Nationale VersorgungsLeitlinie: Nicht-spezifischer Kreuzschmerz aktualisiert

Am 02. März 2017 erschien die komplett überarbeitete Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abrufbar.

90 Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Prävention von nicht-spezifischen Kreuzschmerzen: Die aktualisierte NVL Kreuzschmerz fasst den aktuellen Wissensstand für alle an der Versorgung Beteiligten zusammen. In nur 24 Monaten hat ein Expertengremium aus 28 Fachgesellschaften und Organisationen die Nationale VersorgungsLeitlinie auf Herz und Nieren geprüft und dabei alle neuen Erkenntnisse aus Forschung und Versorgung berücksichtigt. Kreuzschmerzen gehören zu den häufigen Volkskrankheiten und sind der häufigste Grund für Krankschreibungen. Deshalb ist es wichtig, deren Versorgung stetig zu verbessern und genau zu beschreiben, was bei Diagnostik und Behandlung wirksam ist – und was man besser lassen sollte.

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Universitätsklinikum Halle (Saale) richtet Frauenmilchbank ein

Medizinische Falkultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Universitätsklinikum Halle (Saale)Für Säuglinge ist sie in der Regel die gesündeste Nahrung: Muttermilch. Sie hilft dem Kind allergischen Erkrankungen und Infektionen vorzubeugen. Oft steht die Milch der eigenen Mutter jedoch nicht so zur Verfügung, wie das Kind es bräuchte. Der Milcheinschuss lässt auf sich warten oder die Milch enthält Krankheitserreger. Dann müsste auf künstliche Säuglingsnahrung zurückgegriffen werden. In Halle steht den Früh- und Neugeborenen nun eine Alternative zur Verfügung: gespendete Frauenmilch.

Die Idee der Frauenmilchbanken ist etwa 100 Jahre alt, die erste in Deutschland entstand in Magdeburg. In den 70 bis 90er Jahren wurden deutschlandweit viele Milchbanken geschlossen, nun erleben sie eine Renaissance. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 15 bis 20 Frauenmilchbanken, die meisten in den ostdeutschen Bundesländern (Quelle emba – European Milkbank Association). Auch das Universitätsklinikum Halle (Saale) verfügt ab sofort wieder über eine Frauenmilchbank. Diese ermöglicht Früh- und kranken Neugeborenen die wertvolle Ernährung mit Muttermilch. „Neben der optimalen Nährstoffzusammensetzung und der guten Verträglichkeit stärkt Muttermilch die kindliche Immunabwehr und schützt vor schwerwiegenden Infektionen“, erklärt PD Dr. Roland Haase, komm. Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I und Leiter der Abteilung für Neonatologie und Kinderintensivmedizin.

Der Ablauf der Frauenmilchspende ist in weiten Zügen an die strengen Kriterien der Blutspende angelehnt. So wird eine größtmögliche Sicherheit durch Untersuchungen der Spenderin und der gespendeten Milch für die kleinen Empfänger gesichert. PD Dr. Haase: „Jede Frau kann spenden, die die Kriterien erfüllt und einen Überschuss an Muttermilch hat.“ Die Spende erfolgt unentgeltlich. Ein sorgfältiger und hygienisch einwandfreier Umgang mit der Milch ist selbstverständlich, damit diese der Ernährung der Frühgeborenen dienen kann. Die Übertragung von Infektionen über die Milch wird durch moderne und umfassende Untersuchungs- und Verarbeitungsmethoden fast vollständig ausgeschlossen. „Wir sind allen Müttern für ihre Spende sehr dankbar, hilft ihre Milch doch vor allem Frühgeborenen oder krank geborenen Kindern“, sagt der Kinderarzt.

Pi UKH

Klasse Allgemeinmedizin

der Medizinischen Fakultät Halle verzeichnet die ersten Absolventen

„Mein Ziel war es schon, später eine eigene Praxis zu haben“, sagt Adrian Ebert. Doch dass es einmal eine für Allgemeinmedizin werden würde, war dem 25 Jahre alten Absolventen der Medizinischen Fakultät in Halle nicht von vornherein klar. Was ihn davon überzeugt hat? Ein besonderes Projekt der Medizinischen Fakultät in Halle: die „Klasse Allgemeinmedizin“. Das Medizinstudium wird dabei um ein allgemeinmedizinisches Curriculum ergänzt. Dazu gehört, dass die Studierenden zwei Tage pro Semester in einer Hausarztpraxis mitarbeiten und über das gesamte Studium einen praktizierenden Hausarzt als Mentor an ihrer Seite haben.

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Trial Group der jungen DEGRO (jDEGRO)

Erste deutschlandweite multizentrische Studie der Nachwuchsgruppe der deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) startet

Die Arbeitsgemeinschaft „junge DEGRO“ (jDEGRO) wurde 2014 als Nachwuchsgruppe der deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) gegründet und engagiert sich seitdem erfolgreich als Vertretung junger Radioonkologen, Radiobiologen und Strahlenphysiker in den Bereichen Forschung und ärztliche Weiterbildung. Ein besonders ehrgeiziges Ziel der jDEGRO war der Aufbau eines deutschlandweiten Forschungsnetzwerkes junger Radioonkologen mit dem Ziel der Entwicklung eigenständiger multizentrischer Forschungsprojekte. Im Rahmen einer ersten Ausschreibung wurde 2016 unter einer Vielzahl eingegangener Forschungsideen eine Fragestellung ausgewählt, welche nun als erstes Gemeinschaftsprojekt der Nachwuchswissenschaftler umgesetzt werden soll.

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Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Sanitätsdienst der Bundeswehr

Eine Möglichkeit sich als Reservist im Bereich des Katastrophenschutzes ehrenamtlich zu engagieren

Die Erstveröffentlichung dieses Artikels in ähnlicher Form erfolgte im Ärzteblatt Thüringen,
Heft 12/2016, 27. Jahrgang, Seite 687 – 689.


Zusammenfassung
Der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr hat neben der sanitätsdienstlichen Versorgung der Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland den Auftrag, die Beteiligung des Sanitätsdienstes im Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) sicherzustellen. Zur aktiven Mitarbeit bei den vielfältigen Aufgaben in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit werden geeignete Angehörige medizinischer Berufe wie Ärzte aller Fachrichtungen, Zahnärzte, Apotheker, Rettungsassistenten und Krankenpfleger zur Unterstützung des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (KdoSanEinsUstg) und des Sanitätsregimentes 1 (SanRgt 1) mit Sitz in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und Berlin gesucht.

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