Marburger Bund Landesverband Sachsen-Anhalt startet Umfrage zur Arbeitssituation ärztlicher Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus

Logo Marburger BundSeit vielen Jahren führt der Marburger Bund regelmäßig Umfragen zu den Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern durch. Auch 2017 haben wir erneut für unsere Mitglieder eine Umfrage gestartet. Während in den vergangenen Jahren vorwiegend die Arbeitsbedingungen, die Arbeitszeit und Weiterbildung im Vordergrund standen, interessieren uns aktuell auch Probleme, die mit Bedrohungssituationen im Krankenhaus oder im Notarztdienst entstehen können. Vor dem Hintergrund eskalierender Gewalt gegen Ärzte und Pflegekräfte haben wir deshalb diesen Aspekt in die Umfrage mit aufgenommen. Aufgrund fehlender Zahlen, ist es uns wichtig, zu erfahren, wie Sie bzw. Ihre Klinikleitungen mit Gewalt bzw. Bedrohungssituationen, die während der Arbeit mit Patienten und Angehörigen, aber auch Mitarbeitern entstehen und zu psychischen Belastungen führen können, umgehen. Sie interessieren sich für die Inhalte der Umfrage und möchten daran teilnehmen, auch wenn Sie kein Mitglied des Marburger Bundes sind? Setzen Sie sich mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung und fordern Sie die Umfrage an. Selbstverständlich sichern wir strikte Anonymität bei der Auswertung der Daten zu.

Telefon: 0391/628410
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0391/6284123

2. Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen am 05. Mai 2017

Nach einer erfolgreichen Konferenz im letzten Jahr in Quedlinburg, aus der nach einem Folgetreffen der TASK-Force Kardiologie und Herzchirurgie Empfehlungen zur Gerinnungshemmung resultierten (Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 27 (2016) 10), trafen sich auf Einladung der Präsidentin der Ärztekammer und niedergelassenen Kardiologin Frau Dr. Simone Heinemann-Meerz und apl. Prof. Dr. Axel Schlitt aus der Rehabilitationsklinik Paracelsus-Harz-Klinik die kardiologisch tätigen Internisten, Kardiologen und Herzchirurgen unseres Bundeslandes zur zweiten Konsensuskonferenz, diesmal in der Ärztekammer in Magdeburg.

Anlass gab unter anderem der Herzbericht 2016, in dem unser Bundesland zum wiederholten Male die bundesweit höchste kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität aufwies (1).

Ziel war es, einen weiteren Beitrag zur besseren Versorgung der herzkranken Patienten in Sachsen-Anhalt zu leisten. Eine erfolgreiche Therapie scheitert oft an Schnittstellen, z. B. in der Behandlungskette Notarzt, Akutkrankenhaus, Rehabilitationsklinik, niedergelassener Kardiologe/Hausarzt.

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 18.04.2017 folgende Beschlüsse gefasst:

Stellenausschreibungen
1. Allgemeine fachärztliche Versorgung
Mangels bestehender Jobsharingverhältnisse bei ärztlichen Psychotherapeuten in Halle (Saale) können Zulassungen in folgendem Umfang erteilt werden:

Planungsbereich
(Raumordnungsregion)
Arztgruppe Stellenanzahl
Halle (Saale) Ärztliche Psychotherapeuten 1,5


Unter mehreren Bewerbern haben die Zulassungsgremien nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung

  • der beruflichen Eignung
  • der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit
  • dem Approbationsalter, der Dauer der Eintragung in die Warteliste gem. § 103 Abs. 5 Satz 1 SGB V
  • der bestmöglichen Versorgung der Versicherten im Hinblick auf die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes und
  • nach Versorgungsgesichtspunkten (wie z. B. Fachgebietsschwerpunkten, Barrierefreiheit und Feststellungen zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarfs in nicht unterversorgten Planungsbereichen)


zu entscheiden.

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Universität Magdeburg fördert exzellente Wissenschaftlerinnen

Prof. Dr. Maike Vollmer
Prof. Dr. Maike Vollmer

Ärztin Maike Vollmer wurde auf die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur berufen

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde mit der Ärztin Prof. Dr. Maike Vollmer erneut eine herausragende Wissenschaftlerin auf die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur berufen.

Prof. Dr. med. Maike Vollmer erlangte 1993 ihre Approbation als Ärztin an der Universität Kiel und promovierte 1994 in der Humanmedizin an der Universität Düsseldorf. Von 1995-1998 war sie als Postdoktorandin an der University of California, San Francisco, in den USA tätig. Nach Abschluss ihrer Facharztausbildung in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Jahr 1999 setzte sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten an der University of California, San Francisco, und am Institut für Sinnes- und Neurophysiologie an der Universität Frankfurt/Main fort. Seit 2006 ist sie als wissenschaftliche Angestellte am Universitätsklinikum Würzburg tätig, wo sie ein neurophysiologisches Forschungslabor etablierte und ihre eigene Arbeitsgruppe im Bereich „Experimentelle Hörforschung“ leitete. Im Jahr 2013 habilitierte sie dort im Fach Neurophysiologie.

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„Sechs Jahre Dauerlauf“

gesund durchs StudiumDFG-Netzwerk unter hallescher Leitung erforscht, wie Medizinstudierende gesünder durchs Studium kommen

Medizin gehört zu den Studiengängen, die als besonders anspruchsvoll und lernintensiv gelten. Vollgepacktes Curriculum, Famulaturen, jede Menge Klausuren und Prüfungen und eine Studiendauer, die regulär sechs Jahre umfasst – da ist die Facharztausbildung noch gar nicht mitgerechnet. Am Ende sollen Absolventen herauskommen, die fachlich auf dem neuesten Stand ausgebildet sind und Patienten bestmöglich versorgen können.

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