Fehlbildungsmonitoring lud zum jährlichen Einsendertreffen ein

Das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt hatte folgende Referenten für das 12. Einsendertreffen gewinnen können (v. l. n. r.):  CA Dr. med. R. Müller, OÄ Dr. med. U. Schulze, Dr. med. H. Willer, Prof. Dr. med. R. Faber, Dr. med. A. Rißmann, OA Dr. med. A. Ahmad, cand. med. H. Rütten und OA Dr. med. H. Bartsch.
Das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt hatte folgende Referenten für das 12. Einsendertreffen gewinnen können (v. l. n. r.): CA Dr. med. R. Müller, OÄ Dr. med. U. Schulze, Dr. med. H. Willer, Prof. Dr. med. R. Faber, Dr. med. A. Rißmann, OA Dr. med. A. Ahmad, cand. med. H. Rütten und OA Dr. med. H. Bartsch.

Am 19. November 2016 wurde nach Magdeburg zum 12. Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt eingeladen.

Zu Beginn der Veranstaltung richtete Frau Dr. med. H. Willer (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalts) ein Grußwort an die Zuhörer. Anschließend stellte Frau Dr. med. A. Rißmann (Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt) den aktuellen Jahresbericht 2015 vor. Sie ging dabei besonders auf die Prävalenz der Microcephalie und Trisomie 21 ein, deren Häufigkeit in einer Trendanalyse der letzten 12 Jahre besonders hervorsticht. Weitere Details können unter www.angeborene-fehlbildungen.com nachgeschlagen werden. Eine prospektive Fehlbildungserfassung ist nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und engagierte Mitarbeit aller Einsender möglich. Es wurde den Kolleginnen und Kollegen, die direkt oder indirekt an dem landesweiten Projekt des Fehlbildungsmonitoring beteiligt sind, noch einmal in diesem Rahmen gedankt.

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Neues LRK-Präsidium: Udo Sträter führt Vorsitz - Vizepräsidenten sind Rektoren Lequy und Strackeljan

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt hat einen neuen Präsidenten: Mit dem heutigen Tag übernimmt Prof. Dr. Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Amt. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, und Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, gewählt.

Prof. Dr. Udo Sträter ist erstmals Präsident der LRK. Der Kirchenhistoriker ist seit 2010 Rektor der Universität Halle und war zuvor Vize-Präsident der LRK. Seit dem Wechsel von Prof. Dr. Armin Willingmann als Staatssekretär in das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung im Mai hatte Sträter den LRK-Vorsitz bereits kommissarisch geführt. 

Vizepräsidenten sind ab 1. November Prof. Dr. Anne Lequy, Professorin für Fachkommunikation Französisch und seit 2014 Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, sowie Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Professor für Technische Mechanik und seit 2012 Rektor der Universität Magdeburg.

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Der Dringlichste zuerst – Erstaufnahmesystem optimiert Abläufe in der Notaufnahme im Klinikum Dessau

Etwa 120 Patienten kommen täglich in die Notaufnahme des Städtischen Klinikums Dessau. Pro Jahr summiert sich diese Patientenzahl auf rund 42.500 Kontakte. „Wir stehen für dringende Notfälle an 365 Tagen rund um die Uhr bereit. Jeder Patient, der die Notaufnahme aufsucht oder per Rettungswagen dorthin gebracht wird, hat Anspruch auf eine Behandlung. Allerdings fordern zunehmend auch Menschen diese Versorgungsleistung ein, die mit ihren Beschwerden in eine Hausarztpraxis gehen könnten. Das bringt ohnehin begrenzte Ressourcen in hochspezialisierten Abteilungen an Kapazitätsgrenzen“, beschreibt Dr. med. Joachim Zagrodnick die Situation und hofft mit der Einführung des Ersteinschätzungssystems in der Notaufnahme auf eine bessere Steuerung des Patientenaufkommens. Der Ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums Dessau verantwortet hier auch die Notaufnahme, die konstant mit einem Unfallchirurgen und einem Internisten besetzt ist. Bei Bedarf werden aus allen anderen Fachbereichen des Klinikums Dienstärzte hinzugezogen. Zudem arbeiten 26 Pflegekräfte und vier Verwaltungsbeschäftigte in der Notaufnahme. „Neben den personellen Kapazitäten halten wir eine sehr modern ausgestattete und organisierte Notaufnahme vor. Schockräume mit Computertomografen (CT) sind selbstverständlich und jetzt kommt die Erstaufnahme nach dem international anerkannten Manchester-Triage System (MTS) hinzu“, informiert Verwaltungsdirektor Dr. med. André Dyrna. Er sieht darin ein nachhaltiges Instrument zur Identifikation wirklicher Notfälle. Erfahrungen aus circa 300 Krankenhäusern, die bundesweit mit MTS arbeiten, bestätigen Verbesserungen im Hinblick auf Qualität und Sicherheit.

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Dessauer Kinderklinik als Diabeteszentrum anerkannt

Städtisches Klinikum DessauDiabetes mellitus ist eine Volkskrankheit. Laut Robert Koch-Institut sind etwa sechs Millionen Bundesbürger über 18 Jahre betroffen. Innerhalb der nächsten 15 Jahre wird mit acht Millionen Erkrankten gerechnet. Die chronische Stoffwechselerkrankung kommt immer häufiger vor und eine stetige Zunahme wird bereits bei Kindern- und Jugendlichen registriert, aktuell rund 25.000. Bei Kindern wird fast ausschließlich der insulinpflichtige Typ-1-Diabetes diagnostiziert, dessen Therapie eine komplette Umstellung des Alltags bedeutet. „Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Der Körper produziert kein Insulin mehr, so dass der Zuckergehalt im Blut steigt. Ist die Erkrankung erkannt, müssen der Blutzucker regelmäßig gemessen, die gesamte Ernährung einbezogen und Insulin gespritzt werden. Das alles dann noch unter Beachtung von Spiel, Sport und Bewegung, Schulstress, weiteren Erkrankungen und vielen anderen Faktoren, die den Blutzucker beeinflussen können. Eine Sisyphusarbeit für die Kinder und deren Familien.“ Für Dr. med. Uwe A. Mathony gehören betroffene Kinder und Jugendliche in ambulante und stationäre Medizineinrichtungen, die für die Diabetesbehandlung qualifiziert sind. Dementsprechend freut sich der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Städtischen Klinikum Dessau sehr darüber, dass seine Klinik jetzt als Zertifiziertes Diabeteszentrum der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) anerkannt ist.

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Mehr Überlebende trotz schwerster Verletzungen – Bergmannstrost ist erfolgreiches Traumazentrum

Trotz überdurchschnittlich hoher Verletzungsschwere seiner Patienten verzeichnet das BG Klinikum Bergmannstrost Halle im bundesweiten Vergleich eine höhere Überlebensrate. Das geht aus dem aktuellen Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hervor, an dem sich deutschlandweit 615 Traumazentren beteiligt haben. „Das Ergebnis bestätigt unser Konzept der konsequenten interdisziplinären Notfallbehandlung von Schwerstverletzten und spiegelt unsere langjährige Erfahrung als Unfallkrankenhaus wider“, erklärt Prof. Dr. Dr. Gunther Hofmann, Leiter des Traumazentrums und Ärztlicher Direktor des Bergmannstrost.

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