Anmerkungen eines alten Internisten zur Alternativmedizin

Aus eigenem Erleben: einige Überlegungen zur nicht-schulmäßigen Medizin

Mit Schrecken beobachtet ein alter Internist, mit welcher Vehemenz sogar Ärzte als medizinische Querdenker, Impfgegner und Corona-Verleugner in der Öffentlichkeit auftreten. Was da auf Markt- und anderen Plätzen geäußert wird, ist Paramedizin in Reinkultur. Das regt mich an, aus eigenem Erleben einige Anmerkungen zur nicht-schulmäßigen Medizin zu machen.

Nach dem Ende meiner akademischen Laufbahn an einer Universitätsklinik für Innere Medizin lernte ich eine andere Sparte der Medizin kennen – die Rehabilitationsmedizin. Diese wird oft unterschätzt, aber sie ist anspruchsvoller und vielschichtiger, als ich in meiner Zeit als Hochschulmediziner je geglaubt hatte. Denn der Rehabilitationsmediziner muss nicht nur sein Fach beherrschen, sondern auch Probleme der Psychologie, Physiotherapie, Ergotherapie und Sozialkunde bedenken, und sollte die Zusammenarbeit mit einem kompetenten „Reha-Team“ pflegen. Darüber hinaus hatte ich aber auch Kranke zu betreuen, die oftmals mehr als nachdrücklich wünschten, keinesfalls mit „giftigen chemischen“ Medikamenten, sondern nur mit natürlichen Heilmitteln behandelt zu werden. Damit waren meist pflanzliche Präparate, aber auch homöopathische oder orthomolekulare Präparationen, Organextrakte (Thymus, Milz), Enzympräparate mit angeblich antiphlogistischen, immunstimulierenden und antikanzerogenen Effekten oder Bach-Blüten (Homöopathie-ähnliche Aufbereitungen von 38 Blüten wildwachsender Kräuter nach Dr. Edward Bach) gemeint.

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Ethische Entscheidungen am Lebensanfang – Weltfehlbildungstag am 3. März 2021

Die pränatale genetische Diagnostik stand im Fokus der Online-Fortbildungsveranstaltung des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt anlässlich des Weltfehlbildungstages am 3. März. Das Online-Format stellt neue Herausforderungen dar und so begrüßte Frau Dr. med. A. Rißmann (Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt) schon 30 Minuten vor Beginn sukzessive die Teilnehmer mit dem Technik-Check und stellte die Referenten vor.

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Jahresrückblick des Zentrums für Innere Medizin der Universitätsmedizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg – Das Jahr 2020

Die Referenten des Zentrums für Innere Medizin während des virtuellen Jahresrückblicks Foto: eigener Screenshot während der Veranstaltung
Die Referenten des Zentrums für Innere Medizin während des virtuellen Jahresrückblicks Foto: eigener Screenshot während der Veranstaltung

Der 11. Internistische Jahresrückblick der Universitätsmedizin Magdeburg erfreute sich trotz des pandemiebedingt virtuellen Formats einer sehr großen Resonanz. In dem von COVID-19 dominierten Jahr gab es zahlreiche weitere wichtige Entwicklungen auf allen Gebieten der Inneren Medizin.

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Schmerzkonferenz „Radioligandentherapie mit Lutetium-177-PSMA bei fortgeschritten metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom"

Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. lädt zu folgender interdisziplinärer Schmerzkonferenz ein:

31.05.2021
J. Wüstemann, Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin Magdeburg
„Radioligandentherapie mit Lutetium-177-PSMA bei fortgeschritten metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom
Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht: Sr. Hella, Schmerzambulanz, Tel.: 0391/6713350, Fax: 0391/6713971
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.