Herausforderung Wunde

9. Interdisziplinäre Fachtagung für Wundbehandlung

Dr. med. B. Brinkers, PD Dr. med. habil. J. Tautenhahn, Dr. med. C. Zemlin, Dr. med. H. Bien, Dr. med. T. Schilling, G. Pliske, Ch. Burkert, Dr. med. H.-H. Ladetzki (fehlend Dr. med. M. Brinkers, B. Temme, Dr. med. C. Meißner)
Foto: Autorin

Der Ansturm zur alljährlichen Fachtagung „Der Wund(e) Punkt“ am 25.05.2018 bestätigte die Veranstaltung als etablierte Weiterbildung in Sachsen-Anhalt. Über 200 Krankenschwestern, Pflegende und Therapeuten fanden sich wie gewohnt im Dorint Herrenkrug Parkhotel Magdeburg ein. Auch das Interesse der Ärzte konnte vermehrt geweckt werden, sodass bereits jeder fünfte Teilnehmer Mediziner war. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und der ICW informierten sich bereits zum 9. Mal Fachkundige über die Herausforderungen in der Wundbehandlung. Sowohl die referierenden Experten als auch die zahlreichen Industrieaussteller standen den Wissbegierigen zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung, sodass auch die 9. IFFW wieder ein voller Erfolg wurde.

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Finanzspritze für erfolgreiche Karrierewege von forschenden Ärzt*innen

From Bench to Bedside:

Zellen werden im Labor kultiviert
Foto: Stefan Berger

Der Sonderforschungsbereich 854 des Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation richtet ein 360.000 € schweres Nachhaltigkeitsprogramm für Clinician Scientists im Bereich der Immunologie und Entzündungsforschung ein.

Clinician Scientists, also Ärztinnen und Ärzte, die neben ihrer klinischen Tätigkeit auch in der Forschung aktiv sind, sind wichtig, um Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller in Innovationen zu verwandeln, die den Patienten zugutekommen. Oder eben auf Englisch, den Weg „From Bench to Bedside“ zu verkürzen.

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Reha-Wiki „EDgar“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) liefert strukturiertes Material für Lehrende in der Rehabilitation

Wie kann man didaktisch gute Lehrveranstaltungen für den Bereich Rehabilitation gestalten? Welche Inhalte sollten und müssen vermittelt werden und wie kann dies auch interaktiv geschehen?

Da kann die Online-Plattform „EDgar“ helfen. Es liefert strukturiertes, didaktisch aufbereitetes Material, das eine multiprofessionelle, praxisnahe und interdisziplinäre Lehre in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Studierende aber auch verschiedene Berufsgruppen des Reha-Sektors ermöglicht. Dafür ist die Plattform technisch als „MediaWiki“ umgesetzt worden und in vier Themenportale gegliedert: Lehr- und Lernziele, Lehr- und Lernmethoden, Lehrmaterialien und Glossar.

Die Plattform richtet sich vor allem an hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten deutscher Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die im Bereich Rehabilitation tätig sind. Daher auch der Name EDgar, der für „Entwicklung einer für Dozenten frei verfügbaren Datenbank mit strukturierten rehabilitationsbezogenen Lehrmaterialien“ steht. Die Basis bilden die kürzlich, unter der Mitarbeit von Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Mau, revidierten kompetenzbasierten Lernziele des Querschnittbereichs Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren.

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Meckelsche Sammlungen im Institut für Anatomie und Zellbiologie in Halle erhalten mit Unterstützung des Fördervereins eine „Frische-Kur“

Damit die Meckelschen Sammlungen das interessante und einzigartige Kleinod bleiben, das sie sind, werden sie gut gepflegt. In diesen Wochen und Monaten erhalten mehrere Hundert Präparate in den anatomischen Sammlungen des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sozusagen eine Frische-Kur: neue Etiketten und, wenn nötig, neue Flüssigkeit. Der Förderverein der Sammlungen hat dafür 2.000 Euro bereitgestellt. Zuständig für die praktischen Arbeiten sind Präparatorin Julia Hallasch und die Studentin Seyma Gül.

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Deutsche Herzstiftung mit neuem Vorstand

Prof. Dr. Dietrich Andresen (Berlin) ist neuer Vorsitzender

Zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Herzstiftung e. V. wurde Prof. Dr. med. Dietrich Andresen gewählt. Der Leiter der Abteilung für Kardiologie am Ev. Hubertus-Krankenhaus Berlin (Paul-Gerhard-Diakonie) löst damit Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Kardiologe aus Hamburg, nach achtjähriger Amtszeit als Vorstand von Deutschlands größter Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab. „Mit Dietrich Andresen übernimmt ein Herzmediziner den Vorsitz, der in idealer Weise seine Kompetenz in Wissenschaft und Forschung mit seinem Interesse für die Belange der Herzpatienten verbindet“, betonte Meinertz auf der Jahreshauptversammlung der Herzstiftung in Frankfurt.
Dass der bisherige Vorstand in den letzten Jahren „großartiges geleistet“ und damit für das neue Gremium die „Richtung und Zielsetzung seiner zukünftigen Arbeit aufgezeigt“ habe, unterstreicht der neue Mann an der Spitze Prof. Andresen: „Die Aufklärung und Information der Bevölkerung – insbesondere unserer Mitglieder – über Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden auch weiterhin im Zentrum unserer Arbeit stehen.“ Ebenso sieht er die Förderung der Herzforschung und die Prävention als wichtige Säulen der Arbeit der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de). „Trotz großer Erfolge, die vor allem bei der Therapie von Herzkrankheiten verzeichnet wurden, gibt es gerade auf dem Gebiet der Vorbeugung noch viel zu tun.“
 

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