, auch die Entwicklung und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Die Ärzte der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara kennen verschiedene Therapieansätze, um die Lebensqualität der jungen Patienten und ihrer Familien zu verbessern.

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Erb-Duchenne-Preis geht an Prof. Dr. med. Stephan Zierz

Prof. Dr. med. Stephan Zierz
Prof. Dr. med. Stephan Zierz

Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) hat auf dem alle 2 Jahre stattfindenden Kongress des wissenschaftlichen Beirats 2017 in München Herrn Prof. Dr. med. Stephan Zierz mit dem Erb-Duchenne-Preis 2017 ausgezeichnet. Dieser Preis ist der höchste Preis der DGM, der von der Gesellschaft nur alle 2 Jahre in Anerkennung und Würdigung der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen vergeben wird. Traditionell gibt es einen nationalen Preisträger und einen internationalen Preisträger. Der internationale Preisträger war dieses Jahr Prof. Dr. Bjarne Udd aus Helsinki, mit dem die Neurologische Universitätsklinik Halle (Saale) zufällig seit Jahren eine enge Kooperation insbesondere hinsichtlich der molekulargenetischen Diagnostik von Myopathien unterhält. In seiner Dankesrede machte Zierz deutlich, dass dieser Preis für ihn natürlich nur stellvertretend für die Vielzahl von Mitarbeitern in den vergangenen Jahren verstanden werden kann. Das Thema seines Festvortrages war „Ein Zwerg auf den Schultern von Riesen sieht weiter als der Riese selbst“. Zierz stellte in diesem Vortrag die Bedeutung und das Werk seiner wissenschaftlichen Lehrer („Riesen“) im Bereich der Neurologie und insbesondere der Myologie dar.

| Pi UKH
Foto: Fotostelle UKH/Arvid Rosteck

Beeinflussen Umweltfaktoren die Reproduktionsmedizin?

Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg widmen sich in einem deutsch-argentinischen Forschungsprojekt der Fragestellung, inwieweit bestimmte Umweltsubstanzen das Immunsystem während der Schwangerschaft beeinflussen. Gefördert wird das bis Mitte 2018 bewilligte Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Das Projekt mit dem Titel: „Einfluss von Umweltöstrogenen auf endokrine Faktoren, die während der Schwangerschaft die Immunantwort modulieren“ wird auf deutscher Seite von Prof. Dr. Ana Claudia Zenclussen, Abteilung Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe der Medizinischen Fakultät Magdeburg, geleitet und auf argentinischer Seite von Prof. Dr. Horacio Rodríguez.

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Neuer Professor für Dermatologie an der halleschen Universitätsmedizin

Prof. Cord Sunderkötter
Prof. Cord Sunderkötter

Prof. Cord Sunderkötter

Eines der größten und vielseitigsten Organe des Menschen ist sein Fachgebiet: Prof. Dr. Cord Sunderkötter ist neuer Professor für Dermatologie an der halleschen Universitätsmedizin. Die Dermatologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Haut. Der Hautarzt leitet seit dem 1. Februar 2017 die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie. Zuvor war er Leiter der Abteilung für translationale Dermatologie am Universitätsklinikum Münster. Die hallesche Universitätsmedizin erwartet mit dem Dienstantritt von Prof. Sunderkötter eine Schärfung des Profils der Hautklinik im Bereich Krankenversorgung sowie Forschung, wie der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Michael Gekle, und der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Halle (Saale), PD Dr. Thomas Klöss, betonen. „Prof. Sunderkötter wird mit seinen Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Tumorbiologie unseren Forschungsschwerpunkt „Molekulare Medizin der Signaltransduktion“ stärken“, erklärt der Dekan. Dabei geht es in der Hautklinik beispielsweise darum, die Therapiemöglichkeiten des Melanoms zu verbessern.

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