Dr. Julia Bartley setzt lange Tradition der Behandlung von Kinderwunschpaaren am Uniklinikum Magdeburg fort

Dr. Julia Bartley
Dr. Julia Bartley

Dr. Julia Bartley ist die neue Leiterin des eigenständigen Bereiches „Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie“ an der Universitätsfrauenklinik am Universitätsklinikum Magdeburg.

Nach ihrem Medizinstudium an der Ruhr-Universität Bochum, der Universidad de Oviedo (Spanien) sowie der Freien Universität Berlin absolvierte Dr. Bartley ihre Facharztausbildung an den Frauenkliniken der Charité und der Royal Infirmary of Edinburgh. An der Charité Frauenklinik hat sie die Zusatzqualifikationen in „Reproduktionsmedizin und gynäkologischer Endokrinologie“ sowie am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité die Zusatzqualifikation in „Sexualmedizin“ erworben. Dr. Bartley hat nach der Schließung des Bereiches „Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie“ an der Charité 2014 eine Tätigkeit in einer Berliner Schwerpunktpraxis für Reproduktionsmedizin aufgenommen.

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DFG-Projekt an der Universitätsmedizin Halle (Saale) untersucht den Einfluss des Proteins Tensin3 auf das Wanderungsverhalten von Krebszellen

Das große Problem an einer Krebserkrankung ist die Gefahr von Metastasen. Diese entstehen aufgrund der Wanderung von Krebszellen im Körper. Ein Molekül, was damit in Verbindung gebracht wird, ist das Protein Tensin3 (Tns3). Welchen Einfluss dieses auf das Wanderungsverhalten von Krebszellen hat, untersucht ein neues Projekt der Universitätsmedizin Halle (Saale) unter Leitung von Prof. Dr. Guido Posern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben mit rund 222.000 Euro für drei Jahre.

„Tensine sind Verbindungsmoleküle, es gibt Tensin 1, 2 und 3. Das Protein Tensin3 steuert die Anheftung von Zellen, hat Einfluss auf die Zellwanderung und das Verhalten von Tumorzellen“, erklärt Prof. Posern, Direktor des Instituts für Physiologische Chemie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Fast alle Körperzellen außer Blutzellen heften sich im Gewebe an – sei es an andere Zellen oder an nicht-zelluläre Gewebsanteile wie die extrazelluläre Matrix, so Posern. „Dass Zellen nie frei sind, ist ein wichtiger Mechanismus. Die Anheftung brauchen sie, um in einem Organismus an einem bestimmten Ort ihre spezifischen Aufgaben zu erfüllen. Wenn sie sich nicht mehr anheften können, sterben sie normalerweise ab“, erklärt er.

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DFG-Projekt der Universitätsmedizin Halle (Saale) untersucht den Zusammenhang zwischen dem Testosteronmangel und der Zunahme des Bauchfetts beim Mann

Wenn Männer an der Krankheit Hypogonadismus (Testosteronmangel) leiden, ist dies häufig auch mit einem vergrößerten Bauchumfang verbunden. Was bisher schon bekannt ist: Ein normaler Testosteronspiegel unterdrückt die Ausreifung neuer Fettzellen. Doch bisher ist unzureichend erforscht, wie das geschieht. Ein neues Projekt von Dr. Thomas Greither und Professor Dr. Hermann Behre vom Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie der Universitätsmedizin Halle (Saale) geht dieser Frage nach und wird damit über zwei Jahre mit 165.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 21.08.2018 folgende Stellenausschreibungen beschlossen:

Stellenausschreibungen

Es können Zulassungen im folgenden Umfang erteilt werden:

Unter mehreren Bewerbern haben die Zulassungsgremien nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung

  • der beruflichen Eignung
  • der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit
  • dem Approbationsalter, der Dauer der Eintragung in die Warteliste gem. § 103 Abs. 5 Satz 1 SGB V
  • der bestmöglichen Versorgung der Versicherten im Hinblick auf die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes und
  • nach Versorgungsgesichtspunkten (wie z. B. Fachgebietsschwerpunkten, Barrierefreiheit und Feststellungen zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarfs in nicht unterversorgten Planungsbereichen)

zu entscheiden. Über vollständige Zulassungsanträge, die die nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen Unterlagen und Nachweise enthalten, entscheidet das Zulassungsgremium erstmalig nach Ablauf der Bewerbungsfrist vom 07.09.2018 bis 25.10.2018.

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Infomaterialien zur Organ- und Gewebespende

„Meine Erklärung zur Organ- und Gewebespende“ Möglichkeiten der Dokumentation in Organspende-ausweis und Patientenverfügung, Quelle: BZgA

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

Es ist wichtig, dass sich die Menschen mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinandersetzen, um für sich eine persönliche Entscheidung treffen zu können. Vor dem Hintergrund, dass ein großer Aufklärungsbedarf in der Allgemeinbevölkerung besteht, hat die BZgA eine Informationsbroschüre zum Thema „Dokumentation der Entscheidung zur Organspende im Organspendeausweis und in der Patientenverfügung“ erstellt, die Sie sich kostenlos herunterladen können unter www.organspende-info.de

Mit Hilfe der Broschüre „Meine Erklärung zur Organ- und Gewebespende. Möglichkeiten der Dokumentation in Organspendeausweis und Patientenverfügung“ sollen Personen, die eine Patientenverfügung erstellen möchten, dazu angeregt werden, sich mit der eigenen Organ- und Gewebespendebereitschaft auseinanderzusetzen und diese Entscheidung auch in der Patientenverfügung festzuhalten.

Auf dieser Internetseite können Sie sich zudem allgemein zum Thema Organspende sowie über die Möglichkeit, den Ablauf und die Bedeutung von Organspende informieren. Zahlreiche Links zu Fachverbänden, Transplantationszentren sowie Betroffenen- und Selbsthilfegruppen sind dort zu finden. Zahlreiche Broschüren und Flyer zu unterschiedlichen Organspende-The-men können kostenfrei über das Bestellsystem der BZgA – auch für das Wartezimmer – angefordert oder als PDF heruntergeladen werden.

Gestaltung Cover: neues handeln GmbH;
Fotograf: Hardy Welsch