Hightech nur für die Forschung: Neuer 3-Tesla-MRT geht an Universitätsmedizin Halle in Betrieb

Ein neuer, hochmoderner 3-Tesla-Ganzkörper-Magnetresonanztomograf (MRT) für die Grundlagenforschung an der Universitätsmedizin Halle
Ein neuer, hochmoderner 3-Tesla-Ganzkörper-Magnetresonanztomograf (MRT) für die Grundlagenforschung an der Universitätsmedizin Halle

Die Grundlagenforschung in der Onkologie, der Herz-Kreis-Medizin, der Alterns­medizin und weiterer Bereiche der Universitätsmedizin Halle bekommt für ihre neue Forschungs-Core Facility Unterstützung in Form hochaufgelöster Bilder und feinster Sensoren: ein neuer, hochmoderner 3-Tesla-Ganz­kör­per-­Magnetresonanztomograf (MRT). Das Gerät wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Forschungsgroßgeräte-Programm mit zwei Millionen Euro gefördert und ist ausschließlich für die Forschung vorgesehen.

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Posterpreis geht nach Magdeburg

3. Gemeinsame Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung

Der ärztliche Kollege Joul Deeb, Assistenzarzt am Arbeitsbereich Gefäßchirurgie (Leiter: Prof. Dr. Z. Halloul) der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie (Direktor: Prof. Dr. R. S. Croner, MA, FACS) der Universitätsmedizin Magdeburg bekam einen der diesjährigen Posterpreise verliehen. Dieser wurde ihm im Rahmen der seit 3 Jahren etablierten „Gemeinsamen Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung“ (9.–10. Juli 2021) – diesjährige „online“-Veranstaltung – verliehen (https://www.mdcv-mgg.de/programm/poster/). Der Titel des preisgekrönten Vortrags heißt: „Aneurysma der V. jugularis interna – Fallbericht einer seltenen Entität“ (Abstract nachfolgend), verfasst durch die Autorenschaft: Deeb J, Meyer F, Omari J, Petersen M, Halloul Z.

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Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie lädt in Kooperation mit dem Onkologischen Zentrum des Universitätsklinikums Magdeburg A. ö. R. zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

18.10.2021 | Dipl. Psych. S. Hentschel/Dipl. Psych. S. Müller, Psychologische Psychotherapeuten, Klinikum Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg, Abt. Anästhesiologie/Schmerztherapie

„Psychotherapeutische Interventionen bei Kopfschmerzen“

Ort: Schmerzambulanz/Hs. 39 | Zeit: 15.00 Uhr

Anmeldung erwünscht unter: Tel.: 0391/6713-350, Fax: 0391/6713-971
Die Konferenz wird von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 3 Punkten gewertet.

Palliativversorgung und Sterbekultur an der UMMD – Bis hierher und noch viel weiter

5. Ethiktag der Universitätsmedizin Magdeburg

In einer Ideenwerkstatt unter der Leitung von Yvonne Janetzky (Sozialdienst, im Bild) und Christoph Kunz (Klinikseelsorge) konnten die Teilnehmer*innen Vorschläge sammeln, um eine Sterbe- und Trauerkultur am Uniklinikum zu fördern.
In einer Ideenwerkstatt unter der Leitung von Yvonne Janetzky (Sozialdienst, im Bild) und Christoph Kunz (Klinikseelsorge) konnten die Teilnehmer*innen Vorschläge sammeln, um eine Sterbe- und Trauerkultur am Uniklinikum zu fördern.

Nach wie vor gehört die Behandlung und Versorgung von palliativen und sterbenden Patient*innen zum Krankenhausalltag. Oftmals werden dabei die Betroffenen, deren Angehörige und auch das Klinikpersonal bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert. Das Klinische Ethikkomitee (KEK) der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) bietet ein Forum zur Reflexion ethischer Fragen und Konflikte im klinischen Alltag. Eine der Arbeitsgruppen des KEK hat sich der Thematik angenommen und hierzu u. a. eine Umfrage unter Pflegekräften des Uniklinikums durchgeführt und das Thema des 5. Ethiktages angestoßen.

Am 14. Juli 2021 fand der 5. Ethiktag der UMMD statt. Der Ethiktag diente dazu sich fortzubilden, miteinander über das Erlebte im Stationsalltag ins Gespräch zu kommen und sich untereinander zu vernetzen. Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte das KEK die Umfrageergebnisse. Nur ein Drittel der Befragten gab an, sich sicher im Umgang mit sterbenden und palliativen Patient*innen zu fühlen. Über 90 Prozent der Befragten äußerten, Schulungsbedarf zu haben. Auch strukturelle Gegebenheiten können einen professionellen Umgang mit Betroffenen und ihren Angehörigen erschweren. Zudem wurde deutlich, dass von manchen unterstützenden Angeboten selten Gebrauch gemacht wird aufgrund mangelnder Kenntnis dieser. So wissen nur wenige vom Angebot der persönlichen oder Team-Beratung von Pflegenden durch psychologisches Fachpersonal der UMMD; gleiches gilt für das Angebot der ethischen Fallberatung durch das KEK.    

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