Erste Hospitation von Magdeburger Medizinstudenten in der Apotheke

Logo ApothekerkammerMarkus Wehrle und Amadeo Touet hatten bisher noch keine Apotheke von innen gesehen, jedenfalls nicht hinter den Kulissen. Zwar waren sie schon des Öfteren als Patient in der Offizin, also im Verkaufsbereich einer Apotheke, aber was im Hintergrund abläuft, blieb ihnen bisher verborgen. Umso überraschter waren die Medizinstudenten im 9. Semester, welche Aufgaben neben der Herausgabe eines Arzneimittels ein Apotheker zusätzlich bewältigen muss. „Eine wichtige Voraussetzung für eine sichere Arzneimittelversorgung der Patienten ist die Kommunikation von Arzt und Apotheker auf Augenhöhe. Wenn Medizinstudenten bereits in ihrer Ausbildung Hürden der Arzneimittelabgabe kennenlernen, kann das Verständnis für die notwendigen Rückfragen der Apotheker beim Arzt wachsen“, erklärte Dr. Ralf Gröpler seinen Hospitanten am 25. Oktober 2016.

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Generationswechsel in der universitären Nuklearmedizin des UKH

Eine Einrichtung stellt sich vor

Unter neuer Leitung erweitert die Abteilung für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Halle ihr diagnostisches und therapeutisches Spektrum und setzt dabei auf interdisziplinäre Kooperationen zur Verbesserung der Qualität in Patientenversorgung, Lehre und Forschung.

Seit Juli 2016 wird die eigenständige Abteilung für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Halle (UKH) von Dr. A. Odparlik geleitet. Gleichzeitig ist er Stellvertreter des derzeitigen geschäftsführenden Direktors (Prof. Dr. D. Vordermark) des neu gegründeten Departments für Strahlenmedizin, welchem ebenfalls die Klinik und Poliklinik für Radiologie und die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie angehören.
Bereits unter seinem Vorgänger Prof. Dr. M. Bähre, dem vormaligen Direktor der Nuklearmedizin, war Dr. A. Odparlik ab dem Jahr 2012 als Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor tätig. Von Beginn an legte er dabei Schwerpunkte in der Einführung und Weiterentwicklung moderner nuklearmedizinischer Therapieverfahren sowie der Etablierung der Hybridbildgebung. Letztere erlaubt die kombinierte Darstellung von Stoffwechselvorgängen und Morphologie mittels Schnittbildgebung, was die Qualität der diagnostischen Aussagen entscheidend verbessert. Die Beschaffung eines modernen PET-Scanners mit einem volldiagnostisch nutzbaren 64-Zeilen-Computertomographen im Jahr 2014 und die Aufnahme der zusätzlichen Tätigkeit im MVZ des UKH war eine wesentliche Voraussetzung für diese Erweiterung des diagnostischen Angebots für interne und externe Partner.

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Roboter-assistierte Nierentransplantationen nach laparoskopischer Donornephrektomie in Halle (Saale)

Am Nierentransplantationszentrum der urologischen Universitätsklinik und Poliklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurden kürzlich die ersten zwei Nierentransplantationen mit dem OP-Robotersystem Da-Vinci in den neuen Bundesländern durchgeführt. Es handelt sich dabei, um die dritte und vierte in Deutschland, nach dem die ersten zwei an der von Prof. Dr. Michael Stöckle geleiteten Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, der Universität des Saarlandes einige Wochen zuvor durchgeführt worden.

Die roboter-assistierte Chirurgie ist in der Urologie mittlerweile Routine geworden, heute werden immer mehr komplexe onkologische Operationen roboter-assistiert durchgeführt, vorwiegend handelt es sich um funktions- und organerhaltende Tumoroperationen an Prostata und Niere. An ausgewiesenen Transplantationszentren konnte zwar die Entnahme einer Spenderniere entweder laparoskopisch oder roboter-assistiert durchgeführt werden, die Transplantation der Niere selbst blieb aber bislang Domäne der konventionellen offenen Chirurgie, laparoskopisch durchgeführte Transplantationen waren bisher nie gewagt worden, da sie als technisch äußerst schwierig gelten.

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Zweite Erxleben-Lecture

Akademischer Festakt zur Urkundenverleihung

Die meisten kennen einen Vertreter der Gattung Drosophila: die Fruchtfliege, die vor allem im Sommer herumschwirrt. Doch Drosophila sind auch sehr beliebte Insekten in der Forschung. Warum das so ist, erklärte Professorin Dr. rer. nat. Elisabeth Knust am 29. Oktober 2016 in ihrem Festvortrag „Klein, aber oho: Die Taufliege Drosophila in der Grundlagenforschung“ in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Diese zweite Erxleben-Lecture hielt die Direktorin des Max-Planck-Institutes für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden im Rahmen des akademischen Festaktes anlässlich der Urkundenübergabe an Habilitanden, Doktoranden sowie zum Goldenen Doktorjubiläum.

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Starkes Netzwerk für Orthopädie und Unfallchirurgie gegründet

Logo Helios Klinik Zerbst/AnhaltZum 1. Oktober 2016 begründen die HELIOS Kliniken in Zerbst/Anhalt, Vogelsang-Gommern, Burg und Neindorf das „Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Sachsen-Anhalt“. Ziele des neuen Kompetenzzentrums sind eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung durch ausgewiesene Experten an den Standorten und die professionelle Ausbildung ärztlicher Kolleginnen und Kollegen.

Leiter des neuen Zentrums ist Dr. med. Frank Friedrichs, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin und Wirbelsäulenerkrankungen und Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt. „Ich freue mich, dass wir Patienten in unserem neu gegründeten Zentrum zukünftig das gesamte Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie anbieten können. Dafür arbeiten die Experten verschiedener Disziplinen eng zusammen, um ihr Fachwissen standortübergreifend in die Diagnostik und Therapie der vielfältigen Erkrankungen des Knochenapparates einzubringen“, erklärt Enrico Jensch, Regionalgeschäftsführer der HELIOS Region Mitte Nord.

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