Festakt zur Urkundenverleihung

Dritte Erxleben-Lecture als Festvortrag befasste sich mit dem Thema  „Gesund Altern: Aktuelle Beiträge aus der experimentellen Grundlagenforschung“

Über aktuelle Beiträge aus der experimentellen Grundlagenforschung für ein „Gesundes Altern“ sprach am 11. November 2017 Professorin Dr. Brigitte Vollmar. Die Professorin für experimentelle Chirurgie am Rudolf-Zenker-Institut der Universitätsmedizin Rostock hielt die dritte Erxleben-Lecture als Festvortrag im Rahmen des akademischen Festaktes anlässlich der Urkundenübergabe an einen Habilitanden und eine Habilitandin sowie 106 Doktoranden und Doktorandinnen der halleschen Medizinischen Fakultät. Die Veranstaltung fand in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität am Universitätsplatz statt.

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Unfallchirurgen trainieren OP-Techniken im Skillslab-Truck

Praktische Übungen im mobilen OP-Übungsszentrum

Über 30 Assistenzärzte der Unfallchi-rurgie aus verschiedenen Kliniken aus Sachsen-Anhalt sowie Mitarbeiter der Uniklinik für Unfallchirurgie, Kinderchirurgen und OP-Schwestern der Universitätsmedizin Magdeburg haben am 30. November 2017 eine umfangreiche Fortbildung besucht.

Das Angebot des Hands-on-Workshops, die eigenen praktischen Fertigkeiten zu trainieren, wurde sehr gut angenommen und alle Arbeitsplätze in dem mobilen Skillslab der Firma Stryker waren komplett belegt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, an acht Arbeitsplätzen unter Anleitung von erfahrenen Instruktoren die Technik verschiedener sogenannter Osteosynthesen an Präparaten auszuprobieren, sich unter fachkundiger Anleitung mit modernsten Techniken vertraut machen und einzelne Features der Systeme zu nutzen, die in der Klinikpraxis nicht alltäglich zum Einsatz kommen.

„Uns liegt die gute Ausbildung des Nachwuchses sehr am Herzen“, so Prof. Dr. Felix Walcher, Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie. „Gleichermaßen lernen wir uns durch diese Art der Veranstaltungen gegenseitig besser kennen und knüpfen so ein Netzwerk, welches die Versorgung der Patienten durch eine landesweite Zusammenarbeit und Kooperation nachhaltig verbessert“.

Der Hands-on-Workshop ist ein Teil des Fortbildungsprogrammes des Interessenverbandes der Unfallchirurgen Sachsen-Anhalts e. V., zu dem die Universitätsklinik für Unfallchirurgie auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg eingeladen hatte.


| Pi UKM

Fotos: Elke Lindner/Uniklinik Magdeburg

Orthopädisch-Traumatologisches Update lockte Mediziner wieder nach Köthen

13. Symposium fand am 4. November 2017 im Veranstaltungszentrum Schloss Köthen statt

Schon traditionsgemäß hatte der Interessenverband der Unfallchirurgen Sachsen-Anhalt e. V. zum Orthopädisch-Traumatologischen Update am 4. November ins Veranstaltungszentrum Schloss Köthen eingeladen. Das Symposium hat sich als eine der wichtigsten Weiterbildungsveranstaltungen für Orthopäden und Unfallchirurgen in Sachsen-Anhalt etabliert. Die Veranstaltung stand erneut unter der wissenschaftlichen Leitung der Köthener Chefärzte Prof. Dr. med. Thomas Krüger, Chefarzt der Klinik für Orthopädie/EndoProthetikZentrum, sowie Dr. med. Wolfram Seelbinder, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie/Traumazentrum.

Prof. Dr. med. Thomas Krüger

„Es freut mich, dass sich das Orthopädisch-Traumatologische Update als fester Veranstaltungstermin in den Kalendern vieler Kollegen etabliert hat“, sagt Prof. Krüger. Etwa 100 Ärzte, vorwiegend aus Sachsen-Anhalt, folgten der Einladung aus Köthen und kamen aus Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und privaten Praxen, um an der schwerpunktmäßig aufgeteilten Tagung teilzuhaben: Der Vormittag stand im Zeichen der Kinderorthopädie. So konnten sich die Teilnehmer während eines Vortrages mit einer interaktiven Demonstration über Standards und Tricks beim Säuglingsultraschall informieren. Nachfolgend wurde über aktuelle konservative sowie operative Behandlungsmöglichkeiten bei der neurogenen Hüftdysplasie und bei Achsfehlstellungen im Kindes- und Jugendalter diskutiert.

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Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt folgende Vertragsarztsitze aus:

Fachgebiet: ärztliche Psychotherapie
(halber Versorgungsauftrag)
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort: Halle

Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie
(halber Versorgungsauftrag)
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort: Halle
Reg.-Nr.: 2045/18

Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie
(halber Versorgungsauftrag)
Praxisform: Einzelpraxis
Praxisort: Halle
Reg.-Nr.: 2046/18

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7. Jahrgang der „Klasse Allgemeinmedizin“ geht an den Start – mit gleich zwei Klassen

Eine Erfolgsgeschichte der halleschen Universitätsmedizin setzte sich auch 2017 fort: Am 22. November begann ein neuer Jahrgang der Klasse Allgemeinmedizin (KAM) an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Es ist mittlerweile der siebente, seit das Projekt 2011 an den Start gegangen war.

Und statt verflixt, wird es auch im siebenten Jahr erfreulich weitergehen. Sehr erfreulich sogar: „Wir gehen dieses Jahr [2017] mit zwei Klassen an den Start“, sagt Dr. Stephan Fuchs, einer der Projektverantwortlichen für die Klasse Allgemeinmedizin, und erklärt den Hintergrund dazu: „Für die ursprünglich 20 Plätze hatte es 54 Bewerbungen gegeben. Damit hat sich fast jeder fünfte Studierende dafür beworben, der dieses Jahr in Halle mit dem Medizinstudium begonnen hat. Das zeigt, dass es für das Fach und die Perspektive als Hausärztin oder Hausarzt durchaus großes Interesse gibt.“ Der neue Jahrgang profitiert wie die Jahrgänge vorher davon, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die gesamte Zeit ihres Studiums ein praktizierender Allgemeinmediziner als Mentorin oder Mentor zur Seite steht und die Studierenden zudem auch selbst zwei Tage pro Semester in einer Hausarztpraxis mitarbeiten. „Damit erhalten die Studierenden von Anfang nicht nur das theoretische Rüstzeug, sondern lernen den Beruf von der Pike auf kennen. Sie können das Erlernte in einem realen Umfeld einsetzen und bereits frühzeitig erfahren, wie der Arbeitsalltag aussehen wird“, sagt Fuchs.

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