27. Magdeburger Chirurgengespräche und Herbsttagung der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung

27. Magdeburger Chirurgengespräche  und Herbsttagung der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung
Eröffnet wurde die überregional bekannte Veranstaltung durch Prof. Dr. Karsten Ridwelski (v. r.), Klinik f. Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinikums Magdeburg, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Lippert, Wissenschaftlicher Beirat des AN-Institutes für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH, und Prof. Dr. Dr. med. Roland Croner, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät.

Fast zwei Jahre mussten die Chirurgen überbrücken. 2019 fanden die letzten Magdeburger Chirurgengespräche statt. 2020 musste diese überregional bekannte Veranstaltung aufgrund der Coronapandemie ausfallen. 2021 wurden die 27. Magdeburger Chirurgengespräche verbunden mit der Herbsttagung der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung endlich wieder im Herrenkrug-Hotel in Magdeburg organisiert. Mehr als 180 Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und haben zwei Tage lang chirurgische Themen besprochen, diskutiert und über neue Entwicklungen informiert.

„Dabei hat sich wieder gezeigt, dass die Fachgespräche und -diskussionen bei einer Präsenzveranstaltung ganz anders möglich sind als in den digitalen Veranstaltungen, die durch die Coronapandemie vermehrt angeboten und genutzt werden“, sagt Prof. Dr. Karsten Ridwelski. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Magdeburg ist Hauptorganisator dieses Kongresses. Deshalb zeigten sich die Akteure glücklich und zufrieden, einmal wieder von Angesicht zu Angesicht diskutieren und sich austauschen zu können.

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Das erste Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt im Hybridformat

Die Präsenz-Referenten auf dem 17. Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt am 10.11.2021.
Die Präsenz-Referenten auf dem 17. Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt am 10.11.2021. v. l. n. r.: PD Dr. A. Rißmann (Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt), PD Dr. S. Turial (Kinderchirurgie Universitätsmedizin Magdeburg), Dr. U. Schulze (Geburtshilfe Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben, Wernigerode), Dr. H. Krause (Kinderchirurgie Universitätsmedizin Magdeburg), Prof. Dr. U. Möhrlen (Kinderchirurgie Universitäts-Kinderspital Zürich); Foto: E. Lindner

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gab es zum 17. Einsendertreffen des Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt am 10.11.2021 eine Premiere – das „Hybridformat“. Die Kombination aus Präsenzveranstaltung im Hörsaal (41 Teilnehmer) und der Option einer Online-Teilnahme (41 Teilnehmer verfolgten es am Bildschirm), erweiterte den Rahmen für den fachübergreifenden Austausch.

Am Beginn stand ein Grußwort aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, übermittelt durch Herrn Matthias Schiener. Der wissenschaftliche Einstieg der Vortragsreihe erfolgte durch Herrn Prof. Dr. med. Ueli Möhrlen (Zentrum für Fetale Diagnostik und Therapie, Universitäts-Kinderspital Zürich) zur Fetalchirurgie bei Spina bifida.

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3. Ethiktag am UKH – Klinische Ethik (nicht nur) in der Pandemie

Andre Nowak und Prof. Jan Schildmann mit Mitgliedern Klinischer Ethikkomitees aus Mitteldeutschland
Andre Nowak und Prof. Jan Schildmann mit Mitgliedern Klinischer Ethikkomitees aus Mitteldeutschland

Am 11.11.2021 fand am Universitätsklinikum in Halle (Saale) (UKH) der 3. Ethiktag in hybrider Form statt. Das von den Mitgliedern des Klinischen Ethikkomitees am UKH gewählte Thema „Klinische Ethik (nicht nur) in der Pandemie“ hatte für viele unerwartet eine besondere Aktualität, so dass sich in der Plenarveranstaltung mehr als 100 Teilnehmende zu drängenden ethischen Herausforderungen im klinischen Alltag, wie z. B. den Umgang mit ungeimpften Patient:innen und Mitarbeitenden während der Pandemie oder auch den Auswirkungen der Pandemie auf die Patient:innenversorgung und das Gesundheitspersonal austauschten.
Organisiert wurde die Veranstaltung in bewährter Weise durch das Klinische Ethikkomitee des UKH (Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Michael Bucher) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Direktor Prof. Dr. Jan Schildmann).

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Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung

Beschlüsse des Landesausschusses
Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat am 7.12.2021 folgende Stellenausschreibungen beschlossen:

Stellenausschreibungen
Es können Zulassungen im folgenden Umfang erteilt werden: 

Arztgruppe Planungsbereich Stellenzahl
Augenärzte Saalekreis 0,5
Augenärzte Wittenberg 0,5
Kinder- und Jugendärzte Börde 1,0
Kinder- und Jugendärzte Saalekreis 1,0
Ärztliche Psychotherapeuten Magdeburg 11,5
Psychotherapeuten Saalekreis 0,5
Urologen Harz 0,5
Urologen Stendal 0,5

 

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Umfangreiche Diagnostik und moderne Therapieverfahren bei Gefäßkrankheiten

Dr. Martin Mühlenweg, Leiter des Interdisziplinären Gefäßzentrums der Universitätsmedizin Halle.
Dr. Martin Mühlenweg, Leiter des Interdisziplinären Gefäßzentrums der Universitätsmedizin Halle.

Universitätsmedizin Halle eröffnet Interdisziplinäres Gefäßzentrum

Im bundesdeutschen Vergleich sind in Sachsen-Anhalt überproportional viele Menschen von arteriellen Gefäßkrankheiten betroffen. Mehr Patientinnen und Patienten als in jedem anderen Bundesland sterben hier in Folge einer kardiovaskulären Erkrankung wie z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder der sogenannten „Schaufensterkrankheit“. Mit der Gründung eines Interdisziplinären Gefäßzentrums (IGZ) will die Universitätsmedizin Halle diesem Umstand Rechnung tragen und als zentrale Anlaufstelle nicht nur die Behandlung von Gefäßkrankheiten im südlichen Sachsen-Anhalt, sondern auch die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen sowie die gefäßmedizinischen Rehabilitationsmaßnahmen verbessern.

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