Röntgeneinrichtungen - für das Übersenden der Sachverständigenprüfberichte an die zuständige Behörde ist der Betreiber verantwortlich

Logo Sachsen-AnhaltRöntgen-Einrichtungen müssen vor ihrer Inbetriebnahme und dann alle fünf Jahre durch einen Sachverständigen geprüft werden. Eine Kopie des daraus resultierenden Prüfberichtes hat der Betreiber der Röntgeneinrichtung unverzüglich an seine (für die Röntgenverordnung zuständige) Aufsichtsbehörde zu senden.

Bislang haben die Sachverständigen dem Betreiber das Übersenden der Prüfberichtskopie an die Aufsichtsbehörde freiwillig abgenommen. Das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) hat in letzter Zeit aber festgestellt, dass nicht mehr alle Sachverständigen diesen Service bieten.

Das LAV erinnert deshalb gezielt an die oben genannte Verpflichtung. Es lohnt sich – wer eine Kopie des Sachverständigen-Prüfberichtes nicht unverzüglich an „seine“ Aufsichtsbehörde übersendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit 250 bis 5000 € Bußgeld belegt werden kann.

Wohin müssen Sie Ihre Prüfberichte senden? (Bei Inbetriebnahme einer Röntgeneinrichtung natürlich auch Ihre Anzeigeunterlagen inkl. der Bescheinigung des Sachverständigen!)

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Der fünfte Jahrgang der Klasse Allgemeinmedizin startet

Logo Universitätsklinikum Halle (Saale)Auszeichnung im Demografiewettbewerb des Landes erhalten

Die „Klasse Allgemeinmedizin“ hat Zuwachs bekommen: 20 Studienanfänger wurden neu in das Projekt aufgenommen. Für den fünften Jahrgang der „Klasse Allgemeinmedizin“ hatte es 40 Bewerbungen unter den Medizinstudierenden des ersten Semesters gegeben. Alle Bewerber mussten sich Auswahlgesprächen stellen. Mittlerweile haben die neuen Teilnehmer/innen des Projektes ihre Mentoren kennengelernt, die sie in den kommenden Jahren im Rahmen des Medizinstudiums betreuen werden. Sie alle sind Teil eines sehr erfolgreichen Projektes, welches mehrfach ausgezeichnet worden ist. Gerade hat die „Klasse Allgemeinmedizin“ den zweiten Platz in der Kategorie „Bewegung“ beim Demografiewettbewerb des Landes Sachsen-Anhalt erhalten. Mit dem Demografiepreis werden Personen, Institutionen und Unternehmen gewürdigt, die mit ihren Projekten und Initiativen maßgeblich zur Gestaltung des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt beigetragen haben.

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3. Magdeburger Antiinfektivatag

Am 25.11.2015 fand der 3. Magdeburger Antiinfektivatag des Universitätsklinikums Magdeburg statt. Die Veranstaltung fokussierte auf ein „Update zur Therapie und Prophylaxe von Infektionen“ und war mit 140 Teilnehmern, die aus Kliniken Magdeburgs und der Umgebung sowie aus Gesundheitsämtern, Apotheken, Laborarztpraxen und Arztpraxen kamen, sehr gut besucht.

In einem exzellenten Vortrag zu „Neuen Antibiotika“ warnte Prof. T. Welte (Medizinische Hochschule Hannover) vor einer „Antibiotika-Übertherapie“ und rief dazu auf, empfindliche Bakterien möglichst gezielt mit in vielen Fällen besser wirksamen Schmalspektrumantibiotika zu behandeln. Viel zu oft werden z. B. Methicillin-sensible Staphylococcus aureus nicht mit Flucloxacillin, sondern mit Reserveantibiotika wie Vancomycin oder Carbapenemen behandelt. Ebenso forderte er, eine kalkulierte Antibiotikatherapie nach Vorliegen des mikrobiologischen Befundes zu überprüfen und gegebenenfalls die Therapie zu deeskalieren. Des Weiteren stellte er das neue Ketolid-Antibiotikum Solithromycin mit Wirkung gegen Makrolid-resistente Bakterien, das neue Oxazolidinon Tedizolid, welches bei Linezolid-resistenten Erregern eingesetzt werden kann, sowie Ceftolozan/Tazobactam, eine neue Alternative zur Behandlung von Carbapenem-resistenten Pseudomonaden, vor.

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Berufung von Prof. Dr. Thomas Tüting

Prof. Dr. Thomas Tüting
Prof. Dr. Thomas Tüting

Neuer Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Magdeburg

Prof. Dr. Thomas Tüting ist Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Magdeburg. Der neuberufene Lehrstuhlinhaber für Dermatologie trat am 1. Oktober 2015 die Nachfolge von Prof. Dr. Harald Gollnick an, der in den Ruhestand verabschiedet worden ist.

Zur Person: Prof. Dr. med. Thomas Tüting, Jahrgang 1962, erhielt 1987 seine Approbation als Arzt nach dem Medizinstudium in Frankfurt/Main. Seine Facharztausbildung absolvierte er an den Bundeswehrkrankenhäusern München und Koblenz sowie an der Universitäts-Hautklinik Mainz.

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Syrischer Arzt entwickelt Handbuch für die Behandlung arabisch sprechender Patienten

Logo AlexianerDas Manual erleichtert die Verständigung mit erkrankten Flüchtlingen, die weder deutsch noch englisch sprechen

Der Arzt Eyad Rajab von der Alexianer Klinik Bosse Wittenberg hat ein zweisprachiges Handbuch für die Krankenhausbehandlung arabisch sprechender Patienten entwickelt. Der Syrer ist Assistenzarzt der Klinik für Neurologie. Mit dem deutsch-arabischen Manual können sich Klinikmitarbeiter und neurologische Patienten ohne Übersetzer verständigen.

Inhaltlich begleitet das Handbuch den gesamten Aufenthaltsprozess eines Patienten in der Klinik für Neurologie. Es erfasst die zehn häufigsten neurologischen Notfälle bei jüngeren Patienten und klärt über dringende Untersuchungen auf. „Das Handbuch enthält die wichtigsten neurologischen Differentialdiagnosen, die einer sofortigen Therapie bedürfen. Dazu gehören akuter Schmerz, insbesondere Kopfschmerz, Schlaganfall, akute Bewusstseinsstörung und Schwindel“, erläutert Dr. Philipp Feige, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Alexianer Klinik Bosse Wittenberg. „Damit wir erkrankten Flüchtlingen aus Syrien und anderen arabischen Ländern rasch helfen können, versorgen wir alle relevanten Klinikbereiche mit dem Handbuch, von der Aufnahme über die Pflege bis hin zu den Ärzten.“

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