Neuer Professor für Kindertraumatologie und Kinderchirurgie

Kooperation mit dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle: Individuelle Therapie-Entscheidungen zum Wohle des Kindes

Prof. Dr. med. Martin Michael Kaiser
Prof. Dr. med. Martin Michael Kaiser

Die Kinderchirurgische Klinik der halleschen Universitätsmedizin hat mit Professor Dr. med. Martin Michael Kaiser (52) nicht nur einen neuen Direktor, sondern auch einen erweiterten Namen erhalten. Dieser spiegelt das zweite, auszubauende Standbein der Klinik wider: Universitätsklinik und Poliklinik für Kindertraumatologie und Kinderchirurgie. Gleichzeitig ist das der Beginn einer einzigartigen Kooperation auf dem Gebiet der Kindertraumatologie zusammen mit dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle. So bildet die Klinik von Prof. Kaiser einen Teil des BG Klinikums Bergmannstrost Halle. Er ist damit Klinikdirektor an der Universitätsmedizin und Chefarzt für Kindertraumatologie am Bergmannstrost.
„Wir behandeln Kinder vom Frühgeborenen bis hin zum 16. Geburtstag“, umreißt Prof. Kaiser die Patientengruppe, um die sich sein Team – auch in Kooperation mit anderen Kliniken der Universitätsmedizin – kümmern werde. Dabei werde das gesamte Spektrum der Kinderchirurgie und -traumatologie angeboten: von Eingriffen im Magen-Darm-Trakt und der Lunge, über urologische Erkrankungen bis hin zu Verletzungen und angeborenen Fehlbildungen.

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Neuer Professor für Kinderonkologie

Behandlung und Erforschung von Leukämien als Schwerpunkt – Hochwertige Förderung durch Europäischen Forschungsrat für exzellente Wissenschaftler

Univ.-Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann
Univ.-Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) hat Privatdozent Dr. med. Jan-Henning Klusmann (38) als neuen Professor für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I berufen. Zu der Einrichtung gehört auch das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie (LZG) mit dem Stammzelltransplantationszentrum – in Kooperation mit der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV. Der gebürtige Göttinger hat zum 1. Januar 2018 seinen Dienst angetreten. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Klusmann liegen vor allem in der Forschung zu den unterschiedlichsten Formen der Leukämie, insbesondere bei Säuglingen und bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Seine klinischen Schwerpunkte sind die Diagnostik und Behandlung von akuten lymphatischen und myeloischen Leukämien, inklusive Knochenmarktransplantation. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin war bisher Oberarzt der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und hat das dortige Diagnostiklabor geleitet. Die Klinik gehört zu den größten Zentren für pädiatrische Hämatologie und Onkologie in Deutschland.

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Jahresbericht 2017 Organspende und Transplantation in Deutschland erschienen

In ihrem aktuellen Jahresbericht präsentiert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) detaillierte Statistiken zur Entwicklung der Organspende und Transplantation in Deutschland. Einen Schwerpunkt bilden die Organspendeaktivitäten von Entnahmekrankenhäusern, aufgeteilt nach den sieben DSO-Regionen. Zudem informiert der Bericht über die Strukturen und Partner innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe Organspende. Auch die vielfältigen Serviceangebote der Koordinierungsstelle werden ausführlich vorgestellt. Die neue Farbgebung nach Organen sorgt für eine noch schnellere Orientierung in zahlreichen Grafiken. Insgesamt ist die Publikation farbenreicher und damit übersichtlicher geworden. Die Statistiken zur Organspende beinhalten beispielsweise Erkenntnisse zur Entscheidung bei der Organspende und zeigen die Bedeutung des Gesprächs mit den Angehörigen auf. Auch die Ergebnisse der organspendebezogenen Kontakte durch die Kliniken werden differenziert dargestellt. Ebenso informiert der Bericht über die Vermittlung der in Deutschland entnommenen Spenderorgane. Wie viele Organe wurden innerhalb der Entnahme-Region, innerhalb Deutschlands oder außerhalb Deutschlands transplantiert? Die Grafiken zur Transplantation sind nach Herz, Lunge, Niere, Leber, Pankreas und Dünndarm unterteilt. Es geht um die Indikationen und die Entwicklung der Warteliste im Vergleich zu den jeweils durchgeführten Übertragungen. In den Statistiken sind auch die Transplantationen nach Lebendspende erfasst.
Der DSO-Jahresbericht ist kostenlos zu bestellen über das Infotelefon Organspende, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 90 40 400. Zudem steht die Publikation unter www.dso.de zum Download bereit.

| Pi DSO

Ethische Fallbesprechung in der pädiatrischen Betreuung

Auditorium im Hörsaal Haus 10 Universitätsklinikum Magdeburg während der Veranstaltung „Ethische Entscheidungen am Lebensanfang“ im März 2018
Auditorium im Hörsaal Haus 10 Universitätsklinikum Magdeburg während der Veranstaltung „Ethische Entscheidungen am Lebensanfang“ im März 2018

Krankheit und Behinderung eines Neugeborenen können die Glücksgefühle in dem Moment einer Geburt überschatten. Täglich müssen sich Ärzte und Pflegekräfte diesen Situationen und deren teils tragischen Entscheidungsfindungen stellen. Besonders Grenzfallentscheidungen führen oftmals zu Stress, welcher von dem medizinischen Personal als zusätzliche Belastung „mit nach Hause getragen wird“. Die ethische Fallbesprechung dient als ein hilfreiches und einfaches Instrument, um im medizinischen Alltag bei Konflikt behafteten folgenreichen Entscheidungen schwerstkranker Patienten zur Konfliktlösung für Ärzte und Pflegepersonal beizutragen.

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Be Up: Geburt Aktiv

Gebären in einer alternativen Umgebung im klinischen Setting – eine Studie zum Einfluss der Geburtsumgebung auf den Geburtsmodus

Ronja Ocker 1, Sabine Striebich 2, Elke Mattern 3, Rainhild Schäfers 3, Gertrud M. Ayerle 2, Gregor Seliger 1

1 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Halle (Saale)
2 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Halle (Saale)
3 Hochschule für Gesundheit, Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Bochum

Seit Oktober 2017 geht ein Forschungsteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit Bochum in einer multizentrischen randomisiert-kontrollierten Studie der Frage nach, inwieweit die Gestaltung des Gebärraumes den Anteil vaginal geborener Kinder beeinflusst.

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