Pneumologie und Perspektiven – Was tun am Ende der Facharztausbildung

Für junge Pneumologen in Sachsen-Anhalt gibt es vielfältige Perspektiven. Dies wurde durch den Berufsverband der Pneumologen Sachsen-Anhalt in einer Tagung am letzten Novemberwochenende eindrucksvoll dargelegt.
Dafür wandte sich der 2016 neu gewählte Vorstand des Berufsverbandes der Pneumologen Sachsen-Anhalt um Thomas Ulrich in einer ganz neuen Art und Weise den jungen Kollegen zu. Von der Universität zur Lungenklinik, über MVZ, eigener Niederlassung in einer Praxis und diversen Kooperationen untereinander und interdisziplinär wurden diese unterschiedlichen Perspektiven aufgezeigt. Neben einem grundsätzlichen Überblick über ambulante Gestaltungsmöglichkeiten durch Dr. Burkhard John (Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen-Anhalt) und Beiträgen aus Sicht einer Kardiologin sowie eines Onkologen wurden auch finanzielle Aspekte der pneumologischen Tätigkeit in Anstellung und Niederlassung dargelegt. Prof. Jens Schreiber, Direktor der Universitätslungenklinik Magdeburg, wagte einen Blick in die Zukunft und thematisierte die Pneumologie in 10 oder 20 Jahren, Frau Dr. med. Barbara Wagener, Präsidentin der MDGP und Chefärztin der Lungenklinik Ballenstedt referierte über Perspektiven des weiblichen Nachwuchses.

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Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS)

Die Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) fand vom 21.10.2016 bis 23.10.2016 in Halle (Saale) statt. Die Räumlichkeiten der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, bildeten einen beeindruckenden Rahmen. Das Generalthema „Suizidalität im Kontext hausärztlicher Betreuung“ sprach Ärzte und andere Berufsgruppen weit über den psychiatrisch-psychotherapeutischen Bereich hinaus an. Geleitet und eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. med. Dan Rujescu, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Halle, sowie von Frau Professor Dr. med. Barbara Schneider, Köln, Vorstandsvorsitzende der DGS. Ein Grußwort hielt Dr. med. Bernd Langer, Halle, als Vorsitzender des sachsen-anhaltinischen Psychiatrieausschusses. Er verwies darauf, dass die Suizidforschung seit langem Risikofaktoren für suizidales Verhalten beschrieben hat. Allein schon die demografische Situation in Sachsen-Anhalt bedinge eine ungünstige Konstellation. Ein Drittel der Bevölkerung von rund 2,2 Millionen ist über 60 Jahre alt. Die anhaltend hohe Prävalenz von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit stelle einen weiteren bekannten Risikofaktor dar. Depressionen als wichtige Ursache von Suiziden sind gut erkennbar, gut behandelbar und häufig. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung der Depression stellt deswegen einen idealen Angriffspunkt für die Suizidprävention dar. Unbedingt unterstützenswert sind in diesem Zusammenhang Aktivitäten des Bündnisses gegen Depression.

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Erster Platz beim Hugo-Junkers-Preis 2016 für hallesche Universitätsmedizin

Das Projekt „Energetische und immunologische Strategien beim Plattenepithelkarzinom“ der halleschen Universitätsmedizin hat den Hugo-Junkers-Preis 2016 in der Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“ gewonnen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Das Projekt von Professorin Dr. Barbara Seliger, Professorin Dr. Claudia Wickenhauser und apl. Professor Dr. Dr. Alexander M. Eckert verbindet gleich drei Fachgebiete der Universitätsmedizin Halle (Saale), die sich aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrunds hervorragend ergänzen.

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Prof. Dr. med. habil. Helmut Zühlke – ein Berufsleben für die (Gefäß-)Chirurgie

Prof. Dr. med. habil. Helmut Zühlke
Prof. Dr. med. habil. Helmut Zühlke

Nach Ablauf der VI. Wahlperiode an der „Ärztekammer Sachsen-Anhalt“ im September 2016 und den Neuberufungen der Fach- und Prüfungskommissionen wurde einer der verdienstvollsten Fachbereichsleiter, Herr Prof. Helmut Zühlke, für den Bereich Gefäßchirurgie (der „Facharzt für Gefäßchirurgie“), nach 22 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit am 31.12.2016 aus dieser verantwortungsvollen Funktion verabschiedet.

Herr Prof. Zühlke entstammt der Schule von Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Rudolf Häring.
Prof. Häring war Ordinarius für Chirurgie am Klinikum Steglitz der Freien Universität Berlin, dem jetzigen Klinikum Benjamin Franklin der Charité. Darüber hinaus war er dort von 1978 bis 1994 Direktor der chirurgischen Klinik. Unter seiner Aegide gingen namhafte Chefchirurgen Deutschlands, u. a. Prof. Dr. A. Hirner, J. Konrad, B. M. Harnus, J. Boese Landgraf, G. Görtz und andere Chefärzte hervor. Prof. Häring hatte diese Funktion in einer Zeitdekade inne, in der sich sowohl in der Viszeral- als auch in der Gefäßchirurgie zahlreiche bedeutende Umwälzungen in der Chirurgie etablierten.

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Von Liverpool nach Halle: International anerkannter Experte für Bauchchirurgie von hallescher Unimedizin berufen worden – Forschung auf dem Gebiet des Bauchspeicheldrüsenkrebses

Professor Dr. Jörg Kleeff
Professor Dr. Jörg Kleeff

Der international anerkannte Experte für Bauchchirurgie, Professor Dr. Jörg Kleeff, ist als Professor für Viszeralchirurgie an die hallesche Universitätsmedizin berufen worden. Er leitet ab sofort die Universitätsklinik und Poliklinik für Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Michael Gekle, freut sich, dass mit Prof. Kleeff ein forschungsstarker Wissenschaftler und Arzt gewonnen werden konnte: „Das zeigt, dass die Universitätsmedizin Halle ein akademisch attraktiver Standort mit guter Infrastruktur ist.“ Damit werden die Forschungsschwerpunkte der Universitätsmedizin und die Krankenversorgung, insbesondere bei onkologischen Erkrankungen, gestärkt.

Prof. Kleeff war bisher am Royal Liverpool University Hospital tätig. Er hat in Tübingen und München Medizin studiert und bereits während seines Studiums Auslandsaufenthalte in Boston, Bern, Toronto und Seattle absolviert. Nach Abschluss des Medizinstudiums führte den heute 47-Jährigen ein Forschungsaufenthalt an die University of California in den USA. Seine chirurgische Ausbildung erhielt er in Bern, Heidelberg und München. Im Klinikum rechts der Isar in der bayrischen Landeshauptstadt war er mehrere Jahre als leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik tätig.

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