In Memoriam

Dr. med. Gisela Prillwitz
Dr. med. Gisela Prillwitz * 1940 – † 2016

Nachruf für Dr. med. Gisela Prillwitz  * 1940 – † 2016

Am 19.11.2016 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unsere Freundin und Kollegin Dr. med. Gisela Prillwitz. Sie war Fachärztin für Innere Medizin und als Oberärztin mehr als 20 Jahre an der Inneren Klinik der Pfeifferschen Stiftungen unter Chefarzt Dr. Helmut Kahl tätig. Wir, die ehemaligen Kollegen/Kolleginnen und Freundinnen haben mit ihr eine treue Wegbegleiterin und geschätzte Ratgeberin verloren.

Gisela Prillwitz wurde in Gallensow (Westpreußen) als ältestes von 3 Kindern geboren. Sie gehörte mit ihrer Mutter und den beiden Geschwistern zu den Kriegsflüchtlingen aus den östlichen Gebieten, die sich im Nachkriegsdeutschland (in Stendal/Altmark) wiederfanden und dort ohne Vater (er war lange Zeit vermisst, dann für tot erklärt) eine neue Existenz aufbauen mussten. Sie war eine gute Schülerin, musste aber nach der 8. Klasse abgehen, um frühestmöglich zum Unterhalt der Familie beitragen zu können. Ihre alleinerziehende Mutter mit drei Kindern hatte es auch in den 50er Jahren in der DDR nicht leicht.

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Das Präventionsprogramm der Burgenlandklinik „Immun gegen Stress“

„Man soll den Brunnen nicht erst zudecken, wenn das Kind hineingefallen ist." In diesem Sinne hat die Burgenlandklinik in Bad Kösen vor einem Jahr ein ambulantes Programm zur Gesundheitsprävention ins Leben gerufen. Seitdem kommen Woche für Woche Burnout gefährdete Arbeitnehmer, um im „Hamsterrad inne zu halten“ und zu lernen, trotz der hohen beruflichen wie privaten Anforderungen Gesundheitsbewusstsein im Alltag zu bewahren bzw. zu etablieren. „Oberstes Anliegen ist die Förderung der Eigenmotivation und Selbstkompetenz, um einen nachhaltigen Ausbau des Gesundheitsbewusstseins zu erreichen“ so Dr. Ballaschke, Chefarzt der Burgenlandklinik, unter dessen Leitung das Programm ins Leben gerufen wurde.

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Palliativ- und Hospizakademie Magdeburg gestartet

Professionelle Fort- und Weiterbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche

„Wir wollen Menschen begleiten. Die Begegnung mit sterbenden Menschen ist Alltag bei uns in den Pfeifferschen Stiftungen. Alltag an vielen Krankenbetten und in der Hospizarbeit”, sagt Anuschka Ruszynski, Leiterin der Hospiz- und Palliativakademie Magdeburg. Mit der Bildungseinrichtung sind die Pfeifferschen Stiftungen seit Ende 2016 am Start.

Frau Ruszynski, warum kommt Pfeiffers jetzt mit dieser Akademie?

Mit der neuen Palliativgesetzgebung werden Fort- und Weiterbildungen in der Palliativversorgung gesetzlich gefordert. Die 2010 verabschiedete Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, der Pfeiffers 2014 beigetreten ist, soll mit Unterstützung der Politik systematisch und nachhaltig umgesetzt werden. Der dritte Leitsatz der Charta bezieht sich auf die Anforderungen an die Aus-, Weiterund Fortbildung: Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht auf eine angemessene, qualifizierte und bei Bedarf multiprofessionelle Behandlung und Begleitung. Um diesem gerecht zu werden, müssen die in der Palliativversorgung Tätigen die Möglichkeit haben, sich weiter zu qualifizieren, um so über das erforderliche Fachwissen, notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie eine reflektierte Haltung zu verfügen. Für diese Haltung bedarf es der Bereitschaft, sich mit der eigenen Sterblichkeit sowie mit spirituellen und ethischen Fragen auseinanderzusetzen.'

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Walter-Krienitz-Verein zur Förderung der Medizin e. V.

Walter-Krienitz-Verein zur Förderung der Medizin e. V. verleiht Gedenk- und Doktorandenpreis im Gleimhaus Halberstadt

Anlässlich der Verleihung des Gedenk- und Doktorandenpreises des „Walter-Krienitz-Vereins zur Förderung der Medizin e. V.“ luden der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. med. Steffen Rickes und sein Stellvertreter Dr. med. Peter Rauh zur Preisübergabe in das Gleimhaus Halberstadt. Der Halberstädter Arzt Dr. Walter Krienitz (1876 – 1943) gilt als einer der Wegbereiter der modernen Magenbakteriologie und hatte als einer der Ersten das Magenbakterium Helicobacter pylori beschrieben.

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HELIOS Bördeklinik begrüßt neue Mitarbeiter

Dr. med. Hans-Georg Damert
Wurde zum Chefarzt ernannt: Dr. med. Hans-Georg Damert
Burkhardt Lotz
Burkhardt Lotz unterstützt als Oberarzt das Team der Chirurgie und Orthopädie
Dipl.-Med. Peter Bönicke
Dipl.-Med. Peter Bönicke ist neuer Leitender Oberarzt in der Radiologie

In der HELIOS Bördeklinik sind seit dem Jahreswechsel zwei neue Kollegen im ärztlichen Dienst tätig – ein Leitender Oberarzt in der Radiologie sowie ein Oberarzt in der Klinik für Chirurgie und Orthopädie. Der bisherige Departmentleiter Dr. med. Hans-Georg Damert wurde mit dem Jahreswechsel zum Chefarzt ernannt.

Dipl.-Med. Peter Bönicke unterstützt seit Anfang Januar als Leitender Oberarzt das Team der Radiologie der HELIOS Bördeklinik. Der 56-jährige absolvierte sein Medizinstudium an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Seit 1987 war er im AMEOS Klinikum Halberstadt tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt der Klinik für Radiologie. „Ich freue mich, dass wir mit Dipl.-Med. Peter Bönicke einen ausgewiesenen Experten in der bildgebenden Diagnostik gewinnen konnten. Er wird zukünftig für stationäre und ambulante Patienten ein kompetenter Ansprechpartner sein“, sagt Michael Lange, Klinikgeschäftsführer der HELIOS Bördeklinik.

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