Ein Leuchtturm für Halle und Sachsen-Anhalt

Symbolische Geste einer für alleUniversitätsmedizin und Krankenhaus Martha-Maria arbeiten zusammen

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) und das Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau haben eine Kooperation im Bereich der Thoraxchirurgie vereinbart. Für beide Seiten ist die Zusammenarbeit ein Projekt der Vernunft, von dem ein Signal ausgeht: Auf dem Krankenhaussektor ist eine konstruktive Zusammenarbeit möglich – im Interesse aller Seiten. Beide Verhandlungspartner werden die Thoraxchirurgie in Halle künftig gemeinsam weiterentwickeln. Dabei soll u. a. ein Professor/eine Professorin für Thoraxchirurgie an der Medizinischen Fakultät angesiedelt sein, der/die gleichzeitig Chefarzt/Chefärztin am Krankenhaus Martha-Maria ist. „Der Senat hat der Einrichtung dieser Professur zugestimmt“, berichtet Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät. Walther Seiler, der Geschäftsführer des Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau, berichtet: „Auch der Aufsichtsrat des Krankenhauses Martha-Maria hat entsprechende Grundsatzbeschlüsse gefasst.“ Seiler rechnet damit, dass zeitnah ein Kandidat für Professur und Chefarzt-Position gewonnen werden kann.

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171 Ärztinnen und Ärzte starten gut gerüstet ins Berufsleben

Die Medizinische Fakultät gratuliert den Absolventen!

Im Rahmen einer Exmatrikulationsfeier im Opernhaus Magdeburg konnten 171 Absolventinnen und Absolventen der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität am 23. November 2013 nach dem Staatsexamen ihre Zeugnisse in Anwesenheit ihrer Familien in Empfang nehmen.
Vor der Zeugnisübergabe sprachen die Absolventen gemeinsam das ärztliche Gelöbnis. Die Festrede hielt Prof. Dr. Stephan Winckler, Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie. Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung vom Akademischen Orchester der OVGU.
Zusammen mit den bereits im Frühjahr verabschiedeten Studenten haben insgesamt 189 Ärztinnen und Ärzte in diesem Jahr ihre Ausbildung an der Medizinischen Fakultät Magdeburg abgeschlossen.

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Minimalst-invasive Chirurgie

Foto PD Dr. Dr. med. habil. Reinhard Schück

Neues Stipendien-Programm der Kassenärztlichen Vereinigung

In der Klinik für Chirurgie am Städtischen Klinikum Dessau kommen die Operateure immer öfter mit nur einem Zugang durch den Bauchnabel aus. Demnächst wird hier die 700. dieser sogenannten minimalst-invasiven Operationen durchgeführt. „Für die Patienten ist diese Methode weniger belastend. Sie sind schneller wieder fit und haben keine sichtbaren Narben“, bestätigt Privatdozent Dr. Dr. med. habil. Reinhard Schück. Vor zehn Jahren, am 1. November 2003, übernahm er die Leitung der Chirurgischen Klinik und entwickelte die in Fachkreisen als Single Access Laparoscopic Surgery (SALS) bezeichnete Operationsmethode in der Allgemein-, Tumor- und Thoraxchirurgie (SATS) weiter.

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Neuer Jahrgang der Klasse Allgemeinmedizin startet

Logo der Kassenärztlichen VereinigungNeues Stipendien-Programm der Kassenärztlichen Vereinigung

Mit 20 neuen Studierenden startete die „Klasse Allgemeinmedizin“ am 27. November 2013 in den nunmehr dritten Jahrgang. Die Studierenden können sich dabei über ein neues Stipendien-Programm der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt freuen.
Logo des Universitätsklinikums Halle (Saale)Ab diesem Jahr haben die Studierenden der Klasse Allgemeinmedizin die Möglichkeit, sich für ein Stipendium der KVSA zu bewerben.

Dr. Burkhard John (Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt) dazu: „Wenn wir die künftige ambulante medizinische Versorgung nachhaltig sicherstellen wollen, wie es unser Auftrag ist, dann müssen wir in der Ausbildung ansetzen. Unser neues Förderprogramm hat genau das zum Ziel. Wir legen großen Wert darauf, dass möglichst viele Studenten direkt nach dem Studium hier im Land bleiben und hoffentlich sesshaft werden.“

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