Wechsel in der ärztlichen Führungsposition der HELIOS Klinik Jerichower Land

Dr. med. Martin Lehmann
Dr. med. Martin Lehmann

Zum 1. Juli 2017 gab es einen Führungswechsel in der ärztlichen Leitung der HELIOS Klinik Jerichower Land geben. Nach drei Jahren übergab Prof. Dr. med. habil. Paul Janowitz die Position des Ärztlichen Direktors an Dr. med. Martin Lehmann. Der langjährige Chefarzt der Klinik für Allgemeine und Viszeralchirurgie gehört dann neben der Klinikgeschäftsführerin und der Pflegedirektorin zur Klinikleitung.

Als Ärztlicher Direktor fungiert Dr. Lehmann künftig als Bindeglied zwischen Klinikleitung und den ärztlichen Kollegen. Zudem unterstützt und fördert er die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachbereiche und sichert den engen Informationsaustausch mit niedergelassenen Ärzten, externen Institutionen und Organisationen, die mit der Burger Klinik kooperieren. Darüber hinaus wird Dr. Lehmann eng mit der Klinikgeschäftsführerin und der Pflegedirektorin die wirtschaftlichen, strukturellen und strategischen Unternehmens- und Klinikziele vorantreiben, wobei er besonders die medizinische Entwicklung des Hauses aktiv mitgestalten wird.

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Anhaltende Ausbreitung der Adipositas, Kinder in Deutschland werden jedoch nicht dicker

Neue Studie der WHO über Gesundheit und Wohlbefinden der Jugendlichen in Europa

Aus einem neuen Bericht der WHO geht hervor, dass die Zahl der unter Adipositas leidenden Jugendlichen in vielen Ländern der Europäischen Region der WHO weiter wächst. „Trotz anhaltender Anstrengungen zur Bekämpfung der Adipositas im Kindesalter leiden in der Europäischen Region nach Schätzungen immer noch ein Drittel aller Jugendlichen an Übergewicht oder Adipositas, wobei die höchsten Raten in den Ländern Südeuropas und des Mittelmeerraums verzeichnet werden. Besonders besorgniserregend ist, dass die Epidemie im östlichen Teil der Europäischen Region auf dem Vormarsch ist, wo sie bisher weniger stark verbreitet war“, erklärt Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.

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AGAPLESION Diakoniekrankenhaus Seehausen für besonderes Engagement für die Organspende geehrt

Ministerinnen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zeichnen Klinikmitarbeiter aus

Ärzte und Pflegende im AGAPLESION Diakoniekrankenhaus Seehausen in Sachsen-Anhalt, im Städtischen Klinikum Görlitz gGmbH in Sachsen und im Universitätsklinikum Jena in Thüringen haben sich in besonderer Weise für die Organspende eingesetzt. Dafür wurden sie am 01. Juni 2017 von den Gesundheitsministerinnen ihrer Bundesländer gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ausgezeichnet.

„Im arbeitsreichen Klinikalltag ist es eine zusätzliche Herausforderung, bei einem Patienten, den man trotz aller Maßnahmen nicht heilen kann, an die Möglichkeit einer Organspende zu denken“, sagte Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, in Magdeburg. „Dies wäre der erste Schritt auf dem Weg zur Transplantation, die einem anderen, unbekannten Patienten das Leben retten kann.“

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Informationsfilme zu verschiedenen Gesundheitsthemen für Flüchtlinge und Zugewanderte

Gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen wurden sieben leicht verständliche Filme zu diversen Gesundheitsthemen für zugewanderte Menschen entwickelt. Diese sind jeweils in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Sorani (Kurdisch) zu folgenden Themen verfügbar:

  • Gesundheitssystem
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Schutz vor Infektionen
  • Psychische Gesundheit
  • Kindergesundheit
  • Gesunde Zähne
  • Krebsvorsorge


Sie können ebenso für die Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Tätigen u. a. in der Flüchtlingshilfe und im Gesundheitswesen hilfreich sein. Die Filme können in allen Sprachen kostenfrei auf der Internetseite des DRK heruntergeladen werden:

https://www.drk-gesundheitsfilme.de/

5. Symposium zur Ernährungsmedizin: Ernährung und Wunde im klinisch-pflegerischen Alltag

Am 09. Juni 2017 fand das 5. Symposium zur Ernährungsmedizin statt. Eine Kooperation der Klinik für Chirurgie des Carl-von-Basedow-Klinikums Saalkreis Bereich Querfurt, der Hochschule Anhalt, dem An-Institut Magdeburg für Qualitätssicherung in der operativen Medizin und dem Klinikum Magdeburg.

Diese schon traditionelle Veranstaltung etabliert sich immer mehr als Weiterbildung für Ärzte, Pflegekräfte und Studenten. Fast 100 Teilnehmer, aus dem gesamten Bundesgebiet, waren der Einladung in die Halber 85 gefolgt. Das diesjährige Programm „Ernährung und Wunde“ bot eine breite Themenpalette. Um 9 Uhr eröffnete der Geschäftsführer des Klinikum Magdeburg, Herr Knut Förster, die Veranstaltung und begrüßte die Gäste. Im ersten Teil referierte Prof. Dr. Dr. Markus Seewald, Hochschule Anhalt, zum Thema „Pflanzliche Proteine in der menschlichen Ernährung – kann ich auch mit Alltagskost den Proteinbedarf decken?“ Er fokussierte das Thema nicht nur in Bezug auf unsere Patienten in Deutschland, die ihren Bedarf an diesem wichtigen Baustein der Ernährung nicht decken können, sondern belegte wissenschaftlich, dass es auch im alltäglichen Leben Probleme geben kann.
Dr. Carl Meißner M. Sc., Oberarzt an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Magdeburg, sprach über das Thema „Proteine und Mikronährstoffe für die Wundheilung – sind diese wirklich notwendig?“ Er zeigte umfassend auf, dass eine optimal ernährungsmedizinische Begleitung und eine genügende orale/enterale Eiweißzufuhr essentiell in der Wundbehandlung sind.

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