Drillinge geboren – Eingriff im Mutterleib rettet Leben

Tristan, Anouk und Zoé heißen die drei kleinen Erdenbürger, die am 31. März 2017 im halleschen Universitätsklinikum geboren worden sind. Eigentlich sollten sie Braunschweiger werden, doch eine schwere Erkrankung machte den Eltern einen Strich durch die Rechnung. Zwei der Drillinge litten an dem fetofetalen Transfusionssyndrom (FFTS). Dieses kann bei eineiigen Mehrlingen entstehen, wenn ihre Blutkreisläufe miteinander über die Plazenta im Mutterleib verbunden sind. Das „Spenderkind“ nimmt dabei zu wenig Blut auf und es kommt dadurch zu einer Unterversorgung. Das Kind wächst nur langsam. Das „Empfängerkind“ nimmt hingegen zu viel Blut auf und das Herz muss stärker arbeiten. Es droht eine Herzschwäche. Für beide Kinder ist die Situation lebensbedrohlich. Das dritte Kind hat meist gute Überlebenschancen. Wenn zwei Babys eine Plazenta teilen, kommt es in jedem zehnten Fall zu einem FFTS.

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Mitteldeutsches Kompetenznetz für Seltene Erkrankungen gehört zum „European Reference Network“

Logo medizinische Fakultät OvGUInternationale Anerkennung für Mitteldeutsches Kompetenznetz für Seltene Erkrankungen im Universitätsklinikum Magdeburg/Beteiligung am „European Reference Network“

Es gibt über 8.000 unterschiedliche seltene Erkrankungen. Die Bereitstellung von hochspezialisierter Behandlung und Versorgung für die Betroffenen kann eine große Herausforderung darstellen. Manchmal leben diese in abgelegenen Orten, wo es entweder keine Fachkenntnisse gibt oder diese nicht zugänglich sind. Um diesen Defiziten entgegenzuwirken, wurden im März 2017 insgesamt 24 Europäische Referenznetzwerke (ERN) in der Europäischen Union eingerichtet. Sie bieten eine einzigartige Möglichkeit für Fachzentren und Ärzte, in Europa grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten.

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Marburger Bund Landesverband Sachsen-Anhalt startet Umfrage zur Arbeitssituation ärztlicher Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus

Logo Marburger BundSeit vielen Jahren führt der Marburger Bund regelmäßig Umfragen zu den Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern durch. Auch 2017 haben wir erneut für unsere Mitglieder eine Umfrage gestartet. Während in den vergangenen Jahren vorwiegend die Arbeitsbedingungen, die Arbeitszeit und Weiterbildung im Vordergrund standen, interessieren uns aktuell auch Probleme, die mit Bedrohungssituationen im Krankenhaus oder im Notarztdienst entstehen können. Vor dem Hintergrund eskalierender Gewalt gegen Ärzte und Pflegekräfte haben wir deshalb diesen Aspekt in die Umfrage mit aufgenommen. Aufgrund fehlender Zahlen, ist es uns wichtig, zu erfahren, wie Sie bzw. Ihre Klinikleitungen mit Gewalt bzw. Bedrohungssituationen, die während der Arbeit mit Patienten und Angehörigen, aber auch Mitarbeitern entstehen und zu psychischen Belastungen führen können, umgehen. Sie interessieren sich für die Inhalte der Umfrage und möchten daran teilnehmen, auch wenn Sie kein Mitglied des Marburger Bundes sind? Setzen Sie sich mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung und fordern Sie die Umfrage an. Selbstverständlich sichern wir strikte Anonymität bei der Auswertung der Daten zu.

Telefon: 0391/628410
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0391/6284123

2. Konsensuskonferenz der Kardiologen und Herzchirurgen am 05. Mai 2017

Nach einer erfolgreichen Konferenz im letzten Jahr in Quedlinburg, aus der nach einem Folgetreffen der TASK-Force Kardiologie und Herzchirurgie Empfehlungen zur Gerinnungshemmung resultierten (Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 27 (2016) 10), trafen sich auf Einladung der Präsidentin der Ärztekammer und niedergelassenen Kardiologin Frau Dr. Simone Heinemann-Meerz und apl. Prof. Dr. Axel Schlitt aus der Rehabilitationsklinik Paracelsus-Harz-Klinik die kardiologisch tätigen Internisten, Kardiologen und Herzchirurgen unseres Bundeslandes zur zweiten Konsensuskonferenz, diesmal in der Ärztekammer in Magdeburg.

Anlass gab unter anderem der Herzbericht 2016, in dem unser Bundesland zum wiederholten Male die bundesweit höchste kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität aufwies (1).

Ziel war es, einen weiteren Beitrag zur besseren Versorgung der herzkranken Patienten in Sachsen-Anhalt zu leisten. Eine erfolgreiche Therapie scheitert oft an Schnittstellen, z. B. in der Behandlungskette Notarzt, Akutkrankenhaus, Rehabilitationsklinik, niedergelassener Kardiologe/Hausarzt.

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 18.04.2017 folgende Beschlüsse gefasst:

Stellenausschreibungen
1. Allgemeine fachärztliche Versorgung
Mangels bestehender Jobsharingverhältnisse bei ärztlichen Psychotherapeuten in Halle (Saale) können Zulassungen in folgendem Umfang erteilt werden:

Planungsbereich
(Raumordnungsregion)
Arztgruppe Stellenanzahl
Halle (Saale) Ärztliche Psychotherapeuten 1,5


Unter mehreren Bewerbern haben die Zulassungsgremien nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung

  • der beruflichen Eignung
  • der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit
  • dem Approbationsalter, der Dauer der Eintragung in die Warteliste gem. § 103 Abs. 5 Satz 1 SGB V
  • der bestmöglichen Versorgung der Versicherten im Hinblick auf die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes und
  • nach Versorgungsgesichtspunkten (wie z. B. Fachgebietsschwerpunkten, Barrierefreiheit und Feststellungen zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarfs in nicht unterversorgten Planungsbereichen)


zu entscheiden.

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