Ärzteinformation Crystal/Methamphetamin

Logo der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-AnhaltLandesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumenten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

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Krebs in Sachsen-Anhalt – Landesbericht des GKR erschienen

Das Gemeinsame Krebsregister ist das epidemiologische Krebsregister für die neuen Bundesländer und Berlin. Vor kurzem veröffentlichte das Gemeinsame Krebsregister einen Landesbericht zum aktuellen Krebsgeschehen in Sachsen-Anhalt.

Darin werden ausführliche Daten nicht nur zur Krebsinzidenz und -mortalität in den Jahren 2010-2011 vorgelegt, sondern auch zur Prävalenz, zur Entwicklung der Überlebensraten und hinsichtlich der zukünftig zu erwartenden Fallzahlen im Land Sachsen-Anhalt. Der Bericht enthält Auswertungen nach Kreisen, die als detaillierte Tabellen und für die wichtigsten Krebserkrankungen als Karten dargestellt werden. In den Berichtsjahren 2010-2011 erkrankten in Sachsen-Anhalt jährlich durchschnittlich 7.693 Männer und 6.389 Frauen an einer bösartigen Neubildung, ohne nicht-melanotische Hauttumoren (mit C44 sind es 8.753 Männer und 7.262 Frauen). Das entspricht einer jährlichen altersadjustierten Neuerkrankungsrate (nach Europastandardbevölkerung, ESR) von 427 pro 100.000 bei Männern und 300 pro 100.000 bei Frauen. Damit liegt die Neuerkrankungsrate in Sachsen-Anhalt bei Männern und Frauen unter der Schätzung für Deutschland, die bei Männern 459 und bei Frauen 347 pro 100.000 beträgt (Quelle: GEKID). Für das Diagnosejahr 2014 erwartet das GKR nach eigener Schätzung bei Männern 8.019 und bei Frauen 6.636 neue Krebserkrankungen (ohne nicht-melanotische Hauttumoren).

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Besonderheiten der Therapie junger Menschen mit Drogenabhängigkeit

Logo Therapiehof SotterhausenEine Einrichtung stellt sich vor

Der Therapiehof Sotterhausen in Sachsen-Anhalt bietet ein ganz spezifisches Angebot für junge drogenabhängige Menschen.

Die Patienten kommen aus allen Gesellschaftsschichten, jedoch nimmt die Zahl von jungen Menschen, die noch keinen Schulabschluss oder keine Berufsausbildung haben, in der Therapie immer mehr zu. Oft beginnt der Erstkonsum von Drogen im Alter von 11 bis 13 Jahren, nachfolgend kommt es zu Leistungseinbußen, Schulabbrüchen, Nicht-Beendigung von Ausbildungen und durch die Notwendigkeit der Finanzierung des Konsums auch zu kriminellen Delikten. Aus diesem Grunde bietet der Therapiehof Sotterhausen ein Angebot für junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren. In den letzten Jahren hat sich das Konsummuster bei Drogenabhängigkeit in den Langzeiteinrichtungen zur Entwöhnungsbehandlung deutlich verändert. Der i.v.- und Heroin-Konsum steht nicht mehr wie in früheren Jahren im Vordergrund, sondern die meisten jungen Menschen kommen mit ausgesprochener Polytoxikomanie. Der Konsum erfolgt überwiegend nasal und inhalativ, weniger intravenös.

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Demenzerkrankungen in Forschung und Praxis

Logo der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgFachlicher Austausch von Neurowissenschaftlern und Hausärzten

Zu einem fachlichen Austausch mit Hausärzten aus Sachsen-Anhalt hatten die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE Magdeburg) am 25. Februar 2015 eingeladen. Basis dieses Austauschs bildeten erste Erkenntnisse des Projektes NEUROTRANS (Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, FZ 01GP1307) unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Herrmann, Institut für Allgemeinmedizin, und Prof. Dr. Bernt-Peter Robra, Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie.

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Erster weltweiter Tag der angeborenen Fehlbildungen am 03. März 2015

Ein Verbund von zwölf führenden weltweiten Gesundheitsorganisationen initiierte den 03.03.2015 als ersten weltweiten Tag der angeborenen Fehlbildungen mit dem Ziel, das Bewusstsein für das Auftreten von angeborenen Fehlbildungen zu erhöhen, primäre Präventionsprogramme zu entwickeln und umzusetzen sowie Kranken- und Pflegeleistungen den Bedürfnissen anzupassen.

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