Wissenschaftliches Symposium anlässlich des 65. Geburtstages von Professor Dr. Dr. Horst Claassen

Foto: Margarete Wegewitz

Zu seinem 65. Geburtstag am 14. September 2017 hat Herr Professor Horst Claassen vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu einem wissenschaftlichen Symposium mit festlichem Essen eingeladen. Der Vortragsteil fand am 16. September 2017 im Hörsaal des Instituts für Pathologie statt. Unter den Gästen waren: Altrektor Professor Diepenbrock, Altprorektor Professor Solms, Altdekan Professor Zierz, die Professoren Kleiber, Lasch, Markwardt und Struck sowie Professor Dehghani vom Institut für Anatomie und Zellbiologie.

Nach der Begrüßung eröffnete Herr Claassen den wissenschaftlichen Teil mit einem Vortrag zum „Einfluss von Östrogenen auf den Gelenkknorpel“. Wichtigstes Ergebnis war, dass Knorpel abbauende Enzyme, die sogenannten Matrix-Metalloproteinasen, unter dem Einfluss physiologischer Östrogendo­sen supprimiert werden.

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Anerkennung für Magdeburger Kinderarzt Prof. Dr. Gerhard Jorch

Prof. Dr. Gerhard Jorch
Prof. Dr. Gerhard Jorch
Foto: UKM

Prof. Dr. Gerhard Jorch, Direktor der Universitätskinderklinik Magdeburg, ist zum Tagungspräsidenten 2018 des „Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin“ vom 20. bis 23. September nächsten Jahres in Leipzig gewählt worden. Es ist der bedeutendste europäische Kinderärztekongress, der auf eine lange Tradition zurückblickt und dann bereits zum 114. Mal stattfinden wird.

Es ist die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, die zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie und dem Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland durchgeführt wird und mit dem Titel „Kongress für Kinder- und Jugendmedizin“ das Verbindende der ausrichtenden Gesellschaften hervorheben soll. Professor Dr. med. Gerhard Jorch wurde Anfang 1998 an die Otto-von-Guericke-Universität berufen. Neben der Erforschung von Hirnschäden bei Neugeborenen gehört der plötzliche Kindstod zu den Arbeitsschwerpunkten des Wissenschaftlers. Der Magdeburger Kinderarzt ist auch Initiator der gemeinsamen Kampagne deutscher medizinischer Fachgesellschaften und Elternverbände mit dem Slogan „Mehr gesunde Babys“. 2015/16 war Prof. Jorch Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), ein weltweit einzigartiger Zusammenschluss von mehr als 2000 Anästhesisten, Neuromedizinern, Chirurgen, Internisten, Kinder- und Jugendmedizinern sowie Fachkrankenpflegern.

| Pi und Foto: UKM

120 Jahre im Herzen von Halle

Foto: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Rückblick auf die Festwoche zum Jubiläum des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara

Am 8. September 1897 weihten die Schwestern von der hl. Elisabeth in Halle ein Krankenhaus mit 75 Betten ein. Aus diesem Ursprung und dem Anliegen, die medizinische und pflegerische Versorgung vor Ort entscheidend voranzubringen, entstand das zweitgrößte Krankenhaus in der Stadt Halle. An den zwei Standorten des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara mit seinen zwölf Kliniken und einem angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum arbeiten heute rund 1.300 Menschen. Auch innerhalb des Elisabeth Vinzenz Verbundes mit insgesamt zehn Krankenhäusern im gesamten Bundesgebiet setzt das hallesche Haus auf ein breites und gut vernetztes Leistungsspektrum. Zum 120-jährigen Jubiläum luden die Krankenhausverantwortlichen alle Bürger, Patienten, Mitarbeiter und Freunde zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, um die Gründung und das erfolgreiche Wachsen des Hauses gemeinsam zu feiern.

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Zahnklinik der halleschen Universitätsmedizin wird am neuen Standort eingeweiht

Foto: UKH

Finale einer 135-jährigen Geschichte:

Kurz vor halb 6 am Abend war der große Moment gekommen: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff griff zur Schere, forderte die beiden Studentinnen auf: „Rutscht ran hier“, und durchschnitt begleitet vom Klicken der Kameras das glänzend-rote Band. Die hallesche Zahnklinik wurde damit am 12. September 2017 am neuen Standort auf dem Medizin-Campus Steintor in der Magdeburger Straße offiziell eingeweiht. Der feierliche Akt setzte den Schlussakzent einer nervenaufreibenden Zeit.

2012 ist das Schicksalsjahr für die hallesche Zahnklinik gewesen. Ein großer Wasserschaden am alten Standort in der Großen Steinstraße führte zu der Frage: Wie soll es weitergehen? Dass diese zu einer existenziellen Bedrohung für die gesamte hallesche Universitätsmedizin werden sollte, machte die kommende Zeit aufreibend, weckte aber auch den Kampfgeist, der 2013 unter dem Motto „Halle bleibt!“ sichtbar wurde. Daran erinnerten der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Halle (Saale) PD Dr. Thomas Klöss, Ministerpräsident Haseloff, der Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Dr. Michael Gekle, der Vizepräsident der sachsen-anhaltischen Zahnärztekammer Dipl.-Stom. Maik Pietsch, die Präsidentin der Ärztekammer Dr. Simone Heinemann-Meerz und der Chef des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Prof. Dr. Hans-Günter Schaller in ihren Reden.

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Kompetenzzentrum für den allgemeinmedizinischen Nachwuchs

Foto: UKH/Fotostelle

an der Universitätsmedizin Halle (Saale) nimmt Arbeit auf

An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nahm am 20. September 2017 eines von zwei sachsen-anhaltischen Kompetenzzentren für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin seine Arbeit auf.

„Schon jetzt fehlen in Sachsen-Anhalt etwa 140 Hausärzte und jedes Jahr werden mindestens 20 Fachärzte mehr für Allgemeinmedizin benötigt, als aktuell weitergebildet werden. Mit diesem Kompetenzzentrum sorgen wir dafür, die Vorteile und Möglichkeiten, die das Land Sachsen-Anhalt jungen Ärzten bietet, in einer klaren Berufsperspektive aufzuzeigen und treten frühzeitig in den Dialog mit der nachfolgenden Ärztegeneration“, sagte Prof. Dr. Thomas Frese, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, an dem das hallesche Kompetenzzentrum angesiedelt ist. Ein weiteres Kompetenzzentrum entsteht am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg.

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