Universitätsmedizin Halle (Saale) erhält 70.000 Euro

von der Robert Bosch Stiftung für den Ausbau der interprofessionellen Lehre

Was in anderen Ländern wie Kanada, Schweden oder den USA schon fester Bestandteil in der Ausbildung der Gesundheitsberufe ist, findet in Deutschland erst seit wenigen Jahren Beachtung: eine interprofessionell gestaltete Lehre (IPL). Eine Ausweitung des interprofessionellen Lehrangebotes der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das maßgeblich im Dorothea Erxleben Lernzentrum (DELH) vorangetrieben wird, wird nun von der Robert Bosch Stiftung im Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ mit 70.000 Euro über zwei Jahre gefördert.

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Lungenklinik Lostau mit neuem Chefarzt in der Klinik für Thoraxchirurgie

Dr. Oliver Oster
Dr. Oliver Oster

Erfahrener Experte in der Behandlung von Lungenkrebs für die Region Magdeburg

Zum 1. August übernahm Dr. Oliver Oster den Fachbereich Thoraxchirurgie an der Lungenklinik Lostau. Er wurde damit Nachfolger von PD Dr. Heinz Wertzel, der in seinen wohlverdienten Ruhestand geht. Herr Dr. Oster ist Facharzt für Herz- und Thoraxchirurgie und arbeitete als Oberarzt unter anderem an den Universitätskliniken Erlangen und Münster.

„Das fachliche Spektrum der Lungenklinik ist einzigartig in Sachsen-Anhalt“, so Stefan Begemann, Geschäftsführer des Hauses, das seit Mitte der 90er Jahre zu den Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg gehört und bereits in der DDR auch international eine hohe fachliche Anerkennung genoss. „Hier wurden wichtige Diagnostikmethoden, wie die Katheterbiopsie zur Karzinomdiagnostik, entwickelt.

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Erlös aus Benefizaktion „Rudern gegen Krebs“ eingesetzt – Wissenschaftliches Projekt gestartet

Sporttherapie für Krebspatienten

Die Zeiten, in denen Patienten mit einer Tumorerkrankung während und nach der Therapie dazu geraten wird ,sich körperlich zu schonen, sind vorbei. Anhand einer Vielzahl von Studien konnte nachgewiesen werden, dass Bewegungstherapie in allen Erkrankungsphasen von Bedeutung ist. Körperliches Training verbessert und verhindert u. a. zahlreiche tumor- und therapiebedingte Nebenwirkungen, zeigt günstige Effekte auf physiologische Leistungsparameter und kann bei bestehenden Tumorerkrankungen das Mortalitätsrisiko reduzieren. Durch ein gezieltes körperliches Training kann Vertrauen zum eigenen Körper aufgebaut, das subjektive Wohlbefinden gesteigert und die Lebensqualität der Patienten insgesamt verbessert werden.

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Stand der Krebsregistrierung in Sachsen-Anhalt

Quelle: Klinische Krebsregister (Kartenmaterial: www.d-maps.com/carte.php?num_car=23759&lang=de)
Quelle: Klinische Krebsregister (Kartenmaterial: www.d-maps.com/carte.php?num_car=23759&lang=de)

Mit dem Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG vom 03.04.2013) werden alle Bundesländer verpflichtet, eine flächendeckende klinische Krebsdokumentation im Land zu realisieren. Durch die Erfassung aller Krebsneuerkrankungen (siehe Bundesanzeiger vom 28.04.2014) und deren Behandlung im Einzugsgebiet soll eine Verbesserung der onkologischen Versorgungsqualität und der interdisziplinären und intersektoralen Zusammenarbeit erreicht werden. Nach der in Sachsen-Anhalt seit dem Jahr 2000 geltenden Meldepflicht für die epidemiologische Krebsregistrierung ist vorgesehen, die Meldepflicht auf die behandlungsbegleitende klinische Krebsdokumentation auszudehnen. Das entsprechende Landesgesetz soll ab 2017 in Kraft treten. Einige Kerninhalte lassen sich jedoch schon heute darstellen:

Das zukünftige Landeskrebsregister Sachsen-Anhalt soll an drei regional zuständigen Registerstandorten (Dessau, Halle, Magdeburg) den Kontakt zu den Versorgern im jeweiligen Einzugsgebiet pflegen. Dort werden Ihre Meldungen entgegengenommen und durch Weiterleitung eines definierten Datensatzes an das epidemiologische Krebsregister die epidemiologische Meldepflicht erfüllt.
Derzeit müssen die Meldungen an das klinische Krebsregister noch auf der Basis einer Patienteneinwilligung erfolgen.

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Ausschreibung „Sponsoring Dissertationen Versorgungsforschung“

Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ lobt hiermit einmalig die finanzielle Unterstützung von Dissertationen auf dem Gebiet der Versorgungsforschung aus. Bis zu vier Doktorarbeiten werden mit einem Betrag in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt.

Zur Teilnahme berechtigt sind Doktoranden/Doktorandinnen, die sich in ihrer Arbeit mit der Versorgungsforschung befassen. Die Doktorarbeit muss in 2016 begonnen werden oder in 2016 noch in Bearbeitung sein. Mit der Bewerbung einzureichen sind

  • eine Vita des Bewerbers/der Bewerberin.
  • die schriftliche Bestätigung des Promotionsthemas, des Bearbeitungsstandes und der vorgesehen Bearbeitungszeit durch die Fakultät oder den Doktorvater/die Doktormutter (Betreuer/Betreuerin)
  • eine Beurteilung durch den Doktorvater/die Doktormutter.


Die Bewertung der eingereichten Themen erfolgt durch das Kuratorium der Stiftung, das auch über die Vergabe der Förderung entscheidet. Im Kuratorium vertreten sind neben der Stifterin des Preises, der Deutschen Ärzteversicherung AG, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

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